Schlagwort: Soul-Rock

Hodja

Hodja – We Are The Here And Now

Die letzten 14 Monate waren für Hodja unglaublich spannend. Ihr drittes Album „The Flood“ zeigte das international besetzte Trio von einer deutlich direkteren Seite, umfassende Anerkennung sollte folgen. Kürzlich erhielt das Debüt eine aufpolierte Neuauflage, schon steht die nächste Platte bereit. „We Are The Here And Now“ will den eingeschlagenen Weg weitergehen. Es wird laut und explosiv, zuweilen durchaus ruhig, aber stets bereit Grenzen zu überschreiten.

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Paul Cauthen

Paul Cauthen – Room 41

Als eine Art Hoheprediger lieh Paul Cauthen einst dem Duo Sons Of Fathers seine Stimme, doch erst mit dem Solodebüt „My Gospel“ gelang ihm 2016 der Durchbruch in der Alternative-Country-Szene. Mit Soul in der Stimme und Gospel im Herz erreichte er musikalisch Großes, während die Probleme auf privater Ebene zunahmen. Cauthen verlor sein Haus, lebte zwei Jahre lang in einem Hotelzimmer und fand sich schnell in einer Abwärtsspirale aus Alkohol und Drogen wieder, als er eine neue Platte schrieb. Mittlerweile geht es ihm besser, aus dem Hotel ist er ausgezogen. „Room 41“ – die Nummer seines Zimmers im Belmont Hotel Dallas – erinnert an eine bewegte Zeit und befreit sich aus tiefsten Tiefen.

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Seratones

Seratones – Power

Gute Musik hat Seele, bessere Musik hat Seratones. Das Quintett aus Shreveport im US-Bundesstaat Louisiana sorgte 2016 mit seinem Debütalbum „Get Gone“ für Aufmerksamkeit. Packender Soul, ein Hauch von Jazz und scharfkantiger Rock mit punkigen Untertönen – Tourneen mit The Dandy Warhols und St. Paul & The Broken Bones sollten bald folgen. Auf „Power“, von Cage The Elephant-Gitarrist Brad Schulz produziert, geht es noch einen Tacken mitreißender und selbstbewusster vor sich.

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The Heavy

The Heavy – Sons

Kaum eine Band sorgt live für derart elektrisierende Stimmung wie The Heavy – der legendäre Auftritt in der Late-Night-Show von David Letterman, der die Briten zu einer Zugabe aufforderte, spricht Bände. Diese Energie auf Platte zu bannen, ist nicht immer ganz einfach, wird aber dennoch mit wachsender Begeisterung in Angriff genommen. „Sons“, das mittlerweile fünfte Studioalbum, ist wie ein Mixtape zu verstehen, das wirklich alles, wofür The Heavy stehen, vereinen soll. Und genau das ist unverschämt gut gelungen.

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Rhonda – You Could Be Home Now

Die überaus aktiven, sympathischen Rhonda sind mit ihrem dritten Album am Start. Ihr Verständnis für die Musik, tief in vergangenen Dekaden verwurzelt und irgendwo zwischen Rock’n’Roll, Soul und Soundtrack-Arbeiten verortet, verbindet Generationen und sprengt geografische Grenzen, von einem geschickten Boogie im Spannungsverhältnis zwischen Düsternis und Heiterkeit ganz zu schweigen. „You Could Be Home Now“ ist ihr mittlerweile drittes Studioalbum.

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Hodja – The Flood

Für Gitarrist Tenboi Livingston ist Hodja die ultimative musikalische Spielwiese. Hier kann er experimentieren und alles ausprobieren, ganz ohne Vorgaben. Und so gab es im Vorfeld der Aufnahmen zur mittlerweile dritten Platte nur eine Direktive: Es sollte eine Spur schlichter werden als das Debüt. Tatsächlich zeigt „The Flood“ die Band von ihrer bis dato direktesten Seite, ohne dabei auf unerwartete, durchaus schräge Experimente zu verzichten.

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Lucero – Among The Ghosts

20 Jahre nach ihrem ersten Demotape feiern Lucero Geburtstag und machen sich selbst das vielleicht schönste Geschenk – ein brandneues Studioalbum. Die Band aus Memphis, Tennessee pendelt seit jeher zwischen die Welten, und die heißen Rock, Country und Soul. Entsprechend retro-lastig und doch angenehm organisch gestalten sich auch die zehn brandneuen Tracks auf „Among The Ghosts“, dem mittlerweile elften Studioalbum der fleißigen US-Band.

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Leopold And His Fiction – Darling Destroyer

Nach mehreren Jahren mit seiner Folk-Band Cowboy And Indian widmet sich Daniel Leopold wieder seiner eigentlichen, alten Liebe Leopold And His Fiction. Der US-Amerikaner kehrt zumindest zu einer herrlich ausgewogenen Packung Retro-Rock mit Blues-, Soul- und Motown-Einflüssen zurück. Hörbar von seiner mittlerweile fünfjährigen Tochter, deren Geburt und Aufwachsen beeinflusst, wird „Darling Destroyer“ zu seiner bislang persönlichsten Platte.

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Orango – The Mules Of Nana

Bei den norwegischen Südstaaten-Fetischsten Orango geht es aktuell schnell: Keine 21 Monate nach „Battles“ steht bereits ein Nachfolger in den Läden, der Blues- und Southern-Fans vereint, dabei aber auch das nötige Händchen für Soul und Folk mitbringt. Für „The Mules Of Nana“ packt das Trio zehn neue, leicht verträumte Songs aus, die mit ihren Harmonien die goldenen 60s und 70s amerikanischer Rockmusik heraufbeschwören.

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St. Paul & The Broken Bones – Sea Of Noise

Motown, Rock, Soul und alter RnB säumten „Half The City“, das vor zwei Jahren erschienene Debütalbum von St. Paul & The Broken Bones. Angetrieben von ihrem charismatischen Heiligen, Paul Janeway, sorgt das Oktett seither vor allem live für beste Laune, verkaufte die Platte auch gleich über 115.000 Mal und kletterte in die amerikanischen Top 60. Für den Nachfolger wurde ein eigenes Label, schlicht Records genannt, gegründet, hinter dem Fachmann Barry Weiss und der Publishing-Verlag von Lorde und The Weeknd stecken. „Sea Of Noise“ hat sich diese Sonderbehandlung aber auch hörbar verdient.

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