Schlagwort: Funk

Jungle

Jungle – Loving In Stereo

Nach eineinhalb miesen Jahren wäre ein Besuch in der Disco gar nicht mal verkehrt. Ob man nun unter Menschen möchte oder nicht, Jungle holen den stilvollen Retro-Tanzschuppen in die eigenen vier Wände. Das britische Produzentenduo Josh Lloyd-Watson und Tom McFarland erreichte mit den beiden bisherigen Platten die Top 10 in der Heimat, das selbstbenannte Debüt war sogar für den prestigeträchtigen Mercury Prize nominiert. Für „Loving In Stereo“ schlossen sich Jungle mehr oder minder ein Jahr lang im Studio ein, mit ein paar ausgewählten Freunden, und schrieben den passenden Soundtrack für die große Post-Lockdown-Euphorie.

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Bananagun

Bananagun – The True Story Of Bananagun

Nick van Bakel wuchs mit Skate-Videos und HipHop-Beats auf. Der Multi-Instrumentalist verfiel schnell einer großen Fülle an Sounds und Einflüssen, sammelte Ideen wie andere Briefmarken. Aus den Schlafzimmer-Demos entstand irgendwann Bananagun, im Laufe diverser Kleinformate zur kompletten Band gewachsen. Das australische Quintett lässt von diesen Skate-Sounds aber wenig erkennen, denn hier kollidieren Afrobeat und Afropunk mit Indie Rock und funkigen Pop-Sounds, weiterhin vom Faible für lockere Beats begleitet. „The True Story Of Bananagun“ ist der Full-Length-Einstand der Krummobst-Kanoniere.

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Khruangbin

Khruangbin – Mordechai

Nach über drei Jahren auf Tour rund um den Globus wollten es Khruangbin endlich wieder ein wenig ruhiger angehen, sich beim Songwriting und den Aufnahmen etwas Zeit lassen. Laura Lee Ochoa fand durch einen neuen Freund zur Entschleunigung. Sein Name: Mordechai. Seit einer gemeinsamen Wanderung samt Sprung in einen Wasserfall fühlt sich Ochoa wie neugeboren. Dieses neue Lebensgefühl schlägt sich auch im Sound der Band nieder. War Gesang für die drei Texaner bislang eine Ausnahme, ist er nun nahezu omnipräsent, selbstverständlich weiterhin mit den bestens vertrauten musikalischen Einflüssen aus aller Welt vermengt. Natürlich kann diese Platte nach der Wiedergeburt nur einen Namen tragen: „Mordechai“.

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Tom Misch & Yussuf Dayes

Tom Misch & Yussef Dayes – What Kinda Music

Die Geschichte hinter dem gemeinsamen Album von Tom Misch und Yussef Dayes ist so erstaunlich wie passend. Misch sah Dayes im Grundschulalter bei einer Talentshow Schlagzeug spielen, man behielt sich im Auge, fand aber erst 2018 zusammen. Bei der Launch-Party zu Mischs Debüt-Album begannen die kreativen Funken zu fliegen, aus ersten Ideen wurde schnell ein komplettes Album. Nun fusionieren der Multi-Instrumentalist und der Jazz-Drummer die verschiedensten Genres – Vintage-HipHop, Soul, Jazz und Disco – und erklären „What Kinda Music“ zur Spielwiese für kleine Experimente und große Ideen. Und was für eine Spielwiese das geworden ist.

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Heen

Heen – Steppin‘ Up

Wenn er nicht gerade Flo Mega und Max Herre supportet oder als Gast bei den Heavytones mitwirkt, feilt Heen an seinen eigenen Songs. Der lässige Kölner mit omnipräsenter Kopfbedeckung hat den Soul gepachtet, rappt ab und an schon mal und verschließt sich ebenso wenig vor Gevatter Funk. Nach über 100 Auftritten im vergangenen Jahr und sorgfältiger Ausarbeitung der Solo-Tracks landet nun das Debütalbum „Steppin‘ Up“. Der Name ist Programm, denn Heen erhöht die Schlagzahl und widmet sich neuen Herausforderungen.

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Khruangbin & Leon Bridges

Khruangbin & Leon Bridges – Texas Sun

Im Jahr 2018 lernten sich das texanische Psychedelic-Funk-Trio Khruangbin und Soul-Sänger Leon Bridges im Rahmen einer gemeinsamen Nordamerika-Tour kennen und lieben. Als die Texaner einen Song schrieben, der mit Bridges‘ Stimme harmonieren könnte, schickten sie diesen ihrem Tour-Partner. Einen Tag später kam eine Version mit Gesang zurück. Die Chemie stimmte, schnell landete man im Studio und nahm die 4-Track-Single „Texas Sun“ auf, die frisch und neu, dennoch unverkennbar nach den beteiligten Musikern klingt.

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The Heavy

The Heavy – Sons

Kaum eine Band sorgt live für derart elektrisierende Stimmung wie The Heavy – der legendäre Auftritt in der Late-Night-Show von David Letterman, der die Briten zu einer Zugabe aufforderte, spricht Bände. Diese Energie auf Platte zu bannen, ist nicht immer ganz einfach, wird aber dennoch mit wachsender Begeisterung in Angriff genommen. „Sons“, das mittlerweile fünfte Studioalbum, ist wie ein Mixtape zu verstehen, das wirklich alles, wofür The Heavy stehen, vereinen soll. Und genau das ist unverschämt gut gelungen.

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The Bamboos – Night Time People

Ein Remix von Cookin‘ On 3 Burners eroberte 2016 die internationalen Charts und kletterte in Deutschland sogar bis an die Spitze. Dahinter steckten unter anderem Mitglieder der überaus funkigen The Bamboos. In der australischen Heimat regelmäßig in den Top 30 unterwegs, soll es nun auch hierzulande klappen. Dafür setzt die Big Band um Lance Ferguson und Kylie Auldist auf klassische Funk- und Soul-Grooves. Mehr noch: Auf „Night Time People“ fehlt die bisher beliebte Armada an Gastsängern.

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Mocky – How To Hit What And How Hard (The Moxtape Vol. IV)

Wenn er nicht gerade das neue Album von Feist produziert oder Songs für Kelela schreibt, ist Tausendsassa Mocky mit seiner eigenen Musikkarriere beschäftigt. Zuletzt baute der Kanadier sein Studio in Los Angeles großflächig aus. Für erste Testaufnahmen hielt das Schlagzeug her. Verschiedene Positionierungen und Schlagstärken legten schließlich den Grundstein für die entsprechend betitelte EP „How To Hit What And How Hard“, zugleich der vierte Teil von Mockys Moxtape-Reihe.

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Stefanie Heinzmann – Chance Of Rain

Drei Jahre scheint ihr neuer Rhythmus zu sein: So viel Zeit nahm sich die Schweizerin Stefanie Heinzmann bereits für ihr grandioses drittes Album und so viele Jahre liegen seit dem bereits zurück. Anfang des Jahres gab es mit einem Musikvideo zu „Stranger In This World“ bereits einen etwas ruhigeren Vorgeschmack auf das neue Album „Chance Of Rain“. Mit „In The End“, der eigentlichen Lead-Single, wirft Heinzmann jedoch wieder alles nach vorne und erklomm bereits die Top 25 der deutschen Singlecharts.

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