Schlagwort: Pop

Marlon Roudette – Anti Hero (Brave New World)

Mit einem derartigen Comeback hatte im Falle des ehemaligen Mattafix-Sängers Marlon Roudette wohl kaum jemand gerechnet. Zwar war der Erfolg seiner Solo-Debüt-Single „New Age“ auf den deutschsprachigen Raum beschränkt und unter anderem durch die Beliebtheit und den Bekanntheitsgrad des „What A Man“-Soundtracks bedingt, dennoch spricht es für sich, dass der Song in Deutschland unter den zehn größten Hits des Jahres 2011 zu finden ist. Das dazugehörige Album „Matter Fixed“ knackte immerhin die Top 10, auf einen Nachfolgehit musste man bis dato aber warten. Jetzt wurde mit dem Rhythmusbetonten „Anti Hero (Brave New World)“ endlich eine weitere Single auserkoren.

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Mint Julep – Save Your Season

Läge im modernen Shoegazing keine Sehnsucht, könnte klassische Romantik keine frischen Züge haben, ja, wären Keith und Hollie Kenniff gar nicht verheiratet als Mann und Frau – ihre Musik wäre sicherlich ähnlich klanggewaltig, aber vermutlich nicht derart psychedelisch beseelt. Nach Demo und EP präsentiert das Duo Mint Julep mit „Save Your Season“ sein erstes Album. So verlockend wie atmosphärisch vollkommen. Eine Frage des Geschmacks, sicherlich, doch macht ja auch die Minze erst den Mint Julep Cocktail.

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Melanie C – Let There Be Love

Wenn die besinnlichste Zeit des Jahres naht, sind auch meist die Musiker mit ihren dazugehörigen Songs nicht weit. So auch die britische Singer/Songwriterin und Ex-Spice-Girl Melanie C, deren Stärke eindeutig im Bereich der einfühlsamen Balladen liegt. Gute Beispiele dafür sind u.a. ihre Hits „Never Be The Same Again“, „The Moment You Believe“ oder „First Day Of My Life“, der sich sogar an die Spitze der deutschen Charts setzen konnte. Nun koppelt die 37-Jährige mit „Let There Be Love“ bereits die dritte Single aus ihrem aktuellen Album „The Sea“ aus, wobei es sich um ein englischsprachiges Cover des Rosenstolz-Hits „Liebe ist alles“ aus dem Jahr 2004 handelt.

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Katzenjammer – Rock-Paper-Scissors

Würde Musik die neue Politik sein und nicht nur als Benefizbühne dienen, die Diskussion um Frauenquoten wäre mit Norwegens Katzenjammer schon längst aufgrund überzeugender Kompetenzgründe beendet. Wo man sich hierzulande noch windet, hat man dort im Übrigen seit acht Jahren eine feste Regelung. Denn das feminine Quartett ist keine Girlgroup sondern eine Girlband, das über zehn verschiedene Instrumente spielt. Im Mainstream-Folk zuhause, erfreuen sich die Damen seit ihrem 2008er Debüt in Europa und den USA wachsender Beliebtheit. Aus dem Top-10-Album „A Kiss Before You Go“ erscheint nun ‚Schnick-Schnack-Schnuck‘, oder halt „Rock-Paper-Scissors“.

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wingenfelder:Wingenfelder – Revolution

Da nähern sich eindrucksvolle Tage ihrem Ende. Ihr Abend könnte nicht treffender untermalt werden als durch einen bestimmten Song. „Won’t Forget These Days“ der unvergessenen Fury in the Slaughterhouse. Zwei Jahre nach deren Ende formierten sich die Wingenfelder-Brüder als Duo. Einst Songwriter der Hannoveraner, meldeten sich Sänger Kai und Gitarrist Thorsten erst kürzlich mit ihrem ersten Soloalbum „Besser zu zweit“ zurück. Das wirft nun die Single „Revolution“ ab.

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Britney Spears – Criminal

Princess Of Pop, Schlagzeilen-Queen, Skandalnudel, Erfolgssängerin – einige wenige Attribute, die die 29-jährige Britney Spears treffend beschreiben, wobei man mittlerweile vor jede Bezeichnung getrost ein „Ehemalige“ setzen darf. Denn während die rehabilitierte US-Amerikanerin zumindest in ihrer Heimat mit ihrem Album „Femme Fatale“ Erfolge wie eh und je einfährt, sieht es hierzulande eher düster aus: Sowohl der Longplayer als auch die bisherigen drei Singles „Hold It Against Me“, „Till The World Ends“ und „I Wanna Go“ floppten für ihre Verhältnisse völlig. Da scheint ein Stilwechsel à la back to the roots genau richtig zu kommen. Mit „Criminal“ legt sie nun ihren qualitativ besten Song seit langer Zeit vor.

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The Naked And Famous – Punching In A Dream / Girls Like You

Die Releasestrategie – sofern man in diesem Fall von einer Strategie sprechen kann – der „Passive Me, Aggressive You“-Ära von The Naked And Famous zu verstehen, fällt alles andere als leicht. Die erste Single „Young Blood“ war ein Airplay-Hit und durfte sich über ausgedehnte VIVA-Promotion freuen, hat es aber nicht über Platz 30 hinaus geschafft. Die Nachfolger „Punching In A Dream“ und „Girls Like You“ wurden respektive für Mitte Juli und Ende Oktober angekündigt, jedoch relativ beiläufig gecancelt. Dafür erscheinen nun gleich fünf (!) Download-EPs gleichzeitig, unter anderem auch die erwähnten Follow-Up-Singles nebst exklusiven B-Seiten.

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Jessie J – Domino

Vom Nobody zum Superstar: Einen kometenhaften Aufstieg, wie man ihn heutzutage selten erlebt, hat die britische Singer/Songwriterin Jessie J in Windeseile hingelegt. War sie bislang eher im Hintergrund tätig und zog für die Karrieren von Popgrößen wie Chris Brown oder Miley Cyrus die Fäden, schaffte sie 2010 mit ihrem Debütalbum „Who You Are“ und besonders der Single „Price Tag“ zusammen mit B.o.B auch selbst den internationalen Durchbruch. Nachdem sie bereits mit Gold- und Platin-Auszeichnungen überhäuft wurde, steht nun der nächste Streich ins Haus: Mit dem Gute-Laune-Song „Domino“ macht die 23-Jährige jeden noch so grauen Herbsttag vergessen.

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Kelly Clarkson – Stronger

Gewinner internationaler Castingshows halten sich in der Regel länger als ihre deutschen Kollegen – und doch gibt es in den letzten Jahren selbst in UK und den USA Abnutzungserscheinungen, was den Erfolg hochstilisierter Superstars angeht. Glücklich kann sich dagegen die Siegerin der ersten „American Idol“-Staffel Kelly Clarkson schätzen: Die 29-Jährige konnte seit 2003 bisher über 30 Millionen Tonträger verkaufen, und nach einer kurzen Verschnaufpause veröffentlicht sie nun ihr bereits fünftes Studioalbum namens „Stronger“. Dass der Name hier Programm ist, dürfte nicht schwer zu erraten sein. Mit viel Gefühl beweist die Texanerin stimmliche Power und Eleganz in Einem, und liefert das berühmte Rundum-Sorglos-Paket ab.

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Aura Dione – Geronimo

Würde man ein Ranking der nervigsten Radio-Hits der letzten Jahre erstellen, hätte Aura Diones Nr. 1-Single “I Will Love You Monday (365)” gute Chancen weit oben mitzumischen. Grundsätzlich ist die Dänin mit den extravaganten Outfits natürlich nicht uninteressant, wie sie auf ihrem Debütalbum “Columbine” beweisen konnte. Anfang November kommt der Nachfolger “Before The Dinosaurs” in die Läden – natürlich nicht, ohne vorab einen neuen Ohrwurm auf die Musikwelt loszulassen.

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