Autor: Verena Riedl

Clare Maguire – The Last Dance

Wie schon bei einigen Künstlern zuvor, beispielsweise Colbie Caillat, begann Clares Maguires musikalische Laufbahn damit, dass sie ihre Musik bei Myspace und LastFM der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Nach und nach wurden die Musiklabels auf die Britin aufmerksam und ein Vertrag bei Polydor ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Bisheriger Höhepunkt ihrer Karriere stellt die „Sound of 2011“-Einschätzung der BBC dar, bei welcher Clare Maguire als fünftwichtigster Newcomer des Jahres gelistet wurde.

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Lovers Electric – Love Can Save Us

Von dem australischen Mann-Frau-Duo Lovers Electric dürfte hierzulande bisher kaum jemand Kenntnis genommen haben. Das deutsche Wikipedia schweigt sich darüber aus und selbst der englische Eintrag ist kurz und knapp gehalten und informiert lediglich darüber, dass Lovers Electric im Jahr 2006 von David Turley und Eden Bouche gegründet wurden und dass im Jahr 2008 das Debütalbum, welches 80er Jahre-lastigen Dance-Pop bietet, erschienen ist. 2011 dürfte sich der Bekanntheitsgrad des Duos aber schlagartig vergrößern, wurde doch die neue Single „Love Can Save Us“ zum offiziellen Royal Wedding-Song erklärt.

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Amorphis – You I Need

1994 revolutionierten Amorphis das Death Metal-Genre, indem sie auf ihrem Album „Tales From The 1000 Lakes“ ihren im Death Metal verwurzelten Sound mit Keyboards und Folk-Elementen vermischten und so mal eben zu den Mitbegründern des Melodic Death Metals wurden. Von Album zu Album entwickelte sich die Band aber immer mehr zu einer völlig eigenständigen Institution im Metal-Bereich. Der Grunzgesang wurde kaum noch eingesetzt, stattdessen fanden zunehmend progressive Elemente im Amorphis-Klanggerüst ihren Platz. Erst in letzter Zeit besann sich die Band auch wieder verstärkt ihrer Wurzeln.

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The Domino State – We Must Not Shut Ourselves Away

Man vermenge den typischen Postpunk-Sound mit einer Fülle an Coldplay-Zitaten und einigen modernen Alternative-Elementen, und lande prompt im Vorprogramm von Bands wie Coldplay und M83. So oder so ähnlich ging es der britischen Newcomer-Band The Domino State nach Veröffentlichung ihrer Debütsingle „Iron Mask“ im Jahr 2007. Seitdem ist viel Zeit ins Land gegangen und in ihrer Heimat hat die Band längst weitere Singles und ein Album veröffentlicht. Eine dieser Singles, nämlich „We Must Not Shut Ourselves Away“, wird diese Tage nun auch in Deutschland veröffentlicht.

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Hurts – Stay

„Wonderful Life“ von Hurts war nicht weniger als der Überraschungshit 2010. Da tauchte aus dem Nichts – von einer leider ziemlich unbeachteten Vorgängersingle namens „Better Than Love“ mal abgesehen – eine Newcomerband mit einem Song auf, der in dieser Form auch in den 80er Jahren hätte erscheinen können und landete damit in vielen Ländern auf den oberen Plätzen der Charts. Mit einer Nachfolgesingle zu diesem Kracher haben sich Hurts dann aber ziemlich lange Zeit gelassen, erst ein halbes Jahr später gibt es mit „Stay“ neues Futter für die Fans.

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Natalia Kills – Mirrors

Der große Erfolg von Lady Gaga hat unzählige Nachahmerinnen auf den Plan gerufen. So richtig hitverdächtig war dabei bisher allerdings lediglich Ke$ha, und auch bei ihr beschränkte sich der Erfolg auf gerade mal eine Single. Nun will auch eine junge britische Sängerin namens Natalia Kills ein Stückchen vom Erfolgskuchen abhaben. Und die Chancen dafür stehen mit der neuen Single „Mirrors“ gar nicht mal schlecht. Zwar scheint die Plattenfirma selbst nicht richtig an die Erfolgschancen zu glauben und hat die Veröffentlichung der Single schon mehrmals verschoben, doch nun soll die Nummer ihre Chance doch noch bekommen.

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Roxette – She’s Got Nothing On (But The Radio)

In den letzten Jahren hatten sich Roxette ganz schön rar gemacht. Die letzte Single liegt vier, das letzte Album gar ganze zehn Jahre zurück, was aber zumindest teilweise mit Marie Fredrikssons Krebserkrankung zu erklären ist, von der sie sich 2004 glücklicherweise einigermaßen erholt hat. Außerdem darf man nicht vergessen, dass „Sleeping In My Car“, der letzte wirklich große Hit des Duos außerhalb ihrer schwedischen Heimat, inzwischen schon 17 Jahre zurück liegt. Seitdem hatte es zumindest singletechnisch nur noch für kleinere Achtungserfolge gereicht, während die Alben nach wie vor für gute Platzierungen sorgten.

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Muse – Resistance

Das Album „The Resistance“ war für die britische Band Muse 2009 das ‚Make it or break it‘. Im Heimatland war man schon seit zehn Jahren bekannt und von Album zu Album erfolgreicher geworden, doch über die Landesgrenzen hinaus blieb der Erfolg begrenzt. Mit genau diesem Album sollte sich dies aber ändern und Muse hatten es tatsächlich geschafft – Album auf Platz 1 in vielen europäischen Ländern und sogar in den USA reichte es für Platz 3. Dazu eine Top 20-Platzierung der Single „Undisclosed Desires“ in Deutschland – was will man mehr?

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Heinz Rudolf Kunze – Die Gunst der Stunde

Seit 30 Jahren ist Heinz Rudolf Kunze nun schon musikalisch aktiv und hat in dieser langen Zeit viele Alben veröffentlicht. Einige davon waren genial, andere weniger, manche sogar regelrecht enttäuschend. Doch immer ist Kunze sich selbst treu geblieben und man konnte sicher sein, dass man 100 % Kunze geboten bekommt, wenn man ein Album von ihm kauft. Zum Jubiläum gibt es natürlich auch ein neues Werk von ihm, und „Die Gunst der Stundee“, so viel sei vorweg genommen, gehört zu den besten Alben, das der inzwischen 54-jährige in seiner langen Karriere veröffentlicht hat.

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Thomas Petersen feat. JD Wood – Free

Thomas Petersen hat sich mit seinen erfrischend traditionellen Hardtrance-Klängen inzwischen als feste Größe im Dance-Bereich etablieren können. Viele Titel erinnern an den Dance-Sound von vor zehn Jahren, doch das bedeutet nicht, dass Thomas Petersen nicht auch mal für eine Überraschung gut sein könnte. Bei seiner neuen Single „Free“ sind es besonders die Vocals, die die neue Produktion von den bisherigen Titeln abhebt, denn erstmalig verlässt er dabei ganz auf eine männliche Stimme. Allerdings nicht auf seine eigene, sondern auf die von JD Wood.

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