Schlagwort: Punk Rock

Pkew Pkew Pkew

Pkew Pkew Pkew – Optimal Lifestyles

Nach PUP und The Dirty Nil taucht die nächste potenziell große Punk-Band aus dem kanadischen Bundesstaat Ontario auf – irgendetwas muss da im Wasser sein. Bei Pkew Pkew Pkew spielt, wie bei ihren Landsleuten, der Rock-Faktor eine wichtige Rolle. Das Quartett hält herzlich wenig von Scheuklappen und punktet stattdessen mit dreistimmig intonierten Hymnen und Arschtritten. Während sich das eponyme Debüt mit den Fallstricken des Punker-Lebens Ende 20 befasste, beleuchtet „Optimal Lifestyles“ nun den Weg dorthin.

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Drug Church – Cheer

Mit ihrem dritten Album landen die angenehm kotzigen Drug Church bei Pure Noise Records, und das passt wie Arsch auf Eimer. Der räudige Sound des Quintetts aus Albany, New York ist nach wie vor zugleich abstoßend und harmonisch, denn hier trifft Punk mit Hardcore-Schlagseite auf Grunge- und Alternative-Sounds aus den 90er Jahren. „Cheer“ gibt sich nun noch kompromissloser und doch, für Bandverhältnisse, eingängiger denn je.

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Laura Jane Grace & The Devouring Mothers – Born To Rot

Als Laura Jane Grace mit einem reduzierten Band-Lineup und einigen Tagebuchauszügen, die später Teil ihrer Autobiographie „Tranny: Confessions Of Punk Rock’s Most Infamous Anarchist Sellout“ werden sollten, auf Tour ging, reifte der Plan für einen kleinen Nebenschauplatz zu Against Me!. Die Songs dazu schrieb sie teils unterwegs, teils zuhause in Chicago, und gründete The Devouring Mothers rund um Atom Willard (aktueller Drummer ihrer Hauptband) und Marc Jacob Hudson (langjähriger AM-Produzent). Auf „Born To Rot“ trifft sich nun ein musikalisches Sammelsurium aus Punk Rock, Singer/Songwriter und poppigem Alternative Rock.

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Hank von Hell – Egomania

Nach seinem Ausstieg bei Turbonegro im Sommer 2010 gründete Hank von Helvete die prominent besetzte, aber nur kurzlebige Band Doctor Strange & The Mercy Cult, veröffentlichte ein paar Singles hier und da, nahm am norwegischen Eurovision-Vorentscheid teil und verschwand danach für mehrere Jahre. Nun ist der ehemalige König des Death-Punk zurück. Als Hank von Hell wagt er den Neuanfang und erinnert – musikalisch wie optisch – an die apokalyptische Trilogie seiner ehemaligen Hauptband. „Egomania“ erfüllt sämtliche Erwartungen.

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Insert Coin – Way Out

Dank eines Werbespots sind Insert Coin seit 2015 Stammgäste bei Rock am Ring. Zwei Songs der Skate-Punks aus dem Ruhrgebiet finden sich in einem Rockstar Energy-Clip wieder. Aber auch ohne diese absolut verdiente Aufmerksamkeit trifft das Quintett mit schöner Regelmäßigkeit ins Schwarze. Seit über zehn Jahren tourt man durch die Lande, veröffentlichte bis dato zwei Alben und diverse Kleinformate. Auf „Way Out“ rückt Skate-Punk nun – vergleichsweise – in den Hintergrund und trifft auf einen deutlich mächtigeren, abwechslungsreicheren Sound.

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The Dirty Nil – Master Volume

Sie tourten um die Welt, spielten in den dreckigsten Clubs und schliefen in den ranzigsten Hotels. All das stärkte The Dirty Nil hörbar. Nach ihrem Debütalbum „Higher Power“ und „Minimum R&B“, einer Compilation früherer Kleinformate, steht nun endlich der Zweitling in den Startlöchern. Hier macht sich der Anfang 2017 hinzugestoßene Bassist Ross Miller bemerkbar, denn sein Hang zu mehr Dynamik und Tempowechseln gibt „Master Volume“ zusätzliche Power mit auf den Weg.

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Lygo – Schwerkraft

Seit Jahren fühlen sich Lygo von einem eigenartigen Zwiespalt begleitet, der irgendwo zwischen Zuversicht und Resignation klebt. Gesellschaftliche Verhältnisse sorgen für Frust, und doch steckt das Trio aus Bonn jegliche Anflüge von Unmut viel lieber in die Musik. Nach Jahren zwischen Proberaum und JuZ entwachsen Jan Heidebrecht, Daniel Roesberg und Simon Meier ihrem Dunstkreis endgültig. Das zweite gemeinsame Album „Schwerkraft“ schlägt geschickt in die Fjørt’sche Kerbe, und ist doch so viel mehr.

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Matula – Schwere

FOMO – die Furcht etwas zu verpassen – diente als Leitthema für „Auf allen Festen“. Stolze vier Jahre hat das letzte Album von Matula bereits auf dem Buckel, nun gibt es endlich Nachschub. Poppige Elemente wurden reduziert, der thematische Blick auf das Leben nach der Party gerichtet. Was passiert nach dem großen Exzess? Wie geht man mit dem Kater der Gesellschaft um? „Schwere“ fasst solche Gedankengänge in zehn neuen Songs zusammen.

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The Spitfires – Year Zero

Es brodelt im britischen Underground: Mit ihrem wilden Mix aus Mod-Charme, Reggae, Ska, Punk und Indie dringen The Spitfires an die Oberfläche. Die musikalische Antwort auf Flash Morgan Webster packt pointierte sozialkritische Kommentare in kurzweilige Songs. Die letzten beiden Platten kratzen bereits an den Album-Charts auf der Insel, nun könnte es so weit sein: „Year Zero“ ist das bislang kompletteste Werk des Quartetts.

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Moving The Mess – High Wired

Oft kommen die schönsten Überraschungen ganz unerwartet: Eine Band wie Moving The Mess hatte man, zumindest außerhalb Berlins, bis dato kaum auf der Rechnung, und doch kann das Quintett bereits auf 15 Jahre Banderfahrung zurückblicken. Die Punk-Rocker aus der Hauptstadt teilten sich die Bühne unter anderem schon mit Alkaline Trio und The Dirty Nil, erinnern musikalisch stellenweise jedoch an eine andere Berliner Größe. „High Wired“ ist ihr Debütalbum.

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