Autor: Verena Riedl

Natalia Kills – Mirrors

Der große Erfolg von Lady Gaga hat unzählige Nachahmerinnen auf den Plan gerufen. So richtig hitverdächtig war dabei bisher allerdings lediglich Ke$ha, und auch bei ihr beschränkte sich der Erfolg auf gerade mal eine Single. Nun will auch eine junge britische Sängerin namens Natalia Kills ein Stückchen vom Erfolgskuchen abhaben. Und die Chancen dafür stehen mit der neuen Single „Mirrors“ gar nicht mal schlecht. Zwar scheint die Plattenfirma selbst nicht richtig an die Erfolgschancen zu glauben und hat die Veröffentlichung der Single schon mehrmals verschoben, doch nun soll die Nummer ihre Chance doch noch bekommen.

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Roxette – She’s Got Nothing On (But The Radio)

In den letzten Jahren hatten sich Roxette ganz schön rar gemacht. Die letzte Single liegt vier, das letzte Album gar ganze zehn Jahre zurück, was aber zumindest teilweise mit Marie Fredrikssons Krebserkrankung zu erklären ist, von der sie sich 2004 glücklicherweise einigermaßen erholt hat. Außerdem darf man nicht vergessen, dass „Sleeping In My Car“, der letzte wirklich große Hit des Duos außerhalb ihrer schwedischen Heimat, inzwischen schon 17 Jahre zurück liegt. Seitdem hatte es zumindest singletechnisch nur noch für kleinere Achtungserfolge gereicht, während die Alben nach wie vor für gute Platzierungen sorgten.

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Muse – Resistance

Das Album „The Resistance“ war für die britische Band Muse 2009 das ‚Make it or break it‘. Im Heimatland war man schon seit zehn Jahren bekannt und von Album zu Album erfolgreicher geworden, doch über die Landesgrenzen hinaus blieb der Erfolg begrenzt. Mit genau diesem Album sollte sich dies aber ändern und Muse hatten es tatsächlich geschafft – Album auf Platz 1 in vielen europäischen Ländern und sogar in den USA reichte es für Platz 3. Dazu eine Top 20-Platzierung der Single „Undisclosed Desires“ in Deutschland – was will man mehr?

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Heinz Rudolf Kunze – Die Gunst der Stunde

Seit 30 Jahren ist Heinz Rudolf Kunze nun schon musikalisch aktiv und hat in dieser langen Zeit viele Alben veröffentlicht. Einige davon waren genial, andere weniger, manche sogar regelrecht enttäuschend. Doch immer ist Kunze sich selbst treu geblieben und man konnte sicher sein, dass man 100 % Kunze geboten bekommt, wenn man ein Album von ihm kauft. Zum Jubiläum gibt es natürlich auch ein neues Werk von ihm, und „Die Gunst der Stundee“, so viel sei vorweg genommen, gehört zu den besten Alben, das der inzwischen 54-jährige in seiner langen Karriere veröffentlicht hat.

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Thomas Petersen feat. JD Wood – Free

Thomas Petersen hat sich mit seinen erfrischend traditionellen Hardtrance-Klängen inzwischen als feste Größe im Dance-Bereich etablieren können. Viele Titel erinnern an den Dance-Sound von vor zehn Jahren, doch das bedeutet nicht, dass Thomas Petersen nicht auch mal für eine Überraschung gut sein könnte. Bei seiner neuen Single „Free“ sind es besonders die Vocals, die die neue Produktion von den bisherigen Titeln abhebt, denn erstmalig verlässt er dabei ganz auf eine männliche Stimme. Allerdings nicht auf seine eigene, sondern auf die von JD Wood.

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White Lies – Bigger Than Us

White Lies – das sind nicht etwa weiße Lügen, sondern Notlügen. Es handelt sich dabei aber auch um eine britische Alternative-Band, die in ihrem Heimatland mit ihrem im Jahr 2009 veröffentlichten Debütalbum „To Lose My Life…“ den ersten Platz der Album-Charts angeln konnte. In Sachen Singles konnte der große Wurf dagegen bisher noch nicht gelandet werden, über die Top 40 kam man im UK bisher nicht hinaus, in unseren Gefilden ist man bis dato gar nahezu völlig unbekannt.

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Erik & Me – Versteck

Erik Lautenschläger und seine vier Mitmusiker sind zurück! Seit einiger Zeit musiziert man nun schon zu fünft, neben Erik sind noch zwei Kanadier und zwei Frauen an Bord. Nachdem die Vorabsingle „Herbst“ bereits die perfekte Einstimmung auf die dunkle Jahreszeit darstellte, gibt es nun zu Beginn des neuen Jahres ein ganzes Album von ihnen zu hören. „Versteck“ heißt das gute Stück, das sich als konsequente Weiterentwicklung ihres letzten Albums „Hundertsechzig Zeichen“ herausstellt.

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Gainworx feat. Anthya – Vanished Dream

Der klassische Hardtrance-Sound schien noch vor drei Jahren fast völlig ausgestorben. Extrem auf Fröhlichkeit getrimmte Hands Up-Sounds auf der einen Seite und sehr ruhige, schwebende Tranceproduktionen auf der anderen Seite bestimmten das Bild. Inzwischen sieht die Lage glücklicherweise wieder etwas besser aus, denn wenn die alten Größen nichts Nennenswertes mehr produzieren, füllen eben junge Nachwuchstalente diese Lücke aus. Viele von ihnen, beispielsweise Thomas Petersen, sind noch nicht allzu lange volljährig und auch Gainworx ist mit seinen 18 Jahren noch verdammt jung.

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Alphaville – Catching Rays On Giant

Operation Comeback geglückt: Mit ihrer aktuellen, stark am Pop der 80er Jahre orientierten Single „I Die For You Today“ konnten Alphaville den ersten Top 20-Hit seit „Jet Set“ und „Dance With Me“ landen. Und jene genialen Kracher liegen inzwischen immerhin schon stolze 24 Jahre zurück. Klar, dass auf einen solchen Erfolg auch ein komplettes Album folgen muss, welches in Form von „Catching Rays On Giant“ ab dem 19. November in den Läden stehen wird.

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Polarkreis 18 – Unendliche Sinfonie

Zwei Jahre ist inzwischen her, dass Polarkreis 18 mit dem Titel „Allein allein“ wie aus dem Nichts die Spitze der deutschen Charts erklimmten. Die Mischung aus modernen Klängen und einem deutlich von den 80er Jahren beeinflussten traditionellen Charme traf anscheinend haargenau den Zeitgeist, denn auch die Nachfolgesingle „The Colour Of Snow“ erreichte mühelos die Top 10. Dabei waren die beiden Songs bei Weitem nicht das erste Lebenszeichen der Dresdner, denn seit 1998 sind die Herren bereits aktiv.

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