Schlagwort: Folk

Marie Fisker – Ghost Of Love

Trentemøller sei Dank. Natürlich auch generell, aber hier vor allem für Marie Fisker, deren fantastische Stimme er durch „Sycamore Feeling“ einem internationalen Publikum zugänglich gemacht hat. Die 34jährige Dänin hat ihr Debütalbum „Ghost Of Love“ bereits letztes Jahr in ihrer Heimat veröffentlicht. Ob man in Deutschland nun für die bezaubernde Singer/Songwriterin bereit ist?

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Lissie – Catching A Tiger

Nach der Debüt-Single „When I’m Alone“ folgt nun kurze Zeit später der erste Longplayer von Lissie Maurus. „Catching A Tiger“ heißt das Werk, das mit jeder Menge Vorschusslorbeeren an den Start geht. Denn während sich die amerikanische Presse vor Lob geradezu überschlägt, muss Lissie hierzulande erst noch zeigen, ob sie mit ihrem Singer/Songwriter Sound die Menschen erreicht. Mit insgesamt 12 Tracks stellt sich die 28-jährige Newcomerin ihrem Publikum vor.

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Arcade Fire – The Suburbs

Als Lieblinge von Fans, Presse und Stars wie David Bowie stehen Montreals Arcade Fire unter dem Druck einer überlebensgroßen Erwartungshaltung, bedingt durch die beiden Überalben „Funeral“ und „Neon Bible“ und Titel wie ‚Radiohead der 00er-Jahre‘. Vom Bombast haben sich Win Butler, Gattin Régine Chassagne und Konsorten allerdings abgewendet. „The Suburbs“ markiert die Renaissance des Minimalismus, die Erkundung der Schönheit des Moments im Kleinen.

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The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads – Hard To Cry EP

Ellenlanger Bandname… und was bleibt? The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads lösen nicht nur krampfende Finger aus, sondern verursachen auch unerwartete Glücksgefühle mit ihrer Musik. Bevor ihr Debütalbum im Herbst auf dem Markt kommt, stellt sich auf der EP „Hard To Cry“ eine Band vor, die durchaus das Zeug dazu hat in die Phalanx von Arcade Fire, The Flaming Lips und Fleet Foxes einzudringen.

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Katie Melua – The House

Spätestens mit ihrem letzten Longplayer „Pictures“ hatte sich Katie Melua musikalisch festgefahren. Was anfangs noch verzauberte, begann nun allmählich zu langweilen. Kurzum, für das vierte Studioalbum mussten dringend neue Inspirationen her. Kein Geringerer als Ausnahmeproduzent William Orbit nahm die Herausforderung an, den Katie Melua-Sound zu entstauben und weiterzuentwickeln. Ob er tatsächlich Wunder vollbringen konnte, lässt sich ab sofort auf „The House“ feststellen.

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Ellie Goulding – Lights

Im Hypen von Newcomern sind die Briten wohl kaum zu übertreffen. Wer von der Fachpresse des Königreichs gefeiert wird, darf in der Regel mit einer europaweiten Karriere rechnen. Ellie Goulding führte zuletzt nicht nur das BBC-Ranking „Sound of 2010“ an, sondern räumte auch den „Critics’ Choice Award“ bei den Brit Awards ab. Das steigert sowohl das Medieninteresse als auch den Erwartungsdruck, der nun auf Ellies Debütalbum „Lights“ lastet. Kann es dem Hype überhaupt gerecht werden?

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Blockflöte des Todes – Wenn Blicke flöten könnten

Matthias Schrei ist ein grausamer Blockflötist, nennt sich aber dennoch ‚Blockflöte des Todes‘. Weil er es kann. Der Singer/Songwriter punktet mit launigen, gelegentlich bizarren Texten im Geiste von Olli Schulz, Funny van Dannen und Rainald Grebe. „Wenn Blicke flöten können“ vereint neu aufgenommene Songs seiner ersten beiden Alben und einige Neukompositionen.

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Eurovision Song Contest 2010: Vorschau (3)

Lena singt für Deutschland! Was haben wir uns dieses Jahr Mühe gegeben, erst ein neues Konzept und dann eine demokratisch untermauerte Vertreterin zu finden. Schließlich gab es in den vergangenen Jahren genug ernüchternde Ergebnisse. Die bisher letzte Top-10-Platzierung datiert aus dem Jahr 2004 mit Max Mutzke. Damals wie heute war der Impulsgeber Stefan Raab. Zumindest weiß er, wie man ambitionierte Talente fordert und fördert. Dass er das für die Öffentlich-Rechtlichen tat, spricht eine deutliche Sprache – eigentlich gegen eben jene Fernsehanstalt und deren hoffnungslose Lage in den Punkteuntiefen, aber für Deutschland 2010.

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Eurovision Song Contest 2010: Vorschau (2)

Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren gibt es auch dieses Mal Änderungen beim Abstimmungsmodell. So werden nicht nur im Finale, sondern bereits in den Halbfinals Jurys zum Einsatz kommen. Während die Zuschauer also über neun der Qualifikanten bestimmen, wird der zehnte Startplatz an einen potentiell erfolgreichen Beitrag vergeben, der sich nicht über das Voting qualifizieren konnte. Selbiges startet außerdem bereits ab dem ersten Act.

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Eurovision Song Contest 2010: Vorschau (1)

Zwischen Tradition, Pop und Kitsch – der jährliche Musikwettstreit des Eurovision Song Contest wird auch bei seiner 55. Ausgabe den multikulturellen Spagat versuchen. Dieses Jahr in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Denn dank Alexander Rybaks „Fairytale“ darf man dort zum dritten Mal (nach 1996 und 1986) der Veranstalter sein. Wie üblich gibt es vor dem Finale zwei Semifinale, dieses Jahr mit je siebzehn Teilnehmerländern. Beatblogger hört voraus, was im ersten am 25. Mai geboten wird.

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