Kategorie: Alben

Dalriada – Ígéret

Wie die Gulaschsuppe der gut bürgerlichen Küche, so der Einfluss Ungarns auf die europäische Klassik. Dass heimische Folklore ebenfalls exporttauglich ist, will nun die Formation Dalriada beweisen. Seit sieben Jahren spielen die sechs Musiker ihre Art des Folk-Metal, episch, kräftig und vor allem erfolgreich. Ihr sechstes Album „Ígéret“ erscheint erstmals weltweit. Man mache sich darauf gefasst.

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The Disco Boys – Volume 11

Raphael und Gordon von den Disco Boys würden sehr gut in die Community von beatblogger.de passen. Wieso? Auch die beiden haben Spaß daran mit ein paar kurzen Zeilen ihre Lieblingssongs der breiten Masse vorzustellen. So findet sich auch bei der neuen Volume 11 ihrer legendären Disco-Boys Compilation-Reihe im Bookelt wieder zu jedem Titel eine kurze Beschreibung, wieso gerade dieser Song auf die Tracklist musste. Natürlich – und für viele noch wichtiger – gibt es diese Songs auch auf den beiliegenden CDs zu hören.

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Dornenreich – Flammentriebe

Die Zeit heilt alle Wunden und öffnet der Retrospektive Tür und Tor. 2001 setzten sich Dornenreich mit „Her von welken Nächten“ selbst ein Denkmal. Zuletzt war man vor allem akustisch unterwegs, hatte die Black Metal-Poesie auf ein absolutes Minimum reduziert. Mit der Rückkehr von Schlagzeuger Gilvan haben Eviga und Inve „Flammentriebe“ eingespielt, das wieder auf einem Metal-Fundament basiert und Gerüchten zufolge auch das letzte seiner Art sein soll.

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…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Tao Of The Dead

Zeit für ein kleines Meistwerk. Wenn Conrad Keely und Jason Reece die Maschine …And You Will Know Us By The Trail Of Dead anwerfen, wird es zwangsläufig spektakulär. So auch bei ihrem Debüt für Superball Music, das im Februar 2009 erschienene „The Century Of Self“. Fast genau auf den Tag zwei Jahre später wird „Tao Of The Dead“ hinterhergeschickt – ein Konzeptalbum, das im Prinzip aus zwei Songs (einer davon wurde auf zwölf Tracks aufgesplittet) besteht.

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Omnium Gatherum – New World Shadows

Omnium Gatherum waren, rein musikalisch, immer schon schwer zu verstehen. Basis für den Sound der fünf Finnen ist melodischer Death Metal, der mit progressiven, düsteren und gelegentlich sogar folkigen Elementen durchzogen ist – wie verspielte Swallow The Sun, wenn man es plakativ mag. Nach dem hervorragenden Album „The Redshift“ ist man nun bei Lifeforce Records untergekommen und veröffentlicht mit „New World Shadows“ den nächsten Leckerbissen.

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Deckchair Orange – The Age Of The Peacock

Eines vorweg: Seine Band ‚orangefarbenen Liegestuhl‘ zu nennen, verlange eine ganze Menge Selbstironie. Und Stilsicherheit, die Deckchair Orange nun mal intus haben. Das zwischen Wien und München angesiedelte Quintett fühlt sich tief in der Indie- und FM4-Landschaft verankert, liebt treibende Gitarrenläufe ebenso wie tanzbare Elektrosounds. Außerdem erinnert Sänger Alex nicht zu knapp an Brian Molko von Placebo. Klingt komisch? Ist es auch, dieses „The Age Of The Peacock“.

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Schandmaul – Traumtänzer

Ganze anderthalb Jahre hat es gedauert, bis Schandmaul sich aus der selbst auferlegten Schaffenspause wieder zurückmelden. Die Band hatte die Auszeit dringend gebraucht; trotz des kommerziellen Erfolgs des letzten Longplayers „Anderswelt“ hatte man den Eindruck, dass sich ein wenig zu viel Routine in die Schandmaul-Welt eingenistet hatte. Nun ist mit „Traumtänzer“ die neue Platte der Band erschienen – und vor allem die Fans der alten Tage können beruhigt aufatmen. Zwar sind die schelmischen Mittelaltertexte nicht mehr ganz so prägnant, dafür haben Schandmaul wieder frische Kraft getankt und öffnen ihren Sound für frische Ideen, was sich in den 14 neuen Stücken eindrucksvoll wiederspiegelt.

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