Kategorie: Reviews & Previews

Terminal Sound System – Dust Songs

Längst ist Skye Klein seiner schäbigen Lagerhalle in Melbourne entwachsen und lässt sein Projekt Terminal Sound System von Album zum Album wachsen. Auch dieses Mal hat sich – im Vergleich zum im Vorjahr erschienenen „A Sun Spinning Backwards“ – einiges getan. Die durchaus an Amon Tobin erinnernden Soundscapes wurden umgeschichtet, Gesang und geloopte Gitarren stehen nun im Vordergrund. „Dust Songs“ konzentriert sich auf eine krude Mischung aus Drone, Ambient und Industrial für unruhige Geister.

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Jamie T – Rabbit Hole

Lange war er weg, plötzlich ist er wieder da: Nach der Veröffentlichung seines zweiten Albums „Kings & Queens“ plus dazugehörigem Tourzyklus tauchte Jamie T für gleich mehrere Jahre komplett unter. Im Sommer diesen Jahres, schließlich, beendete der Brite die lange Durststrecke mit dem deutlich erwachseneren Album „Carry On The Grudge“. Folk sowie Singer/Songwriter-Klänge stehen nun im Mittelpunkt, was aber keineswegs heißt, dass Treays die rauere, rockige Seite aufgegeben hätte. Zu „Rabbit Hole“ gibt es nun auch ein sehenswertes Video.

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Zen Zebra – Genesia

Gute Neuigkeiten aus dem Zen Zebra-Lager: Das Quintett aus Leipzig befindet sich aktuell im Studio, um einen Nachfolger zu ihrem bockstarken Debütalbum „awaystation“ aufzunehmen. Dem ersten Vernehmen nach gestaltet sich das neue Material „noch cineastischer, noch leidenschaftlicher, noch eingängiger“ – gute Vorzeichen für einen weiteren Leckerbissen zwischen Postcore, Prog und Alternative Rock. Ein erstes musikalisches Lebenszeichen gibt es schon jetzt in Form der Single „Genesia“, die es versteht zaghafte Hoffnungen zu nähren.

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She & Him – Classics

Als „New Girl“ Jess flimmert Zooey Deschanel regelmäßig durch das heimische Primetime-TV-Programm. Davon profitiert auch ihre Karriere als Musikerin. Gemeinsam mit M. Ward (u.a. Monsters Of Folk, Bright Eyes) veröffentlicht sie seit 2008 als She & Him regelmäßig Alben, die von Country über Pop bis hin zu Rock’n’Roll reichen. Nun ist das Duo, das seine Songs via E-Mail-Fernbeziehung erarbeitet – Deschanel schreibt, Ward arrangiert -, bei einem Major-Label angekommen. Auf „Classics“ covern sie verschiedene Swing-, Country- und Jazz-Standards, die einst Größen wie Frank Sinatra, Dusty Springfield, Aretha Franklin und Bing Crosby intonierten.

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Nervous Nellie – Where The Nightmare Gets In

Stolze drei Jahre arbeiteten Nervous Nellie an ihrem dritten Studioalbum. In minutiöser Kleinarbeit arrangierten die schwedischen Indie Pop/Rock-Veteranen einen – da ist diese Zahl schon wieder – Dreiteiler, der nach schrittweiser digitaler Veröffentlichung nun einen kompakten Albumrelease mit Bonus-Track erfährt. Man hört „When The Nightmare Gets In“ seine sehr eigenwillige, segmentierte Releaseform durchaus an, spürt aber dennoch die Idee eines kompakten, smarten Gesamtkunstwerks.

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AC/DC – Rock Or Bust

Nachdem die letzten Wochen in Sachen AC/DC hauptsächlich von Negativschlagzeilen rund um ihren Drummer Phil Rudd geprägt waren, gibt es nun, ganze sechs Jahre nach dem letzten regulären Studioalbum „Black Ice“, endlich wieder Erfreulicheres über die fünf Australier zu berichten. „Rock Or Bust“, die neueste Scheibe der Band, steht nach langer Vorankündigung endlich in den Läden und die Erwartungen dürften angesichts des superben Vorgängers nicht gerade gering ausfallen. Immerhin gelang AC/DC mit „Black Ice“ nicht nur das Kunststück, in ganzen 29 Ländern den ersten Platz der Albencharts zu erobern, es hat sich seitdem auch weltweit über sieben Millionen Mal verkauft und gilt als erfolgreichste Veröffentlichung seit dem legendären „Back In Black“. Ob es sich bei „Rock Or Bust“ wohl um einen ähnlichen Meilenstein handeln wird?

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Year Of The Goat – The Key And The Gate

Vor mittlerweile zwei Jahren veröffentlichten Year Of The Goat, entstanden aus dem Dunstkreis der aktuell inaktiven schwedischen Doom-Heroen Griftegård, ihr Debütalbum. Occult Rock erlebte rund um den Release von „Angels‘ Necropolis“ eine gewisse Renaissance, dennoch erarbeitete sich dieser Longplayer verdiente Medien-Präsenz und brachte dem Sextett nebst diversen Auszeichnungen auch einen Vertrag bei Napalm Records ein. Bis zu einem Nachfolger dürfte es wohl noch geraume Zeit dauern, als kleiner Happen für zwischendurch ist die EP „The Key And The Gate“ aber wunderbar geeignet.

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Sounds Of The 80s: Unique Covers Of Classic Hits

Compilations, Reunions, Chartshows, Disco-Abende – die 80er Jahre sind nicht totzukriegen. Ab und an ragt ein Release aus der uninspirierten Masse hervor und überrascht mit kreativen Ideen. „Sounds Of The 80s“ basiert auf der gleichnamigen Radioshow auf BBC Radio 2, dem wichtigsten Sender Großbritanniens, und lässt 37 Künstler auf zwei CDs Songs der Dekade covern. Der Clou daran: es handelt sich durch die Bank um bislang unveröffentlichtes Material. Nicht umsonst lautet der Beiname „Unique Covers Of Classic Hits“.

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Röyksopp – The Inevitable End

Nach Weird Al Yankovic verabschieden sich nun auch Röyksopp vom Album-Format, was aber keineswegs heißt, dass Svein Berge und Torbjørn Brundtland künftig nicht mehr gemeinsam musizieren würden. Stattdessen wird das Duo künftig das EP-, Single- oder Visual-Format wählen. Diese Ansage kommt in einer der kreativsten Phasen des Duos durchaus überraschend, und so steht ein halbes Jahr nach „Do It Again“, dem gemeinsamen Album mit Robyn, nun „The Inevitable End“ in den Läden, das sich stellenweise tatsächlich wie ein Requiem anfühlt.

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Submotion Orchestra – Alium

Sieben Leute aus Leeds für ein Orchester – eine Band wie Submotion Orchestra kann nur aus Großbritannien kommen, wo elektronische Musik jeglichen Couleurs beheimatet ist. Erst 2009 gegründet, ist „Alium“ bereits ihr drittes Studioalbum. Musikalisch platziert man sich irgendwo zwischen basslastigem Electrosound, (Acid) Jazz, Soul, Big Beat und unverschämt eingängigem Pop – eine krude wie eingängige Mischung, die unter anderem bereits Gilles Peterson begeisterte. Auf rein musikalischer Ebene riecht es nun nach (wohlverdientem) Durchbruch.

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