Schlagwort: Rock’n’Roll

The Animen – Are We There Yet?

Mit einem markigen „Hi!“ stürmten The Animen vor zwei Jahren durch die Anfänge des Rock’n’Roll und fuhren dafür Höchstnoten ein. Die vier Schweizer verbinden Pop-Appeal und Hit-Maschinerie mit British Invasion-Ethos und einer kräftigen Portion Soul. An diesem Rezept hat sich bis heute recht wenig geändert. Auf die euphorische Begrüßung folgt nun ein quengeliges „Are We There Yet?“ und der Versuch auf dem kolossalen Achtungserfolg aufzubauen.

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Matthew Logan Vasquez – Solicitor Returns

Nach einem aufregenden Jahrzehnt nimmt sich Matthew Logan Vasquez eine kurze Auszeit von seiner Band Delta Spirit, um sich an einem Soloalbum zu versuchen – ein kurzer Ausflug, denn es soll definitiv gemeinsam weitergehen. Der frischgebackene Vater lässt sich als klassischer Singer/Songwriter abbilden, bewegt sich musikalisch aber eher zwischen Hanni El Khatib und Frankie Chavez. Rock’n’Roll und mehr serviert sein Debüt „Solicitor Returns“

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The Sheepdogs – Future Nostalgia

Mit ihrem 2012 veröffentlichten, selbstbetitelten Album drangen The Sheepdogs in ihrer kanadischen Heimat in neue Sphären vor. Produziert von Patrick Carney (The Black Keys), schnellte die Platte auf Platz 1 in den nationalen Charts, gleich drei Singles sicherten sich die Pole Position in den Rock-Charts. Hierzulande ist der charmante Retro-Gitarren-Sound mit Easy-Listening-Attitüde noch eine Randerscheinung. Vielleicht ändert sich das mit dem mittlerweile fünften Werk „Future Nostalgia“.

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The Loranes – Trust

Drei Berliner, davon zwei Exil-Österreicher, kramen tief in der Garage und holen den guten, alten Rock’n’Roll aus der Mottenkiste. Hinter The Loranes steckt unter anderem der ehemalige Bassist der aktuell sehr angesagten Sabbath-Jünger Kadavar. Mit dieser neuen Band wird aber eher Jesus & The Mary Chain und dem Black Rebel Motorcycle Club gehuldigt. „Trust“ mag zwar erst das Debütalbum der Loranes sein, klingt aber nach ungemeiner Reife und einer blendend aufeinander eingespielten Musikmaschine.

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The Fratellis – Eyes Wide, Tongue Tied

„Chelsea Dagger“, „Flathead“, „Mistress Mabel“ – der große Durchbruch der Fratellis, deren ersten beiden Alben es in die britischen Top 5 schafften, ist bereits etliche Jahre her. Nach einer kleinen Bandpause fiel das Mini-Comeback mit „We Need Medicine“ vor zwei Jahren eher durchwachsen aus. Und doch lässt sich das schottische Trio von solchen Rückschlägen nicht beeindrucken. Für „Eyes Wide, Tongue Tied“ holte man sich abermals Produzent Tony Hoffer an Bord, der bereits beim Debütalbum „Costello Music“ an den Reglern saß.

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Dan Andriano In The Emergency Room – Party Adjacent

2015 ist ein gutes Jahr für Alkaline Trio-Fans. Zwar macht die Band selbst gerade Pause, dafür gibt es Solomaterial von allen drei Mitgliedern. Nach Derek Grand und Matt Skiba ist nun Bassist Dan Andriano an der Reihe, der sich zum zweiten Mal in seinen Emergency Room begibt. Hier tobt er sich zwischen Rock’n’Roll, Americana und traditioneller Costello-Schule aus, mit Material, das für die Hauptband ungeeignet ist. „Party Adjacent“ bietet auch tatsächlich kurzweiliges, unterhaltsames Alternativprogramm.

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Metz – II

Nach dem Urknall will nun nachgelegt werden: Mit ihrem eponymen Debütalbum gelang Metz im Herbst 2012 eine Punktlandung. Eine unwahrscheinlich laute, intensive halbe Stunde voller Lärm führte zu einer Fülle an Live-Gigs und Konzerttouren für das Trio aus Toronto. Nach knapp zwei Jahren auf Tour schlossen sich Metz monatelang im Proberaum ein, um einen ähnlich intensiven Nachfolger zu zimmern. Schlicht „II“ betitelt, werden abermals keine Gefangenen genommen.

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Hodja – The Band

Mit dem Umzug von Gamiel Stone nach Kopenhagen wanderte ein Stück New York in die dänische Hauptstadt – Stones erste Aufnahmen fanden einst unter der Ägide von Huey Morgan (Fun Lovin‘ Criminals) statt. Den Soul und Blues dieser Zeit hat er nach Skandinavien mitgebracht, wo er mit Schlagzeuger Matthias Arbo Klein Reverend Shine Snake Oil Co. gründete. Im Zuge der dazugehörigen Aufnahmen freundete sich das Duo mit Boi Holm an, Hodja war gegründet. Auf „The Band“ destilliert das Trio Blues und Rock’n’Roll auf 32 begeisternde Minuten.

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The Jon Spencer Blues Explosion – Freedom Tower – No Wave Dance Party 2015

Wenn die Jon Spencer Blues Explosion auf die Bühne marschiert, wird es zuweilen spektakulär. Ihre ureigene Mischung aus Blues, Punk und Rock’n’Roll wird im kommenden Jahr ein Vierteljahrhundert alt. Die obligatorische Party veranstaltet das Trio aber schon heuer: „Freedom Tower – No Wave Dance Party 2015“ ist eine Hommage an ihre Heimatstadt New York City. Über 13 Songs lassen sie verschiedene Facetten und Figuren des Big Apple zu gewohnt staubtrockenen, pulsierenden Riffs tanzen und shaken.

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The Subways – The Subways

Nach Meinung der Subways war seit der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums „Money And Celebrity“ im Herbst 2011 viel zu viel Zeit vergangen. Zur Entschädigung bekamen Fans bei der Vorbestellung der neuen Platte (wahlweise digital oder via PledgeMusic-Kampagne) die ersten sechs Songs gleich mitgeschickt. Dieses Aufbrechen des Album-Formats wurde mit der Idee einer A- und einer B-Seite in bester Vinyl-Manier argumentiert. Nun gibt es alle zwölf Tracks auf CD in Form von „The Subways“ mit gewohnt unbeschwerten Qualitäten.

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