Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Calvin Harris – Ready For The Weekend

Aus Schottland zur großen Karriere: Calvin Harris hat 2007 die britischen und – mit Verzögerung – auch die deutsche Musikszene mit seinen Hits  „The Girls“ und „Acceptable In The 80s“ aufgemischt. Er produzierte zwei Songs für Kylie Minogue, unterstützt Dizzee Rascal auf dessen neuer Platte und wird Katy Perry unter die Arme greifen. Zwischendurch hatte Harris auch noch Zeit seinen Zweitling „Ready For The Weekend“ fertigzustelle.

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Newton Faulkner – Rebuilt By Humans

„Hands Built By Robots“ – das Debütalbum des charmanten Rotschopfs mit Dreadlocks schlug vor allem in UK ein wie eine Bombe. Newton Faulkner verkaufte davon über eine Million Einheiten, woran sicherlich der Tophit „Dream Catch Me“ Mitschuld hat. Nach einem Unfall brach er sich das Handgelenkt und kugelte sich den rechten Arm auf – eine langwierige Zeit voll Operationen und Reha brachte ihn mit Glück wieder zurück under die Songwriter. Entsprechend trägt sein neues Album den Titel „Rebuilt By Humans“.

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Alice In Chains – Black Gives Way To Blue

Eine Sensation. Eine Urgewalt. Ein unerwarteter Lichtblick. Nach dem Tod Layne Stayleys 2002 schien die Karriere von Alice In Chains – ihr letztes Album hatten sie bereits 1995 aufgenommen, bevor sich der Sänger von der Außenwelt abnabelte – beendet zu sein. Dann aber die überraschende Tour mit Neuzugang William DuVall und die sensationelle Ankündigung eines neuen Albums. Haben Alice In Chains ohne Stayley überhaupt eine Daseinsberechtigung?

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Lynyrd Skynyrd – God & Guns

Lynyrd Skynyrd? Sind das nicht die Opas von Kid Rock? Nicht ganz, auch wenn es die Southern-Rock-Legenden in seiner Urform bereits seit 45 Jahren gibt. Kaum eine Band hatte mit so vielen menschlichen Tragödien zu kämpfen wie die Herren aus Jacksonville, Florida. Man denke an das Flugzeugunglück 1977 zurück, aber auch an die letzten Monate, in denen Gründunsmitglied Billy Powell und Bassist Ean Evans verstorben sind. Ihr Geist schwebt über „God & Guns“, dem zwölften Studioalbum seit 1973.

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Madina Lake – Attics To Eden

Zugegeben, so ganz kann man den UK-Hype um Madina Lake hierzulande (noch) nicht nachvollziehen. Ihr Debütalbum „From Them, Through Us, To You“ hat sich zwar nett zwischen den Pop-Punk- / Emo-Stühlen platziert, ohne dabei mit wirklichen Hits zu punkten. „Attics To Eden“ könnte – mit neuem Hitfaible und leichter Pop-Affinität – allerdings den Eindruck ändern.

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Creed – Overcome

Schon jetzt ist die Reunion von Creed das Alternative-Rock-Comeback des Jahres. 2004 ging man im Start auseinander. Scott Stapp versuchte sich als Solokünstler, während die restliche Mannschaft mit Myles Kennedy Alter Bridge gründete. Letztere wird es auch weiterhin geben, nur sind jetzt Creed eben auch mehr da. Von Demut ist die Rede, vom Aufarbeiten der Vergangenheit. Und von „Full Circle“, einem brandneuen Studioalbum.

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Rammstein – Pussy

Liebe ist für alle da! Kurz und schmerzlos. Oder: Rammstein sind wieder da mit ihrem sechsten Studioalbum. Schmerzhaft lange zogen sich die Veteranen der Provokation zurück, geizten mit Informationen. Und nun: Rock out with your cock out. Hat ja schon Motörheads Lemmy geknurrt. Rammstein sind 2009 ziemlich porno, wie ein gewisser Alex C. sagen würde. Während der Arsch-Checker vom Dienst allerdings eine neue Popstars-Staffel „beglücken darf“, vollziehen die musikalisch deutlich glaubwürdigeren Helden dieser Story den Beischlaf und nennen ihr Werk „Pussy“.

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Daniel Merriweather – Impossible

Soul-Wunder Daniel Merriweather ist an die richtigen Leute gekommen. Wer außer Mark Ronson könnte diese Stimme besser in Szene setzen? Man erinnere sich an „Stop Me“, diesen schwungvollen Cover-Bastard. Und dann ist da noch Merriweathers Debütalbum „Love & War“, großes Kino mit ebenso großen Songs. Einen davon – nämliche das leidenschaftliche „Impossible“ – gibt es jetzt als zweite Single.

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