Schlagwort: Rock’n’Roll

Skambankt – Voodoo

Ursprünglich 1994 als Trio gegründet, um bei einem Konzert für eine ausgefallene Band einzuspringen, lösten sich Skambankt (dt. „verprügelt“ oder „zusammengeschlagen“) angesichts ausbleibender Gigs gleich darauf wieder aus. Zehn Jahre später traf man sich erneut auf einer Junggesellenparty, wo man sich spontan zu einem Auftritt entschied. Sänger und Gitarrist Terje Winterstø Røthing hatte sich in der Zwischenzeit als Mitglied von Kaizers Orchestra einen Namen gemacht, einen Plattenvertrag hatte man schnell in der Tasche, vier Alben und eine EP entstanden seither. Nun, da Rothings Hauptband ihre opulente „Violeta Violeta“-Trilogie abgeschlossen hat, bleibt Zeit für Neues von Skambankt, vorab in Form der Single „Voodoo“.

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Arliss Nancy – Wild American Runners

Arliss Nancy haben keine Zeit zu verlieren. Keine zwölf Monate nach der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Simple Machines“ steht bereits ein Nachfolger in den Startlöchern, wohl auch durch den steigenden Input von Bassist Kyle Oppold bedingt. Das Quintett aus Fort Collins, Colorado versteht sich auf klassischen, sehr amerikanischen Rock’n’Roll mit einer Prise Springsteen-Punk, wie man ihn unter anderem von The Gaslight Anthem kennt. Von der Popularität ihrer amerikanischen Landsleute mögen sie noch weit entfernt sein, „Wild American Runners“ ist jedoch ein mächtiger Schritt in die richtige Richtung.

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Catfish And The Bottlemen – Rango

Da ist er wieder, der gute alte Rock’n’Roll, in Zeiten von Hipster-Indie-Bands beinahe eine ausgestorbene Spezies geworden. Catfish And The Bottlemen aus dem walischen Llandudno spielen ihren Rock klassisch und schnörkellos, womit sie ein wenig an Feeder und Manic Street Preachers aus den 90ern erinnern. Ein Debütalbum ist noch nicht in Sicht, dafür hat das Quartett um Sänger Van McCann mit „Rango“ eine neue Single am Start, die es digital und auf 7″ gibt.

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Hanni El Khatib – Head In The Dirt

Mit der „schlechtesten Gitarre der Welt“, so Hanni El Khatib, begann das ehemalige Skater-Kid seine Karriere als Musiker in San Francisco. 2010 wurde er vom Indie-Label Innovative Leisure entdeckt, ein Jahr später erschien seit Debütalbum „Will The Guns Come Out“, eine herrlich sperrige Rockplatte mit mächtigem Souleinschlag. Mittlerweile wohnt der gute Mann in Los Angeles, hat einen Major-Vertrag in der Tasche und traf auf Tour Dan Auerbach (The Black Keys), der seine zweite Platte produzieren sollte. Besagtes Album hört auf den Namen „Head In The Dirt“ und erscheint nun auch in Deutschland.

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The Flying Eyes – Lowlands

Nächster Anlauf, nächster Arschtritt. Als The Flying Eyes aus Baltimore 2007 ihre Karriere begannen, waren die vier Musiker gerade einmal volljährig geworden. Zwei Alben folgten seither, in denen man sich von Doors-Jubilaren zu einer vielschichtigen Rock-Band mit 60s- und 70s-Flair entwickelte. Damit nicht genug: Für die dritte Platte „Lowlands“, das Debüt bei den Feinschmeckern von Noisolution, erweiterten die US-Amerikaner ihren Sound ein weiteres Mal und wagen einen Kurzbesuch in der Wüste.

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ZZ Top – The Complete Studio Albums 1970-1990 (Teil 2)

Ob als gestandene Rock’n’Roll-Band, Blues-Liebhaber, Stoner-Vorboten oder 80s-Granden – der Ruf des texanischen Trios ZZ Top wuchs mit den Jahren. Hinter zwei mächtigen Bärten und einem Beard versteckt sich unheimlich viel Geschichte, die nun aufgearbeitet wird. „The Complete Studio Albums 1970-1990“ präsentiert die ersten zehn Alben des Trios in einer stabilen Clamshell-Box zum günstigen Preis (ca. 30 Euro), komplett mit Pappschubern, die dem jeweiligen Original-Artwork entsprechen und entsprechend im Fall von „Tres Hombres“ und „Tejas“ gar mit Klappcovern ausgestattet wurden. Noch schöner: Man verzichtete auf die kontroversen, blutleeren 80s-Mixes und rekonstrurierte die Original-Audio-Tape-Versionen; „ZZ Top’s First Album“, „Rio Grande Mud“ und „Tejas“ sind sogar erstmals in dieser Form erhältlich. Im zweiten von zwei Teilen geht es um den großen Durchbruch der Texaner und die kreative Dürreperiode danach.

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ZZ Top – The Complete Studio Albums 1970-1990 (Teil 1)

Ob als gestandene Rock’n’Roll-Band, Blues-Liebhaber, Stoner-Vorboten oder 80s-Granden – der Ruf des texanischen Trios ZZ Top wuchs mit den Jahren. Hinter zwei mächtigen Bärten und einem Beard versteckt sich unheimlich viel Geschichte, die nun aufgearbeitet wird. „The Complete Studio Albums 1970-1990“ präsentiert die ersten zehn Alben des Trios in einer stabilen Clamshell-Box zum günstigen Preis (ca. 30 Euro), komplett mit Pappschubern, die dem jeweiligen Original-Artwork entsprechen und entsprechend im Fall von „Tres Hombres“ und „Tejas“ gar mit Klappcovern ausgestattet wurden. Noch schöner: Man verzichtete auf die kontroversen, blutleeren 80s-Mixes und rekonstrurierte die Original-Audio-Tape-Versionen; „ZZ Top’s First Album“, „Rio Grande Mud“ und „Tejas“ sind sogar erstmals in dieser Form erhältlich. Im ersten von zwei Teilen werden die Ursprungsjahre der Texaner beleuchtet.

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Volbeat – Outlaw Gentlemen & Shady Ladies

Jahre harter Arbeit haben Volbeat an die Spitze der (nicht mehr ganz so) jungen Garde des Rock und Metal gebracht. Ihr letztes Album „Beyond Hell/Above Heaven“ bedeutete den Durchbruch für die Dänen, schaffte es in Deutschland in die Top 3 und erreichte Platin, die dazugehörige Live-Platte konnte sich ebenfalls in den Top 10 platzieren. Nach der Trennung von Lead-Gitarrist Thomas Bredahl – live wurde man von Mercyful Fate-Veteran und Band-Intimus Hank Shermann unterstützt – ging man als Trio ins Studio unter der Aufsicht von Jacob Hansen und Ex-Anthrax-Saitenhexer Rob Caggiano. Letzteren konnte Frontmann Michael Poulsen schließlich dazu überzeugen, fix bei Volbeat einzusteigen. Nicht nur deswegen sind die Erwartungen an „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ besonders hoch.

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Baby Universal – Slow Shelter

Zeit für den Neuanfang: Baby Universal debütierten 2010 mit ihrem eponymen Erstling durchaus eindrucksvoll, schoben noch ein knackiges Live-Album hinterher, ehe man sich von Bassist und Schlagzeuger trennte und im Tandem erneut loslegt. Conny Ochs, der kürzlich ein neues Soloalbum veröffentlicht hat, und Hannes Scheffler verschanzten sich im Studio, unterstützt durch Crowdfunding, und sorgten dafür, dass der Stecker bei Baby Universal erst einmal nicht gezogen wird. „Slow Shelter“ zeigt, dass dies die richtige Entscheidung war.

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Grande Roses – Disease

Ein Hoch auf das allmächtige Happy Ende. Für die Schweden-Rocker Grande Roses schien alles großartig zu laufen, sie hatten einen Major-Vertrag unterschrieben und eine EP veröffentlicht, nur um zwei Wochen vor den Aufnahmen zum ersten Album gegangen worden zu sein. Anstatt in sich zusammen zu sacken, wurde die Studiozeit von zwölf auf vier Tagen verkürzte. Grande Roses haben diese erste Bandkrise überstanden, bei Noisolution unterschrieben und machen sich mit ihrem Erstling „Disease“ nun auf, die Rockwelt zu erobern.

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