Schlagwort: Rock’n’Roll

The Sonnenbergs – You Only Call Me When You’re Stoned

The Sonnenbergs haben sich eine schöne Geschichte ausgedacht. Ursprünglich hießen sie Serbian Mouth Sauna, mussten ihren Namen aber nach Unterlassungsdrohungen der International Association of Mouth Sauna Operators (IAMSO) und der Serbian League of Mouth Sauna Operators (SLMSO) ändern. Der nunmehrige Name stammt von einem Stadtteil Wiesbadens, Geburtsstadt Rocky und Andy Sonnenbergs. Musikalisch handelt es sich um die Hälfte der Band Rekord, die einst als erste Band auf Rewika releasen durften; nun auch Heimat der Sonnenbergs für ihre Debüt-Doppel-A-Seite.

Weiterlesen

Abramowicz – Generation

Deutschland, deine Gitarrenbands. Mit festem Schritt und kurzweiligen Melodien treten Abramowicz an, um das Erbe jener Bands anzutreten, die gar nicht daran denken sich zur Ruhe zu setzen. Bereits 2010 gegründet, wuchsen die Hamburger erst im Sommer vergangenen Jahres vom Trio zum Quintett mit Verpflichtung eines Lead-Gitarristen und eines Keyboarders. Die Idee: Garage-Punk, kurzweiliger Rock, eine fette Portion Eingängigkeit und ein wenig Genreclash zwischen nordamerikanischen Springsteen-Rock-Jüngern und heimischen Globetrotter. Die 4-Song-EP „Generation“ macht schon mal Bock auf mehr.

Weiterlesen

AC/DC – Rock Or Bust

Nachdem die letzten Wochen in Sachen AC/DC hauptsächlich von Negativschlagzeilen rund um ihren Drummer Phil Rudd geprägt waren, gibt es nun, ganze sechs Jahre nach dem letzten regulären Studioalbum „Black Ice“, endlich wieder Erfreulicheres über die fünf Australier zu berichten. „Rock Or Bust“, die neueste Scheibe der Band, steht nach langer Vorankündigung endlich in den Läden und die Erwartungen dürften angesichts des superben Vorgängers nicht gerade gering ausfallen. Immerhin gelang AC/DC mit „Black Ice“ nicht nur das Kunststück, in ganzen 29 Ländern den ersten Platz der Albencharts zu erobern, es hat sich seitdem auch weltweit über sieben Millionen Mal verkauft und gilt als erfolgreichste Veröffentlichung seit dem legendären „Back In Black“. Ob es sich bei „Rock Or Bust“ wohl um einen ähnlichen Meilenstein handeln wird?

Weiterlesen

Rhonda – Raw Love

Zurück in die Zeiten des Hamburger Star Clubs geht es für die Nordlichter Rhonda, unter anderem mit ehemaligen Mitgliedern der Trashmonkeys. Das Quintett versteht sich auf smarte 60s-Klängen zwischen Soul und den Anfängen des Rock’n’Roll nebst kleineren Überraschungen. „Raw Love“ heißt ihr Debütalbum und zeigt die Hamburger tatsächlich von einer rohen, sympathisch ungestümen Seite. Anders gesagt: Rhonda verstehen sich auf Leidenschaft, Retro-Charme und schwer atmende Arrangements.

Weiterlesen

Rival Sons – Great Western Valkyrie

Ist die Zeit der großen Rockbands vorbei? Nur selten schaffen es heutzutage Künstler, sich den Stadionstatus vergleichbarer Vertreter der 60er bis 90er Jahre zu erspielen. Rein musikalisch hätten viele das Zeug dazu, darunter Rival Sons. Das Quartett aus Long Beach, Kalifornieren macht keinen Hehl aus seiner offenkundigen Vorliebe für Led Zeppelin. In ähnlich ausladenden und doch im Kern erdig-bluesigen Gefilden agiert auch das mittlerweile vierte Studioalbum „Great Western Valkyrie“; abermals über die ursprünglich als Krachmacher bekannten Earache Records veröffentlicht, abermals sich am Blueprint des guten, alten Rock’n’Roll orientierend.

Weiterlesen

Sing meinen Song – das Tauschkonzert

Eigentlich sind es die Teilnehmer von Castingshows, die reihenweise Songs von Xavier Naidoo und Co. covern. In der von eben diesem angeleierten Fernseh-Reihe „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ übernehmen jedoch gestandene Musikgrößen aus dem deutschsprachigen Raum das Neuinterpretieren von Songs der jeweils anderen. Mit an Bord sind neben den ehemaligen Casting-Juroren Sarah Connor, Sandra Nasic und Sasha auch Jazzer Roger Cicero und Raab-Casting-Gewinner Gregor Meyle sowie der österreichische Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier. Dass es bei dieser ausgewogenen Kombination von Musikern zu durchaus interessanten Coverversionen kommen kann, zeigten bereits die ersten Folgen der TV-Reihe. Einige weitere Perlen wurden aber auch auf die obligatorische CD zur Serie gebrannt.

Weiterlesen

Spidergawd – Spidergawd

Nur wenige Monate nach der Veröffentlichung des 17. (!) regulären Studioalbums von Motorpsycho gibt es bereits neues Material aus dem Camp der Norweger, genauer gesagt von Bent Sæther und Kenneth Kapstad, die hier die Rhythmusabteilung bilden und ursprünglich dem Frontmann der mittlerweile implodierten Cadillac, Per Borten, die Möglichkeit geben wollten, Songs seiner alten Band zu spielen. Daraus wurde nun Spidergawd, erweitert um Rolf Martin Snustad (Hopalong Knut, Samvirkelaget), die sich in ihrer nordischen Heimat bereits einen Namen gemacht haben und ihr eponymes Debütalbum exklusiv auf Vinyl (plus beigelegter CD) veröffentlichen.

Weiterlesen

The Animen – Hi!

Neue Rock’n’Roll-Helden braucht das Land. Im Falle des Falles werden auch Grenzgänger dankbar aufgenommen. The Animen kommen aus Carouge im Kanton Genf, eine sympathische Stadt im französischen Teil der Schweiz. Davon hört man herzlich wenig, denn musikalisch bewegt sich das Quintett zwischen klassischem Beatles-Sound, den Soul-Einflüssen der frühen Stones (und damit unter anderem Otis Redding) und der modernen, radiofreundlichen Rock-Schule um Mando Diao. Ihre Kräfte bündeln die Eidgenossen nun auf „Hi!“ – eine kleine aber feine Begrüßung.

Weiterlesen

The BossHoss – Flames Of Fame – Live Over Berlin

Die großen Sieger der bisherigen Staffeln von „The Voice of Germany“ kommen, obwohl sich eine Ivy Quainoo sehr gut geschlagen hat, nicht etwa aus dem Kandidatenkreis. Es sind die Mentoren der Siegerin der ersten Staffel, Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer, die mit ihrer Band The BossHoss ungeahnte Sphären der Popularität erreichen haben. Ihr 2011er Album „Liberty Of Action“ wurde kürzlich mit Platin ausgezeichnet, der Nachfolger „Flames Of Fame“ schaffte es dieses Jahr gar auf Platz 2 der Charts und steht ebenso kurz vor Edelmetall. Die Cowboys feiern ihr bislang erfolgreichstes Jahr mit ihrem zweiten Live-Album (dem ersten seit 2008). „Flames Of Fame – Live Over Berlin“ wurde, wie der Name bereits besagt, in der Hauptstadt aufgenommen und ist auf Doppel-CD, Doppel-DVD und Blu-ray erhältlich.

Weiterlesen

Imperial State Electric – Reptile Brain Music

Das Ende der legendären The Hellacopters riss ein klaffendes Rock’n’Roll-Loch, das von seinen ehemaligen Mitgliedern mittlerweile geschlossen wurde. Die schwedischen Protagonisten der aufgelösten Granden – Dregen und Nicke Andersson – gehen im Dezember sogar gemeinsam auf Tour. Während Dregen gerade sein erstes Soloalbum veröffentlicht hat, war Andersson deutlich umtriebiger. Direktes Nachfolgeprojekt ist Imperial State Electric, das im Akkord Alben und Singles auf den Markt schmeißt. „Reptile Brain Music“ ist bereits die dritte Studioplatte seit 2010. Abnutzungserscheinungen: Fehlanzeige.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?