Schlagwort: Folk

Justin Townes Earle

Justin Townes Earle – The Saint Of Lost Causes

Nach langen Jahren mit konstantem Blick in den Rückspiegel, seine Vergangenheit aufarbeitend, versucht ein verheirateter, nüchterner Justin Townes Earle nun den Perspektivenwechsel. Der junge Vater zeigt sich von den USA der Gegenwart geplättet und erkennt ein geschwächtes, entfremdetes Land. „The Saint Of Lost Causes“ widmet sich dem Alltag, den Unterdrückten und ihren Unterdrückern, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

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Afenginn

Afenginn – Klingra

Achtung: Der Release von „Klingra“ verschiebt sich leider auf den 11. Oktober! Das Edel-Label Tutl bietet der lebhaften Musikszene der Färöer Inseln eine wertvolle Bühne in aller musikalischen Vielfalt. Mehr und mehr Künstler schaffen es mittlerweile aufs europäische Festland mit ihrem magischen Sound. Auch Afenginn sind alles andere als gewöhnlich. Das Quartett um Kim Rafael Nyberg kommt aus allen Ecken Skandinaviens und verbindet Folk, Indie und Anleihen klassischer Musik zu einer emotionalen und doch hochpräzise arrangierten Reise durch die Höhen und Tiefen des Seins. „Klingra“ reißt auf besondere Weise mit.

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Steve Earle & The Dukes

Steve Earle & The Dukes – Guy

1974 fuhr Steve Earle per Anhalter von San Antonio nach Nashville, kurze Zeit später spielte er Bass in Guy Clarks Band. Die Country- und Folk-Ikone wurde zu Earles Mentor, immer wieder spielte man zusammen, bloß die Bestrebungen einen gemeinsamen Song zu schreiben, blieben unerfüllt: Guy Clark erlagt 2016 seinem Krebsleiden. Gemeinsam mit seinen Dukes zollt Steve Earle seinem Meister nun Tribut mit dem Cover-Album „Guy“.

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Patty Griffin

Patty Griffin – Patty Griffin

Wenn die unnachahmliche Patty Griffin ein neues Album ankündigt, ist man von Natur aus gespannt. 2019 gilt das allerdings erst recht, denn die bald 55jährige Singer/Songwriterin hatte in den letzten Jahren mit einer Krebserkrankung zu kämpfen, die sie erfolgreich besiegen konnte. Nun veröffentlicht Griffin in Eigenregie, auf ihrem eigenen Label, und gibt der neuen Platte ihren eigenen Namen – ein deutliches Zeichen dafür, dass die US-Amerikanerin zurück ist.

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Hayes Carll

Hayes Carll – What It Is

Hayes Carll zählt zu den wichtigsten Country-, Folk- und Americana-Musikern der letzten Jahre. Eine Grammy-Nominierung, diverse Americana-Award-Auszeichnungen und prominente Fans sprechen eine deutliche Sprache. Zuletzt versuchte der Texaner auf „Lovers And Leavers“ seine ernsthafte Seite zu zeigen, begleitet von vergleichsweise nüchternen Singer/Songwriter-Klängen. Die Nachwehen davon sind auch auf „What It Is“ zu spüren, begleitet von Carlls typischem Sarkasmus und bissigen Humor.

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theAngelcy – Nodyssey

Lebe – und musiziere – lieber ungewöhnlich: Das isrealische Kollektiv theAngelcy nimmt kein Blatt vor den Mund. Ursprünglich als Bühne für die Songentwürfe von Singer/Songwriter Rotem Bar Or gegründet, wurde daraus mittlerweile ein Sextett, das sich für allerlei Pop/Rock-, Folk- und Roots-Sounds aus aller Welt begeistert. Seit dem Release ihres Debütalbums „Exit Inside“ sind sie fast ununterbrochen auf Tour, und so macht „Nodyssey“, der Titel des in Eigenregie veröffentlichten Nachfolgers, durchaus Sinn.

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Beans On Toast – A Bird In The Hand

Am 1. Dezember 2018 feiert Jay McAllister gleich doppelt Geburtstag. Es ist nicht nur sein eigener, er veröffenticht außerdem zum zehnten Mal ein neues Studioalbum unter seinem Künstlernamen Beans On Toast. Und dieses Mal gilt es eine besonders hohe Hürde zu überwinden, denn „Cushty“ aus dem Vorjahr geht locker als bisheriges Karriere-Highlight durch. „A Bird In The Hand“ trägt eine noch persönlichere Färbung als zuletzt.

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J Mascis – Elastic Days

Der ewige, der unkaputtbare J Mascis wirkt in letzter Zeit getriebener denn je. Wenn er nicht gerade Platten mit Sweet Apple oder Dinosaur Jr. veröffentlicht, widmet er sich seinen Solo-Ausflügen. Platte, Tour, Projektwechsel – dieser Zyklus funktioniert prima. Auf „Elastic Days“ entdeckte er seine Liebe zum Schlagzeug wieder – das neue Drumkit wollte umfassend eingeweiht werden – und singt außerdem melodischer denn je.

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Marianne Faithfull – Negative Capability

Wie guter Wein wird Marianne Faithfull immer besser, je älter sie wird; sofern man bei dieser zeitlosen Ikone überhaupt von einem Alterungsprozess sprechen kann. Nächstes Jahr feiert ihr Referenzwerk „Broken English“ 40. Geburtstag, Platten gab es in der Zwischenzeit mehr als genug. „Negative Capability“ ist sogar das mittlerweile 21. Studioalbum der in Paris lebenden Britin, unterstützt von Veteranen und Ikonen wie Mark Lanegan, Rob und Warren Ellis, Ed Harcourt und Nick Cave.

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Gregory Alan Isakov – Evening Machines

Musiker mit Jobs sind keine Seltenheit, doch nur wenige sind wohl als Vollzeit-Landwirte tätig. Gregory Alan Isakovs Hof boomt. Er verkauft fleißig auf Bauernmärkten und findet doch nebenher immer wieder Zeit, sich seiner durchaus illustren musikalischen Karriere zu widmen. „Evening Machines“ ist das bereits vierte Studioalbum, entstanden vornehmlich frühmorgens sowie in langen Winternächten im milden Bundesstaat Colorado.

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