Schlagwort: Electro

Mint Julep – Save Your Season

Läge im modernen Shoegazing keine Sehnsucht, könnte klassische Romantik keine frischen Züge haben, ja, wären Keith und Hollie Kenniff gar nicht verheiratet als Mann und Frau – ihre Musik wäre sicherlich ähnlich klanggewaltig, aber vermutlich nicht derart psychedelisch beseelt. Nach Demo und EP präsentiert das Duo Mint Julep mit „Save Your Season“ sein erstes Album. So verlockend wie atmosphärisch vollkommen. Eine Frage des Geschmacks, sicherlich, doch macht ja auch die Minze erst den Mint Julep Cocktail.

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Tim Royko & Cosmo Klein – Everlasting Now (inkl. Interview)

Tim Royko ist in der House- und Electrowelt zu Hause und hat sich in den letzten Jahren international einen Namen gemacht. Bereits 2008 veröffentlichte er mit Cosmo Klein das Dance-Remake zu Yoavs Acoustic-Song „Beautiful Lie“ und zwei Jahre später „Sexual Insanity“. Die Kombination der elektronischen Beats und Cosmo Kleins einprägsamer Stimme funktionierte so gut, dass sich die Beiden erneut zusammengeschlossen haben, um mit „Everlasting Now“ eine richtige Rakete abzufeuern. beatblogger.de befragte Cosmo Klein in einem Interview zu den Hintergründen und seiner Beziehung zur elektronischen Musik.

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Digitalism – Circles

Digitalism stammen aus Hamburg und produzieren schon seit elf Jahren eingängige melodische Electro House-Musik. Drei Alben und einen ganzen Batzen Singles hat das Duo bis dato veröffentlicht und mit dem letzten Werk namens „I Love You, Dude“ klappte es auch endlich mit dem lange ersehnten Einstieg in die deutschen Albencharts. Auch die Single „2 Hearts“ konnte für Aufsehen sorgen und so ist es nur allzu selbstverständlich, dass jetzt mit „Circles“ ein weiterer Titel aus dem Album ausgekoppelt wird.

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The Naked And Famous – Punching In A Dream / Girls Like You

Die Releasestrategie – sofern man in diesem Fall von einer Strategie sprechen kann – der „Passive Me, Aggressive You“-Ära von The Naked And Famous zu verstehen, fällt alles andere als leicht. Die erste Single „Young Blood“ war ein Airplay-Hit und durfte sich über ausgedehnte VIVA-Promotion freuen, hat es aber nicht über Platz 30 hinaus geschafft. Die Nachfolger „Punching In A Dream“ und „Girls Like You“ wurden respektive für Mitte Juli und Ende Oktober angekündigt, jedoch relativ beiläufig gecancelt. Dafür erscheinen nun gleich fünf (!) Download-EPs gleichzeitig, unter anderem auch die erwähnten Follow-Up-Singles nebst exklusiven B-Seiten.

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Is Tropical – Lies

Den Feinschmeckern von Kitsuné ist ein weiterer dicker Fisch ins Netz gegangen: Is Tropical, ein semi-unsichtbares Trio aus London, überzeugt aktuell mit dem smarten Debüt „Native To“ und dem tanzbaren Indie-Hit „The Greeks“, mit dem sie sich als eine Art Mischung aus Crystal Castles und Fenech-Soler zu etablieren versuchen. „Lies“ ist nun bereits die dritte Auskopplung aus ihrem kunterbunten Erstlingswerk und scheint ähnliches Crossover-Potential entwickeln zu können. Schließlich liegen leicht glammige, alternativ gehaltene Electro-Sounds nach wie vor im Trend.

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Pitbull feat. Marc Anthony – Rain Over Me

Gebe es ein Ranking der Feature-Acts mit den meisten Buchungen in der aktuellen Dance-Szene, würde einer mit kilometerweitem Abstand gewinnen: Armando Christian Pérez, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Pitbull, hat sie schon alle gehabt. Ob J.Lo, Usher, David Guetta, Enrique Iglesias, Timbaland oder Ne-Yo – das Who Is Who der Superstars hat der Amerikaner mit den kubanischen Wurzeln bereits abgeklappert. Dass er auch als Main Act erfolgreich ist, wurde spätestens mit dem Club-Smasher „Give Me Everything“ unterstrichen. Nun holt sich der ewig sonnenbebrillte Terrier für seine Single „Rain Over Me“ mit Marc Anthony nicht nur einen interessanten Musiker, sondern auch den Ex von Popdiva La Lopez ins Boot – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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The Japanese Popstars feat. Robert Smith – Take Forever

Zwar gibt es das nordirische Trio The Japanese Popstars erst seit vier Jahren, doch in dieser kurzen Zeit hat man einiges erreicht: kultiges Indie-Debüt, Major-Vertrag, große Kollaborationen. Auf ihrem aktuellen Album „Controlling Your Allegiance“, das seit dem Sommer erhältlich ist, arbeiten sie unter anderem mit Green Velvet, Tom Smith von den Editors und Simon Neal von Biffy Clyro zusammen. Der ‚dickste Fisch‘ ist aber zweifelsohne der legendäre The Cure-Frontmann Robert Smith, der auch schon mit Blank & Jones und Crystal Castles gewerkt hat. „Take Forever“, das Ergebnis, kann sich absolut hören lassen und erscheint nun als mittlerweile vierte Auskopplung.

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When Saints Go Machine – Kelly

Dänemark, Land des elektronischen Wahnsinns. Was hier an Electro-Pop-, Dance- und Alternative-Varietäten die Runde macht, beeindruckt. Neben Ginger Ninja versuchen aktuell auch When Saints Go Machine über das Feinschmecker-Label !K7 Fuß zu fassen. Auf ihrer Debüt-EP „Fail Forever“ – das dazugehörige Album „Ten Makes A Face“ ist hierzulande nur via Import erhältlich – hat das Quartett aus Kopenhagen bereits seine Klasse angedeutet, auf „Konkylie“ vor drei Monaten die Erwartungen bestätigt. Mit „Kelly“ haben die Dänen nun auch einen potentiellen Single-Hit am Start.

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Example – Changed The Way You Kiss Me

Electro und Rap harmonieren hervorragend miteinander – so weit, so unspektakulär. Während man sich gerade in den USA europäischen DJs bedient, kocht Großbritannien ein eigenes Süppchen. Example hatte sich mit „Kickstarts“ erfolglos an einem Einstieg in die deutschen Singlecharts versucht, war in seiner britischen Heimat jedoch in den Top 10. Die brandneue Single „Changed The Way You Kiss Me“ hat es hingegen sogar an die Spitze geschafft – Grund genug, den Song nun auch hierzulande zu veröffentlichen; erstmals mit einem Majorlabel im Hintergrund.

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Toddla T – Watch Me Dance

So schnell kann’s gehen: Noch vor vier Jahren arbeitete Tom Bell in einem Schuhladen in seiner Heimatstadt Sheffield. Heute veröffentlicht er als Toddla T nach „Skanky Skanky“ sein zweites Album. In der Zwischenzeit hat er sich als Produzent, DJ und Remixer einen Namen gemacht, arbeitete mit Tinchy Stryder, Roots Manuva und Drummer Matt Helders von den Arctic Monkeys und ist mit seiner Electro- / HipHop- / Garage-Melange auf Ninja Tune gelandet. Nun steht „Watch Me Dance“ in den Läden, das nicht nur mit einer ellenlangen Gästeliste, sondern mit einer Mischung aus hypnotisierenden Clubhymnen und entspannten Soul- und Reggae-Tracks aufwarten kann.

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