Schlagwort: Electronica

Kiasmos – Kiasmos

Die überaus umtriebigen Ólafur Arnalds und Janus Rasmussen ließen ihre verschiedenen Solo-Aktivitäten und weiteren Projekte ruhen, um sich voll und ganz auf die gemeinsame Electro-Spielwiese Kiasmos zu konzentrieren. Was sich bereits auf der gemeinsamen EP „Thrown“ angedeutet hatte, wird nun auf dem eponymen Full-Length-Debüt verdichtet: smarte Electronica, ein wenig Techno und weitläufige, unwahrscheinlich entspannte Klangflächen zwischen Chicane und Underworld.

Weiterlesen

Stereo MC’s – Collected

Vor 25 Jahren veröffentlichten Stereo MC’s ihr Debütalbum und legten damit den Grundstein für eine Weltkarriere, der britischen HipHop salonfähig machte, als sich die Band selbst schon längst wieder von diesem Sound erfüllt hatte. Gefeiert wird das Jubiläum nicht etwa mit einer Best-of-Platte, sondern mit einer Werkschau der anderen Art. Namentlich an ihr Durchbruchswerk angelehnt, vereinet „Collected“ sämtliche Studioalben, Remixes, Raritäten, unveröffentlichtes und neues Material auf neun CDs und einer DVD.

Weiterlesen

Eno • Hyde – High Life

Zwei Monate nach „Someday World“ melden sich Brian Eno und Karl Hyde mit einem weiteren gemeinsamen Album wieder. Eno spricht davon, nach der Fertigstellung der ersten Platten einen Lauf gehabt zu haben, und wollte unbedingt weitermachen mit neuen, bislang unerprobten Ideen sowie Vertiefungen bereits erarbeiteter Klangcollagen. „High Life“, so Hyde, setzt nun auf deutlich reduzierte Instrumentierung und basiert vornehmlich auf dem spontanen Zusammenspiel der beiden Musiker.

Weiterlesen

The Acid – Liminal

Generischer Name, spannendes Zusammentreffen: The Acid mag nicht unbedingt originell oder kreativ klingen, die Idee sowie die Musiker dahinter lassen dafür auf Großes hoffen. Im Dreiländereck treffen sich der britische Produzent Adam Freeland, einst für einen Sarah Vaughan-Remix sogar für einen Grammy nominiert, der kalifornische Musiktechnologie-Professor Steve Nalepa sowie der australische Sänger Ry X. Unter „Liminal“ vereint das Trio einen berauschenden musikalischen Mix, der auf weitestgehend minimalistischen Electro-Klängen, Indie-Experimentalismus und einer Prise Soul beruht.

Weiterlesen

Tomas Barfod – Love Me

Als Schlagzeuger von WhoMadeWho erkundet der Däne Tomas Barfod verschiedene Experimental-Pop-Ansätze. Solo geht es deutlich elektronischer und beatesker zu Werke. Hier schnitzt sich der Produzent pulsierende Beats, Electronica-Understatement und alternative Herangehensweisen zurecht, zumeist durch interessante Stimmen unterstützt. „Love Me“ ist bereits Barfods zweites Soloalbum. Der Däne überzeugt mit elektronischer Bandbreite, kleinen Hits und einem starken Team.

Weiterlesen

School Of Language – Old Fears

Neben seinen extensiven Field Music-Aktivitäten fand David Brewis zwischendurch Zeit, sein Nebenprojekt School Of Language zu reaktivieren und einen Nachfolger für das 2008 erschienene „Sea From Shore“ zu schreiben. „Old Fears“ wurde zwischenzeitlich um ein Monat verschoben, vollbringt aber auch mit Verspätung eine Punktlandung zwischen obskurem Indie Pop/Rock mit elektronischer Schlagseite und einem Händchen für an Math-Patterns orientierten Gitarren.

Weiterlesen

Eno • Hyde – Someday World

Brian Eno hatte eine Vielzahl an urban inspirierten Songanfängen vorliegen, begonnene Ideen, nicht fertig gedacht, irgendwo stecken geblieben. Unterstützt wurde der Klangschmied von Underworld-Stimme Karl Hyde – die beiden kennen sich bereits durch den gemeinsamen Track „Beebop Hurry“ – der sich nach eigenen Angaben sofort wie Zuhause fühlte und am liebesten gleich eine Gitarre umschnallen wollte. Unterstützt von prominenten Gästen wie Coldplay-Schlagzeuger Will Champion und Enos ehemaligem Roxy Music-Mitstreiter Andy Mackay, entstand die Coop-Platte „Someday World“.

Weiterlesen

Junior – Self Fulfilling Prophets

Hier fehlt kein Senior, die heißen einfach nur so. Die deutsch-amerikanische Co-Produktion Junior – Songwriter Ian Fisher aus Missouri, Produzent Fabian Kalker aus Berlin – führt Scheuklappen zurück zu deren ursprünglichen vierbeinigen Besitzern mit einer Platte, die sich nicht so recht einordnen lassen will. „Self Fulfilling Prophets“ spielt sich irgendwo im Spannungsfeld zwischen Electro-Pop, Proto-Punk, Funk und Soul ab. Kategorisierung: fehlgeschlagen.

Weiterlesen

Bombay Bicycle Club – So Long, See You Tomorrow

Es gab sie tatsächlich, die erste Minipause im Schaffen des Bombay Bicycle Club. Nachdem die Mittzwanziger zuvor drei Alben innerhalb von 25 Monaten veröffentlicht hatten, wurde durchgeatmet und Anlauf genommen. Die jungen Briten fangen quasi von vorne an und präsentieren ein Konzeptalbum, für das man eineinhalb Jahre und neue Ideen investierte. Keyboards, Loops und Synthetik sind ein fixer Bestandteil von „So Long, See You Tomorrow“, mit dem sich Jack Steadman und Konsorten von Indie, Akustik und Folk ein wenig distanzieren.

Weiterlesen

Architect – Mine

Als IDM-Baumeister ist Daniel Myer seit mittlerweile 15 Jahren unter dem Pseudonym Architect tätig. Seinen Durchbruch hatte der Leipziger durch die Zusammenarbeit mit Alan Wilders Recoil, die ihm eine gemeinsame Tour sowie einen Remix für Depeche Mode einbrachte. Auf dem mittlerweile sechsten Album „Mine“ bewegt sich Architect irgendwo zwischen IDM, Ambient, Electronica und einer Prise TripHop, unterstützt von Ben Lukas Boysen, Paul Kendall, Comaduster, der ungarischen Sängerin Emese Arvai-Illes und vielen mehr.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?