Schlagwort: Folk

Becca Mancari

Becca Mancari – The Greatest Part

Ihre Kindheit und Jugend machte Becca Mancari zur Reisenden, zur Suchenden. In ihrem christlich-fundamentalistischen Elternhaus war kein Platz für ihre Homosexualität, die Suche nach Identität und Zugehörigkeit begleitete ihr Heranwachsen. Nach dem College ging Mancari auf Reisen durch Amerika und die Welt, sammelte Erfahrungen und schrieb Songs drumherum. „The Greatest Part“ ist ihr zweites Album, nun noch etwas größer und Indie-hafter als zuletzt.

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Blanco White

Blanco White – On The Other Side

Als Josh Edwards zehn Jahre alt war, nahmen seine Eltern ihn und seine beiden kleinen Schwestern aus der Schule für eine Rundreise durch Lateinamerika. Für Edwards, zwischen West-London und den Black Mountains in Südwales aufgewachsen, war dies die Initialzündung für eine bis heute andaudernde Liebe für alles Spanische, vor allem die Musik. Als Blanco White bringt er nun die Klänge seiner britischen Heimat mit jenen Lateinamerikas zusammen. Nach mehreren EPs ist „On The Other Side“ das Debütalbum.

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Steve Earle & The Dukes

Steve Earle & The Dukes – Ghosts Of West Virginia

Für US-Präsident Donald Trump ist Kohle alles. Geld regiert so und so seine Welt, sein populistisches Faible für den fossilen Brennstoff verschließt sich ebenfalls jeglicher Logik, wie so vieles an dieser bizarren Erscheinung. Vom schwerwiegenden Verschmutzungsgrad abgesehen, ranken sich unzählige Geschichten um Verfehlungen im Sicherheitsbereich von Kohleminen. Country- und Americana-Ikone Steve Earle widmet sein neues, 20. Studioalbums „Ghosts Of West Virginia“ einem verheerenden Minenunglück.

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H.B. Nielsen

H.B. Nielsen – Grand Opening

Wenn ein Reisender nachhause zurückkehrt, bringt er in der Regel viele Geschichten mit. Das gilt in hohem Maße für Henric Beckenäs Nielsen. Vor vielen Jahren zog er von Schweden nach New York, um College-Eishockey zu spielen, nahm aber schnell stattdessen die Gitarre zur Hand. Später entdeckte er das Tatöwieren für sich, machte aus der Leidenschaft einen Beruf und reiste um die Welt, bevor er sich 2018 in Göteborg niederließ und erneut die Klampfe auspackte. Auf seinem Debüt „Grand Opening“ gibt er nun seinen Erfahrungsschatz weiter und konzentriert sich vor allem um Abschiede sowie damit verbundene Zweifel.

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Gerry Cinnamon

Gerry Cinnamon – The Bonny

In Großbritannien, insbesondere Schottland, kennt und liebt man Gerry Cinnamon. Der Storyteller aus Glasgow unterhält mit seinem Mix aus Singer/Songwriter, (Anti-)Folk und Indie, seine Konzerte sind regelmäßig in Rekordzeit ausverkauft und die Charts im Norden gehören ihm. Vier der fünf bislang ausgekoppelten Singles von „The Bonny“ landeten in den Top 10 der schottischen Hitliste, selbst eine erste Nummer Eins gab es bereits, zwischen die sommerlichen Regentschaften von Taylor Swift und Lil Nas X gepresst. Und nun ist auch besagtes Album endlich erhältlich.

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Fink

Fink – Bloom Innocent – Acoustic

Wer braucht schon Songstrukturen, dachte sich Fin Greenall wohl, als er vergangenes Jahr „Bloom Innocent“ veröffentlichte. Das UK-Suffix hat der als Fink auftretende Wahlberliner mittlerweile verloren, sein Händchen für starke Musik aber keineswegs – ein aufwühlender Aufbruch mit innovativem Storytelling war das Ergebnis. Und doch suchte der gebürtige Brite nach einer Alternative zu den recht üppigen Arrangierungen. So ging es für zwei weitere Tage ins Studio, wo mehrere Takes diverser Album-Tracks aufgenommen wurden – keine Overdubs, nur Live-Spirit. Die besten Versionen erscheinen nun als „Bloom Innocent – Acoustic“.

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Pokey LaFarge

Pokey LaFarge – Rock Bottom Rhapsody

2018 übersiedelte Pokey LaFarge von St. Louis nach Los Angeles. In seiner neuen Umgebung fand der Swing- und Americana-Troubadour viele neue Ideen und ordentlich Inspiration, erlag aber auch so mancher Versuchung. Zahlreiche schlechte bis katastrophale Entscheidungen waren die Folge. „Rock Bottom Rhapsody“ nimmt diese Zeit nun mit – geschrieben während dieser Abwärtsspirale, aufgenommen in der Zeit danach, als sich das Privatleben zu einer Art Scherbenhaufen gewandelt hatte. Selten ging die Text-Musik-Schere bei LaFarge so weit auseinander.

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A Choir Of Ghosts

A Choir Of Ghosts – An Ounce Of Gold

Aus den Tiefen des skandinavischen Waldes steigt ein sympathischer Musiker mit elf kleinen Songperlen empor. James Auger aka A Choir Of Ghosts arbeitete drei Jahre lang an den Songs seines Debütalbums, aufgenommen mit dem kanadischen Produzenten Terry Benn. Die kleinen Folk-Weisheiten begleiten Auger auf der Suche nach seinem Platz in der Welt und widmen sich den Höhen und Tiefen des Lebens. Was er in diesen wechselhaften Momenten gefunden hat: „An Ounce Of Gold“.

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Nadia Reid

Nadia Reid – Out Of My Province

So geht Tapetenwechsel: Nadia Reid wollte ihr drittes Album mit neuen, noch unbekannten Menschen aufnehmen. Sie verließ Neuseeland und nahm ihren folkigen Sound nach Amerika mit. Aus dem zusammengewürfelten Team vor Ort wurde eine Familie, die mitgebrachten und unterwegs gesammelten Reiseberichte zur Collage für persönliches Wachstum und innere Reflexion. Entsprechend überschreitet „Out Of My Province“ eigene, mentale und physische Grenzen.

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The Wood Brothers

The Wood Brothers – Kingdom In My Mind

Mittlerweile sind The Wood Brothers eine Folk- und Americana-Institution. Ihr letztes Album „One Drop Of Truth“ landete auf Platz 1 der Billboard Heatseekers Charts und brachte dem Trio um die Brüder Oliver und Chris Wood sowie Jano Rix sogar ihre erste Grammy-Nominierung ein. Anstatt mit einem bewussten Plan ins Studio zu gehen, jammte man erst einmal drauflos. Die Sessions entwickelten eine spontane, leidenschaftliche Magie, und so entschloss man sich dazu, das entstandende Material auf einzelne Songs herunterzubrechen. „Kingdom In My Mind“ befasst sich nun mit dem Suchen und Finden gedanklicher Refugien als Rückzugsorte zwischen Licht und Schatten.

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