Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Snow Patrol – Crack The Shutters

Nach jahrelangem Dasein als Insidertipp haben Snow Patrol endlich den weltweiten Durchbruch geschafft. “Chasing Cars” hat für die Briten einen Quantensprung bedeutet, den ihr Album “Eyes Open” lange schon verdient hatte. Auf ihrem neuen Album „A Hundred Million Suns“ machen sie es sich keineswegs einfach, haben sich mit „Take Back The City“ an einer ruhigen Single versucht. Das semi-balladeske „Crack The Shutters“ sollte allerdings wieder entsprechend abräumen.

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Portishead – Magic Doors

Nach scheinbarer Auszeit auf Ewigkeit haben Portishead letztes Jahr mit ihrem Album „Third“ überrascht. Deutlich düsterer als die Vorgänger ausgefallen, kalt und maschinell. Die Stimme Beth Gibbons‘ hat das eisige „Machine Gun“ und das in Reih und Glied marschierende „We Carry On“ auf diese Ebene unbestreitbarer Faszination gehievt, auf die auch „Magic Doors“ hin will.

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Callejon – Phantomschmerz

Der Papierform nach müsste man Callejon verdammt skeptisch entgegen. Der Fünfer aus Köln zockt deutschsprachigen (!) Metalcore mit Zombieästhetik. Wer die Herren kennt, weiß allerdings um ihr konstantes Ausbrechen aus jeglichen engen Genregrenzen. Ihr Nuclear-Blast-Debüt „Zombieactionhauptquartier“ ist voll von Überraschungen. So auch die Videoauskopplung „Phantomschmerz“ – eine waschechte Ballade.

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Wiley feat. Daniel Merriweather – Cash In My Pocket

Irgendwann muss einem jeden der Durchbruch gelingen. 14 Jahre lang hat Richard Kylea Cowie aka Wiley HipHop weiterentwickelt und Grime mitbegründet. Als Mentor von Dizzee Rascal kennt man ihn genauso wie als Szenehelden. Zuletzt gelangen ihm mit den elektronisch angelegten Tracks „Wearing My Rolex“ und „Summertime“ (inkl. Daft-Punk-Sample) in Großbritannien große Hits. Leider hat es das Album „See Clear Now“ immer noch nicht nach Deutschland geschafft. Die aktuelle UK-Single „Cash In My Pocket“ könnte auch hierzulande gut gehen.

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Kevin Rudolf feat. Lil Wayne – Let It Rock

Wieder tritt ein Mann aus der vemeintlichen zweiten Reihe in den Vordergrund. Neben Produzenten wie Timbaland und Ian O’Brien-Docker sowie Songwriter Ryan Tedder (mit OneRepublic verdammt erfolgreich) versucht sich Sessiongitarrist Kevin Rudolf an einer Solokarriere. Der New Yorker veredelt normalerweise Studiotracks von eben jenem Timbaland, Nelly Furtado oder die Black Eyed Peas. Für seine erste Single „Let It Rock“ hat er sich mit Lil Wayne den momentanen Top-Rapper ins Boot geholt.

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Klez.e – Wir ziehen die Zeit

Die Zeiten ändern sich. Längst haben sich Klez.e von jeglichem Delbo-Hintergrund frei gemacht. Tobias Siebert und Mannschaft haben sich auf ihrem Drittling „Vom Feuer der Gaben“ endgültig von jeglichen Genre-Scheuklappen frei gemacht. Deutschprachige Indie-Mucke, eine kräftige Prise Rock, dazu ein Hauch von Pop und Electro. Vorab zeigt der Album-Opener „Wir ziehen die Zeit“, wohin die Reise geht.

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The Asteroids Galaxy Tour – Around The Bend

Schon wieder dieser hippe, trendiger MP3-Player. Man kann sich dem portablen Abspielgerät des Apfels aber schon alleine wegen seines Soundtracks nicht entziehen. Neueste Entdeckung ist das dänische Quintett The Asteroids Galaxy Tour um Sängerin Mette Lindberg und Soundtüftler Lars Iversen. Zunächst kaum unbekannt, half die Kombination aus Werbehit und Lindbergs Auftritt beim berühmt berüchtigten britischen Comedy-Pop-Quiz „Never Mind The Buzzcocks“ zu Szene-Berühmtheit.

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Krautrock remastered

Gerne wirft man mit Begriffen um sich, ohne davon auch nur die geringste Ahnung zu haben. „Krautrock“ wurde in den letzten Jahren beinahe inflationär für eigenwillige Alben verwendet, ohne dabei auch nur ansatzweise auf den Ursprung der Stilrichtung zu reflektieren. Unter Krautrock lassen sich westdeutsche Bands der späten 60er und frühen 70er Jahre zusammenfassen, die vor allem die Liebe zu experimentellen, progressiven und psychedelischen Jams bzw. Improvisationen vereinte.

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27.12.: Clueso live auf beatblogger.de

Dank seinem zweiten Platz beim Bundesvision Song Contest hat Clueso den endgültigen Durchbruch geschafft. Sein aktuelles Album „So sehr dabei“ hat sich gut verkauft, womit der Pop-Poet nun endlich die verdieten Lorbeeren jahrelanger Arbeit erntet. In Partnerschaft mit Livedome präsentiert beatblogger.de am 27.12.2008 das Konzert aus dem Palladium in Köln live. Ein Interview gibt es um ca. 20.15 Uhr, das Konzert beginnt um ca. 20.45 Uhr. Hier geht’s zum Konzert von Clueso

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Isis – Not In Rivers, But In Drops

Als Hauptquartier für exaltierte und außerordentliche Künstler hat Mike Patton das Label Ipecac gegründet. Neben seinen eigenen Projekten wie General Patton und aktuell Peeping Tom haben auch die Progressive Metaller von Isis hier ein Zuhause gefunden. Postcore ist ihre wirkliche Leidenschaft, über „Panopticon“ zu „In The Absence Of Truth“ sind die Kollegen immer weiter und weiter gewachsen, feiern aktuell ihr zehnjähriges Jubiläum. Dieses begehen sie mit zwei EPs, „Holy Tears“ und „Not In Rivers, But In Drops“.

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