Schlagwort: Folk

Come Up To The House: Women Sing Waits

Come On Up To The House: Women Sing Waits

Die tiefe, kratzige Stimme, das faszinierende Storytelling, die Langlebigkeit: Tom Waits gilt gemeinhin als Songwriters‘ Songwriter und kann auf eine legendäre, faszinierende Karriere zurückblicken. Am 7. Dezember 2019 feiert er seinen 70. Geburtstag, zwei Wochen vorher erscheint eine etwas andere und gerade deswegen hochgradig spannende Tribute-Compilation. Auf „Come On Up To The House: Women Sing Waits“ setzt es zwölf Klassiker aus neuer Perspektive, denn der rauchige Waits wird von bemerkenswerten Künstlerinnen neu interpretiert.

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Bonnie "Prince" Billy

Bonnie „Prince“ Billy – I Made A Place

Will Oldham war und ist fleißig. Der 46jährige aus Louisville, Kentucky veröffentlicht in schöner Regelmäßigkeit neue Platten, häufig als Bonnie „Prince“ Billy. Seit dem letzten Album mit Bonnie-Originalen zogen tatsächlich acht Jahre ins Land, dazwischen gab es unter diesem Pseudonym vornehmlich Kollaborationen und Fremdkompositionen. Auf „I Made A Place“ kehrt Oldham nun zu seinen Wurzeln zurück, entdeckt hawaiianische Musik für sich und zeigt sich bestürzt über den globalen Status Quo.

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Andy Clark

Andy Clark – I Love Joyce Morris

In schöner, lockerer Regelmäßigkeit schüttelt Singer/Songwriter Andy Clark neue Platten aus dem Ärmel. Die Musik des Produzenten und Multi-Instrumentalisten kommt mit einer steten Folk-Schlagseite um die Ecke und strahlt generationenübergreifenden Charme aus. Auf seinem dritten Album „I Love Joyce Morris“ wird Clark zum Apfelbauern und schreibt gleichzeitig Songs für seine kleine Tochter, die natürlich, um ein englisches Sprichwort heranzuziehen, „the apple of his eye“ ist.

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Caamp

Caamp – By And By

Manchmal ist weniger so viel mehr. Das gilt für die Musik von Caamp, drei Freude aus Ohio, die sich bereits seit Jahren kennen. Beinahe konstant betouren sie ihre US-amerikanische Heimat, die bisherigen Releases wurden über 120 Millionen Mal auf Spotify gestreamt und selbst für erste Europa-Konzerte reichte es bereits. Mit ihrem lockeren, charmanten Mix aus Americana und Folk, begleitet von Texten über die Kindheit und Jugend, über Liebe und Herzschmerz, treffen sie offensichtlich den Nerv der Zeit. „By And By“ ist ihr Debütalbum.

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Justin Townes Earle

Justin Townes Earle – The Saint Of Lost Causes

Nach langen Jahren mit konstantem Blick in den Rückspiegel, seine Vergangenheit aufarbeitend, versucht ein verheirateter, nüchterner Justin Townes Earle nun den Perspektivenwechsel. Der junge Vater zeigt sich von den USA der Gegenwart geplättet und erkennt ein geschwächtes, entfremdetes Land. „The Saint Of Lost Causes“ widmet sich dem Alltag, den Unterdrückten und ihren Unterdrückern, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

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Afenginn

Afenginn – Klingra

Achtung: Der Release von „Klingra“ verschiebt sich leider auf den 11. Oktober! Das Edel-Label Tutl bietet der lebhaften Musikszene der Färöer Inseln eine wertvolle Bühne in aller musikalischen Vielfalt. Mehr und mehr Künstler schaffen es mittlerweile aufs europäische Festland mit ihrem magischen Sound. Auch Afenginn sind alles andere als gewöhnlich. Das Quartett um Kim Rafael Nyberg kommt aus allen Ecken Skandinaviens und verbindet Folk, Indie und Anleihen klassischer Musik zu einer emotionalen und doch hochpräzise arrangierten Reise durch die Höhen und Tiefen des Seins. „Klingra“ reißt auf besondere Weise mit.

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Steve Earle & The Dukes

Steve Earle & The Dukes – Guy

1974 fuhr Steve Earle per Anhalter von San Antonio nach Nashville, kurze Zeit später spielte er Bass in Guy Clarks Band. Die Country- und Folk-Ikone wurde zu Earles Mentor, immer wieder spielte man zusammen, bloß die Bestrebungen einen gemeinsamen Song zu schreiben, blieben unerfüllt: Guy Clark erlagt 2016 seinem Krebsleiden. Gemeinsam mit seinen Dukes zollt Steve Earle seinem Meister nun Tribut mit dem Cover-Album „Guy“.

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Patty Griffin

Patty Griffin – Patty Griffin

Wenn die unnachahmliche Patty Griffin ein neues Album ankündigt, ist man von Natur aus gespannt. 2019 gilt das allerdings erst recht, denn die bald 55jährige Singer/Songwriterin hatte in den letzten Jahren mit einer Krebserkrankung zu kämpfen, die sie erfolgreich besiegen konnte. Nun veröffentlicht Griffin in Eigenregie, auf ihrem eigenen Label, und gibt der neuen Platte ihren eigenen Namen – ein deutliches Zeichen dafür, dass die US-Amerikanerin zurück ist.

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Hayes Carll

Hayes Carll – What It Is

Hayes Carll zählt zu den wichtigsten Country-, Folk- und Americana-Musikern der letzten Jahre. Eine Grammy-Nominierung, diverse Americana-Award-Auszeichnungen und prominente Fans sprechen eine deutliche Sprache. Zuletzt versuchte der Texaner auf „Lovers And Leavers“ seine ernsthafte Seite zu zeigen, begleitet von vergleichsweise nüchternen Singer/Songwriter-Klängen. Die Nachwehen davon sind auch auf „What It Is“ zu spüren, begleitet von Carlls typischem Sarkasmus und bissigen Humor.

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theAngelcy – Nodyssey

Lebe – und musiziere – lieber ungewöhnlich: Das isrealische Kollektiv theAngelcy nimmt kein Blatt vor den Mund. Ursprünglich als Bühne für die Songentwürfe von Singer/Songwriter Rotem Bar Or gegründet, wurde daraus mittlerweile ein Sextett, das sich für allerlei Pop/Rock-, Folk- und Roots-Sounds aus aller Welt begeistert. Seit dem Release ihres Debütalbums „Exit Inside“ sind sie fast ununterbrochen auf Tour, und so macht „Nodyssey“, der Titel des in Eigenregie veröffentlichten Nachfolgers, durchaus Sinn.

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