Schlagwort: Indietronica

Bodi Bill

Bodi Bill – I Love U I Do

Sie sind wieder da, und keine Minute zu spät: Tatsächlich hat die letzte Platte von Bodi Bill schon wieder stattliche elf Jahre auf dem Buckel. In der Zwischenzeit widmete man sich diversen Projekten, darunter The/Das und UNMAP. Sänger und Produzent Fabian Fenk wurde zu Beginn der Pandemie erstmals Vater und nahm das zum Anlass, sich in eine Fantasiewelt zurückzuziehen. Das Ergebnis hört auf den Namen „I Love U I Do“ und holt den spannenden, gewohnt eigentümlichen Mix aus Indie, Folk und Electronica endlich wieder zurück ins mehr als verdiente Rampenlicht.

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Karin Park

Karin Park – Church Of Imagination

Es gibt gefühlt nichts, woran sich Karin Park noch nicht versucht hat. Neben ihren Soloalben, mit denen sie den wunderbaren Begriff „Apocalypse Pop“ begründete, schrieb sie Hits für andere Musiker*innen, darunter Norwegens Eurovision-Top-5-Hit „I Feed You My Love“, nahm in diesem Jahr mit Lustmord ein beachtliches Experiment von einem Album auf und wirkt zudem bei Årabrot, dem nicht minder experimentellen Projekt ihres Gatten Kjetil Nernes, mit. Der jüngere Solo-Stoff behandelt das verstärkte Faible für 80s-Synthesizer und Tiefgang jenseits etablierter Pop-Schemen. Park nahm „Church Of Imagination“ in jener Kirche auf, wo sie als Kind erstmals vor Publikum sang. Nun gibt’s endich die physische Version als Einstand bei der neuen Heimat Pelagic Records.

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Poliça

Poliça – When We Stay Alive

Keine zwei Wochen nach dem Release von „Music For The Long Emergency“ hatte Channy Leaneagh selbst mit einem schwerwiegenden Notfall zu kämpfen. Beim Eiskratzen fiel sie vom Dach ihres Hauses, zertrümmerte sich einen Lendenwirbel und zog sich weitere Verletzungen an der Wirbelsäule zu. Ihr Arzt empfohl ihr, die Geschichte der Ereignisse neu zu schreiben, und so richtet sich auf dem mittlerweile vierten Poliça-Albums der Blick erstmals nach innen. „When We Stay Alive“ handelt aber nicht nur vom Unfall, sondern auch von Gesundheit, von Heilung und von der Zurückgewinnung der eigenen Identität.

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Henry Green – Shift

Bewegung ist für Henry Green alles, ob physisch oder emotional. Das schlägt sich auch in der Musik des 22jährigen Songwriters aus dem britischen Bristol nieder. Sein Sound – ein Mix aus Indie-Electro und House – wirkt stets getrieben, dabei aber dennoch entspannt; bewegend, wenn man denn so will. Nach diversen gefeierten Singles und über 8 Millionen Streams auf Spotify für seine bisherigen beiden EPs veröffentlicht Green nun sein Debütalbum „Shift“.

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ROMN – MMXV

Drei Jungs Anfang 20 arbeiten sich mit internationalem Sound aus der Südpfalz hinaus. ROMN verstehen sich auf verführerische Indietronica und schnörkellosen Pop – Elektronik, Eingängigkeit und ein Hauch Alternative, wenn man es genau nimmt. Damit beackern Dominik, Yannis und Patrick ein breites Feld, das mit Provinz rein gar nichts zu tun hat und doch die Herausforderung in sich birgt, aufgrund der damit verbundenen Breite ein Alleinstellungsmerkmal zu finden. Die erste EP „MMXV“ lässt sich von derlei Widrigkeiten nicht beeindrucken.

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The British Expeditionary Force – Chapter Two: Konstellation Neu

Nach dem viel zu frühen Ende der Alt.Prog-Visionäre Yourcodenameis:milo haben sich deren Mitglieder in alle Himmelsrichtungen verstreut. Justin Lockey gründete 2007 gemeinsam mit seinem Bruder James und Aid Burrows The British Expeditionary Force, nur um kurze Zeit später das nur via E-Mail entstandene Debüt „Chapter One: A Long Way From Home“ zu veröffentlichen. Für das zweite Kapitel haben sich die drei Nordengländer ein wenig Zeit gelassen, was sich jedoch noch lohnt: „Chapter Two: Konstellation Neu“ ist ein kleines Meisterwerk zwischen feinfühliger Elektronik und Prog- bzw. Post-Rock geworden.

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