Schlagwort: Singer/Songwriter

Cave To Cosmos

Cave To Cosmos – Truth Waits In Deepest Nights

Die Musik begleitete Emanuel Winkler schon immer. In einem kleinen Dorf in Ostwestfalen-Lippe – eine Region, die so illustre Namen wie Jochen Distelmeyer (Blumfeld), Casper, Marian Gold (Alphaville) und Frank Spilker (Die Sterne) hervorbrachte – aufgewachsen, spielte er in seiner Jugend in verschiedenen Bands, arbeitete während eines späteren Studiums dennoch immer weiter an der Musik und fand nach einer kleinen Sinnkrise letztlich doch seine Berufung. Als Cave To Cosmos schreibt Winkler fantastische, schillernde Indie-Pop-Perlen mit Tiefgang. Von Tobias Siebert (Klez.e) produziert, landet nun die spannende EP „Truth Waits In Deepest Nights“.

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Jonathan Rado

Jonathan Rado – For Who The Bell Tolls For

Tribute-Platten sind in der Regel eher traurige, behäbige, ehrfürchtige Angelegenheiten. Das hat wohl niemand Jonathan Rado gesagt. Eigentlich wollte der Multi-Instrumentalist von Foxygen sein drittes Solowerk auch ganz anders anlegen, doch der Tod zweier guter Freunde binnen einen Jahres – Mentor und Produzent Richard Swift sowie Zeichner und Illustrator Danny Lacy – hinterließ Spuren. Allerdings wollte Rado eben keine schmalzige Platte aufnehmen, sondern sich einfach in der Musik verlieren und dabei, gerne mal augenzwinkernd, die Erinnerungen an wichtige Weggefährten hochhalten. Exakt das gelang mit „For Who The Bell Tolls For“ gar wunderbar.

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King Creosote

King Creosote – I DES

Nur wenige Musiker sind so umtriebig wie King Creosote. Der selbsternannte König aus Schottland mag zwar mehr als sieben Jahre seit seinem letzten Domino-Release vergehen haben lassen, doch erscheinen nach wie vor mehrere Singles und Platten pro Jahr über Kleinstlabels sowie in Eigenregie. Überwiegend zwischen 2016 und 2020 geschrieben, haben die zehn neuesten Tracks etwas von einer Zeitreise, aber auch von einem kreativen Rundumschlag, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt und mehr denn je mit Genres bzw. Genre-Erwartungen bricht. „I DES“ zeigt sich so ambitioniert und ausdrucksstark wie eh und je.

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AFAR

AFAR – The Refuge

Zwei Musiker*innen mit höchst unterschiedlichem Hintergrund – Electro bzw. Jazz, Kraut, Soul und Singer/Songwriter – entdecken gemeinsam spektakuläre Klangwelten. Joseph und Elena lernten sich bereits 2014 bei einer Jam-Session kennen. Als AFAR vereinen sie ihre musikalischen Interessen und schaffen dabei Neues, das mit eindrücklichem Selbstbewusstsein zwischen den sprichwörtlichen Stühlen Platz nimmt. Auf eine ausgiebige Tour als Support von Kerala Dust sowie mehrere Festival-Auftritte folgt nun das zweite Album „The Refuge“, das künstlerische Befreiung auf kreative wie bekömmliche Weise anlanciert.

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Sufjan Stevens

Sufjan Stevens – Javelin

Erstmals seit drei Jahren meldet sich Sufjan Stevens mit einem Soloalbum zurück. Seine letzte Singer/Songwriter-Platte ist sogar noch länger her, wobei es dieses Mal dennoch nicht so ganz puristisch vor sich geht. Auf dem neuesten, überwiegend zuhause aufgenommenen Streich werden die Dinge recht persönlich angegangen, begleitet von zahlreichen Gästen aus dem Freundeskreis und einem Sound, der wie ein kunstvoller und zugleich intimer Streifzug durch das illustre Schaffen des Detroiters wirkt. „Javelin“ tankt sich durch Stevens‘ 25jährige Karriere mit frischen Impulsen.

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Noth

Noth – Lieder vom Verschwinden

Von der Schlafcouch ins Studio, so oder so ähnlich lautet die Überschrift für den neuesten Streich von Noth. Entstand der Erstling noch während der Ausgangssperre in Hamburg, machen die Abenteuer von Arndt nun erst einmal Pause. Für den Nachfolger befasst man sich mit Menschen und Dingen, die urplötzlich vom Erdboden verschluckt scheinen. Eben waren sie noch da und jetzt … „Lieder vom Verschwinden“ holt Gentrifizierung in Indie-Pop-Gefilde und ist doch so viel mehr – so etwas wie ein Liedermacher-Album, ohne nur annähernd an Singer/Songwriter-Traditionen anzudocken.

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Bonnie "Prince" Billy

Bonnie „Prince“ Billy – Keeping Secrets Will Destroy You

Ein neues Album von Will Oldham aka Bonnie „Prince“ Billy ist immer ein Grund zu feiern, zumal man zumindest im Groben weiß, was man bekommt. Das erste Solowerk seit „I Made A Place“ vor knapp vier Jahren reduziert die musikalische Mission wieder auf ein absolutes Minimum, auf ruhigen Folk und feine Singer/Songwriter-Kunst. Vornehmlich von Musiker*innen aus der Region unterstützt und begleitet, bemüht sich „Keeping Secrets Will Destroy You“ um zeitlose wie gegenwärtige Themen, von gemächlichem Fluss und der instrumentalen Schönheit des Moments begleitet.

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Ryan Bingham

Ryan Bingham – Watch Out For The Wolf

In seiner US-Heimat ist Ryan Bingham seit Jahren ein Fixstern im Country- und Americana-Sektor, veröffentlichte mehrere Top-50-Alben, wurde mit einem Oscar und einem Grammy ausgezeichnet, und hält sogar sein eigenes Festival ab. Als Teil der letzten beiden Staffeln des Neo-Western-Dramas „Yellowstone“ ist er zudem mittlerweile einem internationalen TV-Publikum ein Begriff. Für seinen neuesten musikalischen Streich zog sich Bingham in die gebirgige Wildnis Montanas zurück. Gemeinsam mit seinem Hund, mit Instrumenten, Notizbüchern und Aufnahme-Equipment durchlebte er eine spirituell herausfordernde, einsame Zeit, in der die EP „Watch Out For The Wolf“ entstand.

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Would

Would – Be Okay

Der kreative Geist von Matthias Schwettmann rattert weiter und weiter. Nur zwei Monate nach „Mind My Mind“, dem neuesten Werk seiner Band Palila, lanciert er einen Solo-Nebenschauplatz an – Songs, die für Palila zu ’soft‘ waren, aber auch eigene Tracks. Als Would widmet sich Schwettmann verschiedenen Stationen seines Lebens, teils wie Tagebuchanträge angelegt, zugleich musikalisch etwas offener und weitläufiger. Die erste EP hört auf den Namen „Be Okay“, weckt ob der nunmehr bestens bekannten Stimme natürlich bestimmte Assoziationen, steht aber zu jeder Zeit ganz fest auf eigenen Beinen.

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Cut Words

Cut Worms – Cut Worms

Auf seinem mittlerweile dritten Album setzt Max Clarke aka Cut Worms seine Entdeckungsreise durch Pop-, Indie- und Singer/Songwriter-Klänge fort. Nach „Nobody Lives Here Anymore“ wollte der New Yorker seinen Sound komplett entschlacken, zugleich jedoch Erinnerungen an längst vergangene musikalische Tage wecken. Retro und doch im Hier und Jetzt verhaftet, schlägt er gleich mehrere Brücken. Sein neuestes Werk heißt einfach nur „Cut Worms“ und wurde ausnahmsweise in diversen Studios sowie mit einer Fülle an Freunden und Kollegen eingespielt.

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