Kategorie: Alben

Defeater – Empty Days & Sleepless Nights

Neues Material von Defeater: Nach „Travels“ und der EP „Lost Ground“ erzählen die fünf Melodic Hardcore-Recken aus Boston ihre Geschichte einer amerikanischen Familie nach dem Zweiten Weltkrieg ausführlich weiter. „Empty Days & Sleepless Nights“ erscheint in zwei Teilen, die unterschiedlicher nicht sein können, und doch als musikalische Tag-Nacht-Parallele beinahe monumentale Dimensionen annimmt. Man muss nur zuhören und sich auf die Lyrics konzentrieren.

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Christoph & Lollo – Tschuldigung.

Es waren einmal drei Alben über Schispringer, über die Adler der Lüfte und ihre fantastischen Fantasieleben. Christoph & Lollo haben es damit via FM4 zu einem wahren Kultduo geschafft, was man hier und hier bestens nachhören kann. Die Schi sind längst abgeschnallt, Tagesgeschehen und Um-die-Ecke-Gedachtes wird längst zelebriert. So auch auf „Tschuldigung.“, dem mittlerweile sechsten Studioalbum der beiden Wiener, das noch dazu einen ersten echten Charthit beinhaltet.

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Lykke Li – Wounded Rhymes

In eine Schublade lässt sich die 24jährige Schwedin Lykke Li schon gar nicht zwängen. War ihr Debüt „Youth Novels“ ein Pop-Leckerbissen zwischen Robyn und Róisín Murphy, so rückt nun der Song an sich in den Fokus. „Wounded Rhymes“ beschreibt sie selbst als düsterer und schwermütiger, geradezu launisch. Lykke Li hat einiges zu sagen, was sie in Form von sympathisch reduzierten Hits zu tun pflegt.

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Darkest Hour – The Human Romance

Im 16 Jahr ihres Bestehens sind Darkest Hour immer noch wütend. Mittlerweile in Europa bei Century Media untergekommen, sind sie vielleicht etwas melodischer und eingängiger geworden, lassen den typischen Punch der zwischen Melodic Death / Thrash und Metalcore aber keineswegs vermissen. „The Human Romance“ schreit förmlich nach Metal-Radio und großen Live-Hymnen, vergisst aber auch auf kleinere Überraschungen nicht.

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Papercuts – Fading Parade

Popmusik – ein weit gestreckter Begriff, gerne für Radio-Gleichklang missbraucht, viel zu oft missverstanden. Sub Pop – ein geschichtsträchtiges Label, das wie kaum ein anderes für hervorragende Qualität über Jahre hinweg steht. Die Schnittmenge dieser beiden Pole ergibt „Fading Parade“, das fünfte Papercuts-Album, auf dem Jason Robert Quever erneut die Schönheit des Moments in zeitlose Melodien packt.

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Rumer – Seasons Of My Soul

Der Weg von Rumer ins Rampenlicht der Musikwelt war lang beschwerlich. Als Sarah Joyce wurde sie 1979 als jüngstes von sieben Kindern eines britischen Paares in Islamabad geboren, kam in Teenageralter zurück in die Heimat, studierte und war kurzzeitig Sängerin bei La Honda. In der Zwischenzeit hat sie sich mit vielen kleinen Jobs über Wasser gehalten und Songs geschrieben. Bei einer Open Mic Night wurde sie entdeckt, Burt Bacharach, Jools Holland und Elton John zählen zu ihren prominenten Fans. Klingt spannend? Rumers UK-Top-3-Debütalbum „Seasons Of My Soul“ erscheint nun auch hierzulande.

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Slag In Cullet – Splinter

Während Legenden wie Soundgarden und Alice In Chains erfolgreich zurückkehren, scheint die Schweiz Zentrum für Grunge-Newcomer zu werden. Während Navel ein wenig ziellos herumeiern, liefert Slag In Cullet mit „Splinter“ ihr zweites Album innerhalb eines Jahres ab. Qualitätsverlust und Abnutzungserscheinungen sind jedoch nicht zu kennen, denn so hart, packend, emotional und auf den Punkt kennt man das Trio gar nicht.

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One Man Army And The Undead Quartet – The Dark Epic…

Während sich seine alte Band The Crown im vergangenen Herbst mit „Doomsday King“ überaus erfolgreich zurückgemeldet hat, bläst Johan Lindstrand mit seiner One Man Army bereits zum nächsten Angriff. „The Dark Epic…“ hört man das runderneuerte Lineup an, denn so düster und eben – nun ja – episch hat das Untote Quartett noch nie geklungen.

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Long Distance Calling – Long Distance Calling

Ein Song sagt mehr als tausend Worte – dachten sich wohl auch Long Distance Calling, beendeten die Sängersuche und veröffentlichen aktuell ihr drittes Album als führende deutsche Instrumentalrock-Band. Natürlich findet sich auch auf dem schlicht „Long Distance Calling“ betitelten Werk wieder ein prominenter Gastsänger, der die großen Fußstapfen von Peter Dolving (The Haunted) und Jonas Renske (Katatonia) problemlos zu füllen vermag. Im Fokus steht jedoch die Musik an sich, die von im wahrsten Sinne des Wortes exorbitanter Qualität ist.

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Deicide – To Hell With God

Die letzten Deicide-Platten – man traut es sich kaum zu sagen – haben sich vor allem durch Lust- und Antriebslosigkeit ausgezeichnet. Offensichtlich hat sich Steve Asheim dank Order Of Ennead ein wenig freigeschwommen, denn anders lässt es sich kaum zu erklären, dass die neue Platte „To Hell With God“ von vorne bis hinten knallt und vor allem mit einem ordentlichen Sound punkten kann.

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