Kategorie: Reviews & Previews

Covenant feat. Necro Facility – Lightbringer

Endlich wieder Covenant; irgendwie sind die Futurepop-Veteranen aus der Electroszene nicht mehr wegzudenken. Und so freut man sich diebisch, wenn endlich wieder neues Material ansteht. Zwei Dinge beschäftigen im Moment die Fanbasis: Zum einen hat Covenant mit Daniel Myer (u.a. Haujobb) Zuwachs bekommen, sodass sich natürlich die Frage aufdrängt, wie groß sein musikalischer Einfluss sein wird. Zum anderen geistert das Release des neuen Albums „Modern Ruin“ bereits seit einiger Zeit als Gerücht durchs Netz, VÖ-Datum unbekannt (bisher zumindest).

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War From A Harlots Mouth – MMX

Mehr Ordnung, mehr Struktur, mehr Wumms – all das trifft auf das dritte Album von War From A Harlots Mouth zu, ist allerdings zu relativieren. Irgendwo zwischen Mathcore, Jazz und Todesstahl war man auf dem Debüt „Transmetropolitan“ ein Leckerbissen für Chaos-Fetischisten und hatte auf „In Shoals“ bereits einen Hauch von linearem Denken eingebettet. „MMX“ ist immer noch wirr, wütend und schwer verdaulich, dennoch eine Offenbarung auf der Songebene.

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Atomic Tom – Take Me Out

Eine kreative Idee hat Atomic Tom international bekannt gemacht. Das Quartett aus Brooklyn spielte ihre Single „Take Me Out“ live in der New Yorker Subway. Ihre Instrumente: iPhone-Apps. Während der Youtube-Clip um die Welt geht, ist ihr Debütalbum „The Moment“ digital bereits veröffentlicht worden, eine physische Ausgabe soll Anfang 2011 nachgereicht werden. Ebenfalls erhältlich: die Studioversion von „Take Me Out“, aufgenommen mit richtigen Instrumenten.

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KiD CuDi feat. Kanye West – Erase Me

Genre-Bending scheint ein Hobby von KiD CuDi zu sein – siehe der Crookers Remix von „Day ’n‘ Nite“, das GaGa-Sample in „Make Her Say“ und das MGMT-Feature in „Pursuit Of Happiness“. Während B.o.B und Chiddy Bang einer ähnlichen Taktik folgen, ist CuDi bereits einen Schritt weiter und rückt auf „Erase Me“ die E-Gitarre ins Zentrum, ohne sie dabei wie Lil Wayne zu malträtieren.

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I Am Cassettes – Lovers & Liars

Es ist mittlerweile für Bands und kleine Labels relativ einfach ihr Material international zu releasen – Portale und Dienste wie iTunes, Amazon, 7digital und Konsorten machen’s möglich. So kommen auch I Am Cassettes aus Riverside, Kalifornien nach Deutschland. Ihre Debüt-EP „Lovers & Liars“ verzaubert mit sechs feinsinnig komponierten Songs zwischen britisch angehauchtem Pop/Rock, Singer/Songwritertum und hoffnungsvollen Texten.

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Shakira – Sale El Sol

Mit „Waka Waka (This Time For Africa)“ feierte Shakira im Sommer dieses Jahres einen ihrer größten Erfolge. Dass die 33-jährige Kolumbianerin nach der „Shewolf“ Dance-Pop Ära nun wieder auf vertrautere Klänge setzt, zeigt auch die aktuelle Single „Loca“. Statt satten Beats und blechernen Sounds, liefert Shakira nun wieder Latin-Pop mit viel Rhythmus und Leidenschaft ab.  Eine gute Voraussetzung für ihr mittlerweile siebtes Studio Album „Sale El Sol“, das wie schon die Leadsingle teilweise zweisprachig eingesungen wurde.

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Alphaville – I Die For You Today

Für die Fans des klassischen Synthiepops sind die 80er Jahre bis heute DAS Jahrzehnt schlechthin. Unzählige Interpreten wie Ultravox, OMD, Propaganda oder eben auch Alphaville landeten damals Hit auf Hit und kaum eine andere Musikrichtung erfreute sich größerer Beliebtheit als der durch Keyboardmelodien beeinflusste, sich aus der New Wave-Bewegung entwickelnde Synthiepop. Nach unzähligen Charterfolgen wie „Big In Japan“, „Forever Young“, „Sounds Like A Melody“ und „Jet Set“ wurde es Anfang der 90er Jahre plötzlich ruhiger um Alphaville. Dieses Schicksal teilten sie mit vielen anderen Genre-Kollegen.

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Triptykon – Shatter

Aus der Asche von Celtic Frost hat Tom Gabriel Fischer Triptykon erschaffen, mit denen er die Vision von „Monotheist“ fortsetzt. Das im März erschienene Debüt „Eparistera Daimones“ war ein Black Metal-Monolith, ein kunstvoll arrangierter Nackenschlag. Mit der EP „Shatter“ liefern die Schweizer nun Nachschub – geboten werden Überbleibselvon den Aufnahmen des Erstlingswerks.

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Swedish House Mafia – Until One

Der Begriff „Mafia“ steht seit dem 19ten Jahrhundert für den Zusammenschluss mehrerer Personen zu einem Geheimbund, der mit gemeinsamen Kräften seine Macht und seinen Einfluss zu festigen und auszubauen versucht. Vor einiger Zeit ernteten einige skandinavische DJs scherzhaft den Namen „schwedische House-Mafia“, da sie gemeinsam die Charts eroberten, sich untereinander supporteten und so zu weltweiten Ruhm kamen. 2010 schlossen sich mit Steve Angello, Sebastian Ingrosso und Axwell drei der größten Strippenzieher zusammen, machten sich den Kosenamen zu Eigen und landeten mit „One (Your Name)“ einen der Dance-Hits des Jahres. Doch das soll noch lange nicht alles gewesen sein, denn nun stehen ein Album und sogar ein Film der musikalischen Mafia ins House.

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