Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Foo Fighters – Live At Wembley Stadium

DVD rein, Play gedrückt und ein Blick ins weite Rund des Londoner Wembley Stadions. 85.000 Zuschauer jubeln Dave Grohl und Mannschaft zu. Spätestens hier merkt man, in welchen Regionen die Foo Fighters inzwischen angekommen ist. Superlative sind überflüssig, als eine der größten gegenwärtigen Rockbands benötigt man diese auch nicht. Die aktuelle DVD „Live At Wembley Stadium“ wurde an zwei Nächten vor insgesamt mehr als 170.000 Zuschauern aufgenommen und hat eine faustdicke Überraschung im Gepäck.

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Sigur Rós – Inní Mér Singur Vitleysingur

Das beschauliche Island gibt es längst nicht mehr. Mittlerweile ist die Insel nicht zuletzt dank seiner musikalischen Söhne und Töchter zu einer Wallfahrtslandschaft geworden. Gleichzeitig zeigen sich Sigur Rós, die vielleicht berühmteste Formation aus dem hohen Norden, überaus weltoffen. Auf ihrer neuen Platte „Með Suð Í Eyrum Við Spilum Endalaust“ geht es mitunter sogar recht geradlinig vorwärts. Wo „Gobbledigook“ noch ein Fest für Hippies war, kommt „Inní Mér Singur Vitleysingur“ dem typischen Popsong verdammt nahe.

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MTV Video Music Awards 2008

MTV wollte das 25. Jubiläum seiner Video Music Awards spektakulär gestalten. Nach dem Desaster aus dem Vorjahr, als man mit verschiedenen Musik-Suites, einer verunsicherten Spears und nada Struktur punkten wollte, war dies auch dringend notwendig. Ob die Paramount Studios in Los Angeles dafür das perfekte Setting waren, bleibt fraglich. Location und Show wirkten statisch.

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Calexico – Carried To Dust

Die Hintergründe der neuen Calexico-Platte „Carried To Dust“ könnten schräger nicht sein. Da werden über die Jahre hinweg zahlreiche Songs der Mariachi- und Desert-Brigade für Hollywood-Streifen verwendet, und ausgerechnet der Autoren-Streik in der Traumfabrik dient als Inspirationsquelle für das neue Album. Was seltsam anmutet, fasst in Wahrheit einen Longplayer zusammen, der sich auf angenehme Art und Weise den Wurzeln der Band zuwendet.

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Staind – The Illusion Of Progress

Was Staind anfassen, wird in der Rock-Welt zu Gold. Für ihr Major-Debüt „Dysfunction“ gab es in den USA Doppel-Platin, mit „Break The Cycle“ ging man weltweit an die Spitze. Sechs Millionen verkaufte Einheiten, dazu zwei Genre-Evergreens mit „It’s Been Awhile“ und „Outside“ – kein Wunder, dass man mit sämtlichen Folgeplatten oben mitspielte. Auch wenn die wüsten Wutausbrüche der Vergangenheit angehören, auch auf „The Illusion Of Progress“  setzt es wieder Alt. Rock-Hymnen satt.

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Metallica – The Day That Never Comes

Fünf Jahre seit dem Supergau. Bis heute wird „St. Anger“ von Rock-Journalisten als Blaupause für den ultimativen Verriss verwendet. Der Befreiungsschlag mit klirrender Snare und Hardcore-Teenage-Angst ist nicht ganz so gut gealtert, wie sich das Metallica gewünscht haben. Live sind sie zu ihren Wurzeln zurück gekehrt und wollen diesen Schwung auf die neue Platte „Death Magnetic“ mitnehmen. Erstmals seit 1991 hat man den Produzenten gewechselt, Rick Rubin ins Boot geholt. Ein erster Vorgeschmack ist die Single „The Day That Never Comes.

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Shwayze – Buzzin‘

Aaron Smith? Schon mal gehört? Mag sein, dieser Name findet sich im Telefonbuch jeder größeren amerikanischen Stadt. Das dachte sich auch unser Aaron Smith und verpasste sich den Künstlernamen Shwayze. Gemeinsam mit Whitestarr-Frontmann Cisco Adler geht es auf eine musikalische Reise zwischen HipHop und Jack Johnson, die vorläufig in der Single „Buzzin’“ gipfelt.

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