Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Helgi Hrafn Jónsson – For The Rest Of My Childhood

Island ist ein Mekka musikalischer Schönheit, egal ob man Björk, Minus oder Sigur Rós Minus heißt. Helgi Hrafn Jónsson kennt letztere Post-Rock-Größe besonders gut, hat er neben Teitur und Tina Dico doch auch das Quartett mit dem Geigenbogen bereits live unterstützt. Billiges Namedropping, um einer Obskurität nahe dem Polarkreis Gehör zu schenken? Mitnichten, denn mit Jónssons zweitem Soloalbum „For The Rest Of My Childhood“ halt die Natur belassene Schönheit wieder Einzug in das Singer / Songwritertum.

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Matisyahu – Light

Zu Zeiten seines ersten Mini-Hits „King Without A Crown“ war Matisyahu eine Sensation, eine ungewöhnliche wie erfrischende Erscheinung der gleichförmig wirkenden Musiklandschaft. Ein Mann, der keine Tora trüben könnte, wagt den Crossover zwischen Reggae, Religion und vielen weiteren populärmusikalischen Genres. Für Experimente ist sich der chassidisch-jüdische Musiker aus New York auch auf seinem zweiten Album „Light“ nicht zu schade.

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Funeral For A Friend – Your History Is Mine: 2002-2009

Was vor sieben Jahren mit ein paar EPs begonnen hat, ist mittlerweile zur einer echten Hitfabrik geworden: Funeral For A Friend haben auf ihrem letzten Album das Emo- / Screamo-Kriegsbeil begraben und mit modernem, melodischen Rock gepunktet. Mitten in diese Entwicklung fällt nun die Werkschau „Your History Is Mine“ mit gleich vier neuen, essentiellen Songs.

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Pearl Jam – Backspacer

Seit dem grandiosen Debütalbum „Ten“ (1991), das 13fach Platin abräumte, lieferten die Grunge-Helden Pearl Jam zwar noch die eine oder andere starke Scheibe, dennoch gingen die Verkaufszahlen stetig nach unten und seit der Jahrtausendwende erreichte kein Album mehr Verkaufszahlen von über einer Million. Diesem Gefälle versuchen Eddie Vedder und Co. nun mit „Backspacer“ entgegen zu steuern und haben sich dafür richtig ins Zeug gelegt.

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KiD CuDi – Man On The Moon: The End Of Day

Laut BBC die größte HipHop-Hoffnung des Jahres, hat Kid CuDi bereits seine Visitenkarte abgegeben. „Day N Nite“ wurde in seiner ursprünglichen Rap-Version in seiner amerikanischen Heimat bzw. als Crookers Remix im Electro-Gewand in Europa zu einem Hit, dazu ist er auf David Guettas aktuellem Album „One Love“ zu hören. Das Debütalbum „Man On The Moon: The End Of Day“ steht nun endlich abholbereit in den Läden.

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14.10.: Dúné live auf beatblogger.de

Dúné sind weit gereist. Die selbst proklamierten Erfinder des „Indielectrock“ tourten mit ihrem 2007er Debütalbum „We Are In There You Are Out Here“ durch ganz Europa, spielten unter anderem im Vorprogramm der Foo Fighters und von Muse. Gemeinsam mit Volbeat-Produzent Jakob Hansen wurde „Enter Metropolis“ eingespielt, das eine Spur runder und gefestigter wirkt. In Partnerschaft mit Livedome präsentiert beatblogger.de am 14.09.2009 das Konzert aus dem Luxor in Köln. Das Interview beginnt um ca. 20.00 Uhr, das Konzert um ca. 20.30 Uhr. Hier geht’s zum Konzert

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Jochen Distelmeyer – Heavy

Das traurige und viel zu frühe Ende von Blumfeld ist ein neuer Anfang für Sänger Jochen Distelmeyer, dem auf „Heavy“ scheinbar eine zentnerschwere Last von den Schultern fällt. Wann genau hat man ihn mit seinen ehemaligen Kollegen zuletzt so befreit auspielen hören. Das Soloalbum wurde allerdings auch mit Bandunterstützung (nicht durch Blumfeld, versteht sich) eingespielt und klingt entsprechend druckvoll.

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Hatebreed – Hatebreed

Auf ihrem letzten Studioalbum „Supremacy“ schienen Hatebreed den Zenit erreicht zu haben. Viel mehr wäre mit ihren Hardcore-Hymnen wohl nicht mehr gegangen, ein weiteres gleichförmiges Album hätte AC/DC-Rufe laut werden lassen. Das Coveralbum „For The Lions“ sowie Jamey Jastas Nebenprojekt Kingdom Of Sorrow mit Kirk Windstein (Crowbar, Down) haben hörbar Einfluss auf das neue Werk „Hatebreed“ genommen, das wesentlich differenzierter groovt und tobt.

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04.10.: Nelly Furtado live auf beatblogger.de

Nelly Furtado schreibt ihre Erfolgsgeschichte weiter. Nach Platz 2 für die aktuelle Single „Manos Al Aire“ scheint es, als könne die 30-jährige Kanada-Portugiesin 2009 nahtlos dort ansetzen, wo sie 2007 mit ihrem überaus erfolgreichen Album „Loose“ aufhörte. Dabei ist ihr nunmehr viertes Studioalbum „Mi Plan“ alles andere als eine spanischsprachige Neuauflage von „Loose“. In Partnerschaft mit Livedome präsentiert beatblogger.de am 04.10.2009 die weltexklusive Secret Acoustic Show aus Freiburg. Das Konzert beginnt um ca. 19.30 Uhr.

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