Schlagwort: Punk Rock

Smile And Burn

Smile And Burn – Morgen anders

Nach zehn Jahren on the road, stets dem DIY-Ethos folgend, stiegen zwei Fünftel von Smile And Burn aus. Die ewigen Beatsteaks-Nachfolger, so zumindest die omnipräsenten Vergleiche, waren plötzlich zum Trio geschrumpft. Eine kurze Pause später entschied man sich für eine kleine Neuausrichtung: mehr Punk, mehr Direktheit und deutsche Texte, im Übrigen bestens beraten von den Donots. Somit ist „Morgen anders“ Neuanfang und logische Fortsetzung zu gleichen Teilen.

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Beach Slang

Beach Slang – The Deadbeat Bang Of Heartbreak City

Das alte „Bäumchen wechsle dich“-Spiel bei Beach Slang setzt sich fort. Nach einem kleinen Intermezzo mit dem neuen Nebenprojekt Quiet Slang – eine Spielwiese für Neuarrangierungen diverser Slang-Tracks – schraubte James Alex einmal mehr am Line-up. Unter anderem wirkt kein Geringerer von Tommy Stinson (The Replacements, Guns N‘ Roses) am Tieftöner mit, womit sich Alex einen Rock’n’Roll-Traum erfüllen konnte. Auf „The Deadbeat Bang Of Heartbreak City“ wagt sich das Quintett noch weiter hinaus und wächst auf allen Ebenen.

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Schmutzki

Schmutzki – Crazy

Das Abenteuer Major-Label war für Schmutzki spannend, aber auch enttäuschend. Utopische Versprechungen wurden nicht erfüllt, ein schaler Nachgeschmack blieb. Ausverkaufte Konzerte, Festival-Gigs und Support-Slots für die Hosen sorgten bei der Rückkehr zu den Wurzeln im vergangenen Jahr hingegen für neue Hochgefühle. „Ohne Rotz und Verstand“ brachte das Trio zurück auf Kurs, mit „Crazy“ gibt’s zum Jahresende nun eine neue EP in Eigenregie.

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Kaptain Kaizen

Kaptain Kaizen – Alles und nichts

Deutschsprachige Punk-Musik war selten so bunt und vielfältig wie heute. Das liegt vor allem an einer Vielzahl von Subgenres und kuriosen bis komplexen Mischungsverhältnissen mit durchaus unerwarteten Auswüchsen. Kaptain Kaizen bringen eine ordentliche Portion Emo mit an Bord. Das gebürtig aus dem Saarland stammende und mittlerweile in Mannheim ansässige Quartett kann bereits auf zwei gutklassige Alben zurückblicken. Nun bei This Charming Man unter Vertrag, erreicht „Alles und nichts“ neue Sphären.

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Cultdreams

Cultdreams – Things That Hurt

Die Kamikaze Girls sind passé, nun übernehmen Cultdreams das Ruder. Der Bandname mag sich geändert haben, nicht aber der Sound und schon gar nicht die Vision. Es geht um den offenen Umgang mit gesellschaftlichen Problemen, mit Depressionen, PTBS, Frauenfeindlichkeit und Feminismus. In ein durchaus spektakuläres Spannungsverhältnis aus Post Punk, No Wave und Shoegaze gekleidet, bringt „Things That Hurt“ den dramatisch und doch so ehrlich gewählten Albumtitel auf mehreren Ebenen zum Ausdruck.

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Junior

Junior – Beautiful Life

Wrestling-Fans könnten Junior ein Begriff sein. Hier steht NXT UK-Cruiserweight Mark Andrews an Bass und Mikrofon, Gitarrist und Co-Sänger Matt Attard schreibt zudem Themes für Athleten. Vervollständigt wird das Trio durch Drummer Si Martin, der zudem einer NPO für psychische Gesundheit vorsteht. Oberflächlich wirkt der Sound der Waliser wie netter Pop-Punk, hinter dem sich jedoch allerlei Ecken, Kanten und Überraschungsmomente verbergen. Nach mehreren Kleinformaten erscheint nun ihr Debütalbum „Beautiful Life“ in Eigenregie.

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Proper.

Proper. – I Spent The Winter Writing Songs About Getting Better

Aus Great Wight werden Proper., für Frontmann Erik Garlington ein bissiger wie wertvoller Seitenhieb auf befremdliche Reaktion, wie schön (engl. „proper“) er doch spräche. Rasse und Hautfarbe spielen eine entsprechend wichtige Rolle im Sound des Trios, ebenso Familie und sexuelle Identität. Garlingtons Ausbruch aus dem Bible Belt und Leben in New York City als junger Erwachsener, von der Kreativität eines Kanye West oder Max Bemis (Say Anything) inspiriert, bilden das Rückgrat für „I Spent The Winter Writing Songs About Getting Better“.

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Marathonmann

Marathonmann – Die Angst sitzt neben dir

Nach dem Release von „Mein Leben gehört dir“ nahmen sich Marathonmann erstmals etwas Zeit, um ein wenig Abstand vom Bandleben zu gewinnen und die leer getourten Akkus einigermaßen aufzuladen. Entsprechend frisch und erholt widmete man sich dem Thema Album #4. Dieses Mal dreht sich alles um Ängste, steter Begleiter von Geburt bis Tod. Auch wenn sich die Art und Form der Ängste verändern, man wird sie doch nie los. „Die Angst sitzt neben dir“ könnte in Zeiten wie diesen kaum wichtiger sein. Dazu passt auch verfeinerte musikalische Ausrichtung der Band.

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Alex Mofa Gang

Alex Mofa Gang – Ende offen

Mit dem Abschluss ihrer ersten Album-Trilogie geht wieder alles zurück auf Anfang. Die Alex Mofa Gang ließ ihren Alex Mofa, den Protagonisten des narrativen Handelsstrangs, aus dem Alltag ausbrechen und auf Reisen gehen. Wohin diese führt? Wie es weitergeht? „Ende offen“ ist das Mission Statement – es geht ums Ankommen, um eine plötzliche Wendung und ungewisse Zukunft. Ganz nebenbei zeigt sich das Quintett aus der Hauptstadt besser denn je.

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Zig Zags

Zig Zags – They’ll Never Take Us Alive

Jahrelang auf Tour, viel Blut, Schweiß und Bier, dazu mehrfache Line-up-Wechsel – und doch sind die Zig Zags aus Los Angeles hierzulande bestenfalls ein Randnotiz. In ihrer neuesten Inkarnation übernimmt Toningenieur Sean Hoffman den Bass, während Alkohol und Tabak gegen Sport und Fitness eingetauscht wurden. Ihre bissige Gefährlichkeit haben die US-Amerikaner deswegen aber noch lange nicht verloren. „They’ll Never Take Us Alive“ serviert den bewährten Cocktail aus Proto-Punk, Heavy Metal und Garage Rock.

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