Schlagwort: Soul-Rock

Tedeschi Trucks Band

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon: IV. Farewell

Sommerhits gibt es viele – je nachdem, wem man Glauben und Gehör schenken möchte. Tedeschi Trucks Band haben mit dieser Gattung Song zwar herzlich wenig zu tun, doch lieferten sie wie keine andere Formation den diesjährigen Soundtrack zur heißen Jahreszeit. Von Anfang Juni bis Ende August präsentierten sie eine vierteilige Albumserie, die sich intensiv mit dem epischen Gedicht „Layla & Manjun“ aus dem Mittelalter auseinandersetzte. Nach „Crescent“, „Ascension“ und „The Fall“ ist es nun jedoch an der Zeit, Abschied zu nehmen. „I Am The Moon: IV. Farewell“ rundet die Tetralogie erwartungsgemäß kompetent ab.

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Tedeschi Trucks Band

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon: III. The Fall

Aktuell befinden sich Tedeschi Trucks Band im Auge des konzeptuellen Sturms. Mit ihrem vierteiligen Album „I Am The Moon“ vertonen sie das epische Gedicht „Layla & Majnun“ des persischen Dichters Nizami Ganjavi aus dem 12. Jahrhundert in Form von insgesamt zwei Stunden Musik. Während der erste Abschnitt „Crescent“ wie eine Art Medley der besten Tedeschi-Charakteristika anmutete, gestaltete sich „Ascension“ eine Spur ruhiger und gemächlicher. Unterdessen tritt der Mond seinen Sinkflug an. „I Am The Moon: III. The Fall“ nimmt in 30 kurzweiligen Minuten abermals alles mit, was diese fantastische Band auszeichnet.

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Tedeschi Trucks Band

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon: II. Ascension

Der Mond geht auf: Nach einem starken Auftakt treiben Tedeschi Trucks Band ihr ambitioniertes, vierteiliges Konzeptalbum voran. „I Am The Moon“ denkt ein faszinierendes episches Gedicht aus dem 12. Jahrhundert, das unter anderem bereits Eric Clapton inspirierte, in die Moderne und zieht den Mondzyklus als Leitmotiv für den vertrauten, leidenschaftlichen Mix aus Blues-, Americana- und Jam-Rock heran. „II. Ascension“ lässt besagten Himmelskörper nun aufgehen, wie auch die Musik des Kollektivs so richtig zu strahlen weiß.

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Tedeschi Trucks Band

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon: I. Crescent

Das zwölfköpfige Kollektiv Tedeschi Trucks Band um das Ehepaar Susan Tedeschi und Derek Trucks ist seit über einem Jahrzehnt ein Fixstern im amerikanischen Blues-, Americana- und Jam-Rock-Universum. Zwei Monate nachdem die Pandemie die Gruppe auf Eis legte, kam Sänger Mike Mattison mit dem Gedicht „Layla & Majnun“ des persischen Dichters Nizami Ganjavi aus dem 12. Jahrhundert an, das einst Eric Clapton Inspiration schenkte. Aus dem 100seitigen Werk entstand eine neue, moderne Interpretation auf gleich vier Alben, die über einen Zeitraum von drei Monaten erscheinen. „I Am The Moon: I. Crescent“ bildet den halbmondförmigen Anfang.

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Khruangbin & Leon Bridges

Khruangbin & Leon Bridges – Texas Moon

Die erste Zusammenkunft von Khruangbin und Leon Bridges war ein voller Erfolg: „Texas Sun“ festigte eine auf Tour entstandene Freundschaft in vier entspannten und zugleich mitreißenden Kapiteln, die den Sound beider Parteien maßgeblich beeinflusste. Es gibt allerdings noch mehr Material, teils zu Beginn der Sessions, teils mit Verspätung fertiggestellt. Bridges nennt das Ergebnis introspektiver, für Khruangbin-Bassistin Laura Lee fühlt es sich nächtlicher an. Entsprechend heißt diese zweite gemeinsame EP „Texas Moon“.

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Silvershark

Silvershark – Burn To Boogie

Steve Burner (u. a. Travelin Jack) liebt Soul, Funk und Disco. Bei einem Kadavar-Konzert teilte er dieses Faible mit deren Soundmann Richard Behrens (Samsara Blues Experience), der wiederum die Tore seines Studios Big Snuff öffnete. Mit analogem Equipment in rauen Mengen, guten Freunden im Studio (darunter Mitglieder von Elder, Coogans Bluff und Vug) sowie herrlich schrägen Ideen in rauen Mengen entstand „Burn To Boogie“. Als Silvershark tanken sich Burner und Behrens durch die Plattenkisten der 70er Jahre und finden farbenfrohe Schätze im Überfluss.

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Holy Roller Baby

Holy Roller Baby – Frenzy

Man mag es ihren Songs nicht anhören, aber eigentlich halten sich Holy Roller Baby nicht gerade für cool. Und doch wollen die Texaner unbedingt lässige, abgehangene Rockmusik zocken. Glücklicherweise muss das kein Widerspruch in sich sein, und so zog es das US-Quartett mit dem verschwitzten, treibenden 70s-Sound vor geraumer Zeit sogar nach Großbritannien, um das Debütalbum aufzunehmen. Tatsächlich ist „Frenzy“ viel mehr als ’nur‘ eine Rockplatte und trägt den Soul tief in sich.

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Khruangbin & Leon Bridges

Khruangbin & Leon Bridges – Texas Sun

Im Jahr 2018 lernten sich das texanische Psychedelic-Funk-Trio Khruangbin und Soul-Sänger Leon Bridges im Rahmen einer gemeinsamen Nordamerika-Tour kennen und lieben. Als die Texaner einen Song schrieben, der mit Bridges‘ Stimme harmonieren könnte, schickten sie diesen ihrem Tour-Partner. Einen Tag später kam eine Version mit Gesang zurück. Die Chemie stimmte, schnell landete man im Studio und nahm die 4-Track-Single „Texas Sun“ auf, die frisch und neu, dennoch unverkennbar nach den beteiligten Musikern klingt.

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Marcus King

Marcus King – El Dorado

Mit gerade einmal 23 Lenzen zählt Marcus King zu den großen Southern- und Blues-Hoffnungen der Gegenwart. Seine Marcus King Band veröffentlichte bereits drei umjubelte Studioalben, nun wagt sich der Sänger und Songwriter alleine an vorderste Front. Gemeinsam mit Dan Auerbach (The Black Keys) nahm er in Nashville zwölf neue Songs auf, von allerlei Studiomusiker-Prominenz begleitet. „El Dorado“ gräbt sich tiefer in Soul, RnB, Gospel und Country ein, ohne die Klänge seiner Hauptband zu vernachlässigen.

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Algiers

Algiers – There Is No Year

Mit ihrer einzigartigen Version von Protestmusik rennen Algiers offene Türen bei Alternative-Hörern ein. Soul, Blues, RnB, Industrial, Post Punk und Rock sind nur einige der Zutaten, welche auf den beiden letzten Alben hochspannende Herangehensweisen an gängige Klangschemata hervorbrachten. Mit den Produzenten Randall Dunn, der bereits mit den Drone-Königen Sunn O))) arbeitete, und Ben Greenberg verlieh man dem urgewaltigen Sound auf „There Is No Year“ eine neue, nicht minder spannende Struktur. Fieberhafter, feinsinniger und noch nervöser – und nach wie vor ohne Blatt vor dem Mund.

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