Schlagwort: Metal

Scar Symmetry – Noumenon And Phenomenon

Was die neue Hamburger Schule für die Indie Bewegung ist, hat sein härteres Pendant im hohen Norden: Der ’New Wave Of Swedish Death Metal’ – auch die Göteborger Schule genannt – wird von Größen wie In Flames oder Amon Amarth verkörpert. Doch die ehemaligen Undergrounder von Scar Symmetry haben aufgeschlossen und brauchen, ja können sich gar nicht mehr verstecken. 2004 gegründet, hatte man schnell den Vertrag bei Nuclear Blast in der Tasche, wo nun das bereits vierte Album „Dark Matter Dimensions“ erscheint. Dazu die Single „Noumenon And Phenomenon“.

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Megadeth – Endgame

Für markige Ansagen ist Dave Mustaine bestens bekannt. So erklärte der Rotschopf letztens, dass er mit dem neuen Megadeth-Album „Endgame“ an den übermenschlich gewordenen Klassiker „Rust In Peace“ anknüpfen will. Große Worte, die er gemeinsam mit Neuzugang Chris Broderick (Ex-Nevermore) in die Tat umzusetzen glaubt. Und tatsächlich: „Endgame“ ist das beste Album dieser Megadekade, was angesichts der letzten beiden, durchaus guten Platten, durchaus einiges zu heißen hat.

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Infected Mushroom – Smashing The Opponent

Nanu? Infected Mushroom finden plötzlich im deutschen Metal-Hammer-Blog statt? Das mittlerweile nach Los Angeles gezogene Duo aus Israel – mittlerweile in fünfköpfiger Bandbesetzung unterwegs – hat diese ungewöhnliche Erwähnung KoRn-Frontmann Jonathan Davis zu verdanken, der für den Gesang auf „Smashing The Opponent“ verantwortlich ist. Gemeinsam führt man den pilzigen Psy-Trance-Sound – Beats’n’Metal – auf eine neue, hitverdächtige Ebene.

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Heaven & Hell – The Devil You Know

Als Black Sabbath 1979 ihren legendären Sänger Ozzy Osbourne feuerten, stand die Zukunft der Metal-Vorreiter auf der Kippe. Wer würde die Fußstapfen des Madman füllen? Nachfolger war ein gewisser Ronnie James Dio (Ex-Rainbow), mit dem insgesamt drei Alben (zuletzt „Dehumanizer“ 1992) aufgenommen wurden. Seit 2006 macht das Lineup, ergänzt um Tony Iommi, Geezer Butler und Vinny Appice, wieder gemeinsame Sache. Den drei neuen Songs auf der Compilation „The Dio Years“ sowie einer Live-Platte folgt nun das Studioalbum „The Devil You Know“ – 17 Jahre nach „Dehumanizer“ und unter dem Bandnamen Heaven & Hell, um Verwechslungen mit dem wieder vereinten Original-Sabbath-Lineup zu vermeiden.

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Marilyn Manson – We’re From America

Es ist das Unkonventionelle, das Marilyn Manson treibt. Zwar bestimmen personelle Wechsel seit Jahren die Besetzung der amerikanischen Band um Frontmann Brian Warner. Nicht aber ihre künstlerische Erscheinung, einem Abbild von Warners Leben. Willkürlich und unberechenbar wandelt es zwischen Gut und Böse. Deren absurde Kräfte bündeln sich zumeist in krachenden Produktionen aus Industrial, Rock und alternativem Kram. Begeistert sowie schockiert gleichermaßen. Wie es beim kommenden 7. Studioalbum „The High End Of Low“ sein wird, ist noch offen. Vorab lassen Marilyn Manson jedenfalls wissen, „We’re From America“.

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Subway To Sally – Besser, Du rennst

Zwar sind die Folk- / Mittelalter-Recken seit ihrem Debütalbum 1994 ein fixer Bestandteil der riffenden Szene, doch hat erst der Sieg beim Bundesvision Song Contest 2008 Subway To Sally einem breiteren Publikum vorgestellt. Dem Überraschungscoup mit „Auf Kiel“ folgte die eindrucksvolle Live-DVD „Schlachthof“ und ein kommerziell erfolgreiches, musikalisch jedoch höchst bedenkliches Cover des Riesenhits „Eisblumen“ durch Eisblume. Ungeachtet dessen präsentieren die Mannen um Eric Fish mit „Kreuzfeuer“ demnächst ihr bereits zehntes Studioalbum. Mit im Gepäck haben sie auch die E-Single „Besser, Du rennst“.

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Saxon – Into The Labyrinth

Respekt vor dem Alter – so gehört sich das. Die Metaller von Saxon gründeten sich vor knapp 33 Jahren. Große Anerkennung ist dem Quintett aus Southern Yorkshire, einer Grafschaft Englands, also gewiss. Schließlich waren sie es, die 1980 mit „Wheels Of Steel“ und „Strong Arm Of The Law“ zu Mitbegründern der New Wave of British Heavy Metal aufstiegen. Auch wenn ihnen der globale Durchbruch nie gelingen wollte, gehören Saxon trotzdem noch lange nicht zum alten Eisen. Mit ihrem 18. Studioalbum „Into The Labyrinth“ soll der Beweis erbracht werden.

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Pain feat. Anette Olzon – Follow Me

Wird es im Leben zu eintönig, erschafft sich ein Musiker Nebenprojekte. So geschehen beim schwedischen Songwriter Peter Tägtgren, eigentlich Frontman der Death-Metaller Hypocrisy. Er folgt hier mit Pain seinem Trieb nach angenehm harten Industrial-Rock. 1996 erschien das selbstbetitelte Debüt. Geschrieben, arrangiert und alle Instrumente selbst eingespielt – eine One-Man-Show. Der heimische Durchbruch erfolgte 2000, ehe fünf Alben später langsam auch der Rest Europas aufmerksam wurde. Man tourte mit Nightwish und „Psalms Of Extinction“ schaffte gar den Einstieg in die deutschen Albencharts. Mittlerweile ist Pains sechstes Studiowerk „Cynic Paradise“ auf dem Markt. Auf diesem erklingt krachender Industrial-Metal, etwas experimenteller sowie noch eine Spur elektronischer.

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Slipknot – All Hope Is Gone

Neue Masken, neues Glück. So ganz ist man sich nicht sicher, ob Slipknot nun tatsächlich ihr letztes Album präsentieren, oder ob es abermals zum PR-Gag wie bei „Vol. 3: (The Subliminal Verses)“ gereicht wird. Fakt ist, dass gerade Corey Taylor und James Root mit Stone Sour verdammt erfolgreich waren, während sich Joey Jordison durch Riesenbands der Metal-Welt getrommelt hat. All das und noch viel mehr kann man auf „All Hope Is Gone“ hören.

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