Schlagwort: Pop

Within Temptation

Within Temptation – Resist

Mehr als fünf Jahre ist es her, seitdem Within Temptation ihr letztes Studioalbum „Hydra“ veröffentlicht haben, das sich zum bisher erfolgreichsten der Band entwickelte. Nach einer anschließenden langen Tournee häuften sich jedoch die Probleme: Persönliche Schicksalsschläge bei Frontfrau Sharon den Adel, Schreibblockaden und Uneinigkeit über die musikalische Entwicklung manövrierten die niederländische Symphonic-Metal-Band an den Rand einer möglichen Auflösung. Doch die Kreativität und die Lust auf neue Songs kehrten zurück und so konnten nach und nach alle Hürden aus dem Weg geräumt werden. Das Ergebnis ist die mittlerweile siebte Platte „Resist“, die den vollzogenen Wandel deutlich hörbar unterstreicht, ohne gleich eine Revolution loszutreten.

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Interview mit Sharon den Adel von Within Temptation

Vergangenes Jahr feierte die niederländische Symphonic-Metal-Band Within Temptation ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum – und befand sich gleichzeitig in der wohl größten Krise seit ihrer Gründung. Nun sind alle Steine aus dem Weg geräumt, und so greifen sie Anfang kommenden Jahres mit ihrem siebten Studioalbum „Resist“ wieder an. Beatblogger.de traf Frontfrau Sharon den Adel in Köln und erfuhr, wie nah die Band wirklich vor einer Trennung stand, welche neuen Einflüsse ihren Sound bereichern und welche Botschaft sie mit dem Album übermitteln wollen.

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Tom Grennan – Lighting Matches

Streaming-Star, britischer Radio-Liebling und Kandidat für den großen Durchbruch: Tom Grennan ist einer jener Namen, der seit Monaten immer wieder im breiten Hype-Umfeld fällt. Ganz unerwartet kommt das nicht, denn der Singer/Songwriter aus London mit der rauen, einprägsamen Stimme hat ein Händchen für gute Songs und mitreißende Melodien. Sein Debütalbum „Lighting Matches“ fasst nun alle Hits zusammen und reicht neue Perlen nach.

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Samuel Hope – Other Man

„Bei guter Musik“, so einst ein guter Rat an Samuel Hope, „geht es um den Einklang einer wunderbaren Melodie und einer tollen Stimme“. Nach dieser Maxime arrangiert der 34jährige gebürtige New Yorker seine Songs. Ursprünglich schrieb er für andere Musiker, nur um schließlich festzustellen, dass einzig er alleine seine Geschichten auch angemessen vertonen kann. Musikalisch bewegt sich Hope in soulig angehauchten Pop-Gefilden mit elektronischen Untertönen – vertraut, Mainstream-tauglich und doch angenehm eigenständig. „Other Man“ ist sein Debütalbum.

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Erdmöbel – Hinweise zum Gebrauch

„Hinweise zum Gebrauch“ als Name eines neuen Albums? Beim Konsum einer gewöhnlichen CD sollten Selbige wohl kaum nötig sein, doch bei den Kölner Kultbarden Erdmöbel wären sie angesichts der oft einzigartig-verschrobenen, teils ironischen, manchmal aber auch schrecklich verschwurbelten Texten gar nicht mal so fehl am Platze. Schließlich waren die DDR-Särge nur selten so zugänglich wie auf dem 2003 erschienenen, herrlich poppigen und bis heute besten Album „Altes Gasthaus Love“. Stellt sich also hauptsächlich die Frage, ob sich Ermöbel auf „Hinweise zum Gebrauch“ eher an diesem Meilenstein orientieren oder es mehr in Richtung sympathisch-chaotischer Kakophonien der Marke „Das Ende der Diät“ geht.

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Dan Croll – Emerging Adulthood

Wer sagt eigentlich, dass Popmusik immer der gleiche Einheitsbrei sein muss? Dan Croll hält von derlei Vorverurteilungen jedenfalls herzlich wenig. Der britische Mittzwanziger bemüht sich um maximale Eingängigkeit und setzt dabei Zeichen für anspruchsvolle Genießer. Soul, Electro, Lounge und sogar ein wenig Jazz halten Einzug in seinen Sound. Wer das Debüt „Sweet Disarray“ mochte, wird das nicht minde brillante „Emergig Adulthood“ lieben.

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Fyfe – The Space Between

Eigentlich wollte Paul Dixon kein neues Album schreiben, sondern sich bloß sein Gefühlschaos von der Seele schreiben. In den beiden Jahren nach seinem starken Debüt „Control“ waren die Großmutter und mehrere enge Freunde verstorben. Auch wurde der Brite in dieser Zeit gleich dreimal Onkel. Von Geburt und Tod gezeichnet, nahm er Songs zwischen diesen beiden Extremen des Lebens auf. Herausgekommen ist dabei „The Space Between“, trotz allem weder Trauer- noch Jubelalbum.

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Mike + The Mechanics – Let Me Fly

Zwei Sänger und ein Gitarrist – in dieser Konstellation gründete der damals mit Genesis sehr erfolgreiche Mike Rutherford im Jahr 1985 seine Nebenband Mike + The Mechanics. Dass er mit dieser Truppe Welthits wie „Silent Running“, „All I Need Is A Miracle“ und „The Living Years“ abliefern würde, die seiner Hauptband in nichts nachstehen, hat vermutlich auch ihn überrascht. Doch Genesis liegen seit Jahren mehr oder weniger auf Eis und auch für Mike + The Mechanics lief es nach dem Tod ihres Sängers Paul Young und dem Ausstieg des zweiten Vokalisten Paul Carrack nicht gut. Glücklicherweise fand sich mit dem etablierten Soulsänger Andrew Roachford und dem eher unbekannten Tim Howar schnell Ersatz. Das in dieser Besetzung 2011 veröffentlichte Album „The Road“ war zwar ganz ordentlich, doch die brandneue Scheibe „Let Me Fly“ ist in jeder Hinsicht besser.

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Silbermond – Leichtes Gepäck

Seit mittlerweile elf Jahren gehört die Pop-Rock-Band Silbermond aus Bautzen in Sachsen zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Künstlern. Weit mehr als fünf Millionen verkaufte Platten, jeweils zwei Nr. 1-Alben und -Singles sowie unzählige Auszeichnungen sind nur einige Belege für ihr herausragendes Standing im hiesigen Musikbusiness. Nach exakt drei Jahren Pause kehrt die Truppe um Frontfrau Stefanie Kloß, die derzeit erneut in der Jury von „The Voice of Germany“ sitzt, mit ihrem fünften Studioalbum zurück. Der Name „Leichtes Gepäck“ ist dabei absolut Programm, setzt man doch weniger auf bleischwere und bedeutungsschwangere Songs, denn auf alltägliche Themen mit erfrischendem Sound.

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Blue – Colours

Seit mittlerweile 15 Jahren ist die britische Boyband Blue eine feste Größe im europäischen Musikgeschäft. Songs wie „All Rise“, „U Make Me Wanna“, „Breathe Easy“ oder „Sorry Seems To Be The Hardest Word“ zusammen mit Elton John entwickelten sich nicht nur zu riesigen Radiohits, sondern waren auch kommerziell höchst erfolgreich. Passend zum Bandjubiläum veröffentlichen die vier Jungs aus London nun auch in Deutschland ihr fünftes Studioalbum „Colours“, welches in ihrer Heimat Großbritannien bereits im März erschienen ist. Darauf präsentieren sie sich musikalisch merklich gereift und mischen betont lässige RnB- und Soul-Nummern mit klassischen Balladen, die zu einem insgesamt stimmigen Gesamtpaket führen.

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