Kategorie: Singles & EPs

Ewig – Ein Schritt weiter

Wer sind Ewig? Mit dem Aufkommen von Juli, Wir sind Helden, MIA. und Co. erlebte die Neue Deutsche Welle eine Art Wiedergeburt. Der Trend schien jedoch nach wenigen Jahren bereits wieder abzuflauen – scheinbar: Mittlerweile entwickelt quasi die zweite Generation der muttersprachlichen Musiker: Cro schwimmt gerade auf der Erfolgswelle, Frida Gold arbeiten am zweiten Album und die Ewigs stehen mit der Debütsingle „Ein Schritt weiter“ in den Startlöchern. Die Mitglieder des Trios sind allesamt keine Unbekannten.

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Magnum – So Let It Rain

Auf stolze 40 Jahre Bandgeschichte können die britischen Rocker von Magnum zurückblicken. Nach dem weltweiten Durchbruch in den 80ern und einer längeren Erfolgsphase kam es 1995 dann zum Split. Auf das Magnum-Comeback mussten die Fans zwar nur bis zum Jahr 2002 warten, doch fiel das Ergebnis namens „Breath Of Life“ eher zweifelhaft aus. Doch mit dem überaus gelungenen „Into The Valley Of The Moon King“ und dessen Nachfolger „The Visitation“, der der Band in Deutschland eine Top 20-Platzierung bescherte, ist auch der Erfolg im Hause Magnum zurückgekehrt. Dementsprechend heiß wird das neue Album „On The 13th Day“ von den Fans bereits erwartet. Wer nicht bis zum 21. September warten möchte, kann sich mit „So Let It Rain“ – der ersten Magnum-Single seit 1992 – schon jetzt einen kleinen Vorgeschmack ergattern.

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Red Hot Chili Peppers – Brendan’s Death Song

Zwingend nachvollziehbar ist sie nicht, die Veröffentlichungspolitik rund um „I’m With You“, das erste Album der Red Hot Chili Peppers mit Neu-Gitarrist Josh Klinghoffer. Zwar gelten „Monarchy Of Roses“ und „Look Around“ als Auskopplung der aktuellen Platte, einen offiziellen Release gab es nicht, weder digital noch auf CD. Wahlweise ist „Brendan’s Death Song“ nun die zweite oder vierte Single, 13 Monate nach „The Adventures Of Rain Dance Maggie“. Das klingt zunächst einmal wirr, soll und darf jedoch nicht vom Song an sich ablenken, der für die Red Hot Chili Peppers noch dazu von besonderer Bedeutung ist.

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Lukas Graham – Ordinary Things

Es wurde an ähnlicher Stelle bereits mehrfach gesagt, darf aber gerne wiederholt werden: Für so ein kleines Land ist Dänemarks Reichtum an großartigen Musikern beeindruckend. Neuestes Beispiel: Lukas Graham Forchhammer, ein 23jähriger aus der Freistadt Christiania in Kopenhagen, der als „Luke The Duke“ gemeinsam mit seinen Freunden Lovestock, Magnúm und The Captain als Soul- / Funk-Act aktiv ist. Der Erfolg in der Heimat gibt ihm Recht: „Lukas Graham“ eroberte die Spitze der Albumcharts, dazu kommen drei Singles in den Top 4. Mit „Ordinary Things“ soll es nun auch in Deutschland klappen.

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Zebra And Snake – Empty Love Song

Seit ihrer Kindheit kennen sich die beiden Finnen Tapio and Matti aus dem kleinen Städtchen Alajarvi im Westen des Landes. Auf den Gedanken, gemeinsam Musik zu machen, kamen sie erst 2007, nachdem beide nach Helsinki gezogen waren. Tapio, der aus einer streng religiösen Familie stammt, musste ‚moderne‘ Musik erst für sich entdecken. Gemeinsam einigte man sich auf 80s-lastigen Synthi-Pop. Ein Name war auch schnell gefunden: Zebra And Snake, inspiriert durch ein Shirt, auf dem, nun ja, ein Zebra und eine Schlange zu sehen waren. Das gemeinsame Album „Healing Music“ schlägt immer noch – verdientermaßen – kleine Wellen, mit „Empty Love Song“ steht eine weitere Single in den Startlöchern.

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Rudimental feat. John Newman – Feel The Love

Da sind sie wieder, die obligatorischen Anlaufschwierigkeiten. Rudimental, ein Quartett aus dem Londoner Stadtteil Hackney, war vor wenigen Monaten gerade einmal Insidern ein Begriff. Anfang Juni erklommen die Briten, die zuvor vor allem mit Remix-Arbeiten für Labrinth und Ed Sheeran in Erscheinung getreten waren, mit ihrer Drum’n’Bass-Hymne „Feel The Love“ aus dem Stand die Spitze der Charts. In den Benelux-Staaten ist der Track bereits ein Hit, wurde überdies in Australien mit Platin ausgezeichnet. Digital ist die Single hierzulande bereits seit Ende Mai erhältlich, mit zusätzlicher Promo und einem neuen Download-Bundle soll aber nun auch die heimische Hitliste erobert werden.

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Animal Kingdom – Strange Attractor

Während sich der Sommer ein letztes Mal aufbäumt, geht die bereits bestens bekannte Formel aus entspannten Pop/Rock-Klängen aus der Indie-Ecke und TV-Signature-Promotion ein weiteres Mal auf. Nach Walk The Moon sind nun Animal Kingdom dran. Das Trio aus dem Norden Londons veröffentlicht am 14. September sein zweites Album „The Looking Away“, das in der Heimat durchaus euphorisch aufgenommen wurde. Darauf enthalten ist auch besagter Trailer-Liebling „Strange Attractor“, der zumindest digital erscheint, wohl auch dank der guten Klickzahlen auf diversen Videoportalen.

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Gossip – Move In The Right Direction

Seit mittlerweile drei Jahren ist die dreiköpfige US-amerikanische Band Gossip vor allem bei uns dick im Geschäft – und das ist ganz und gar nicht despektierlich gegenüber Frontfrau Beth Ditto gemeint. Während sie in ihrer Heimat oder in Großbritannien eher nur eine Nebenrolle in den Charts spielen und lediglich mit früheren Werken wie „Standing In The Way Of Control“ 2006 punkten konnten, sind sie besonders in Deutschland seit ihrem Brett „Heavy Cross“ aus dem Jahr 2009 gefragter denn je. Auch das im Mai veröffentlichte neue Album „A Joyful Noise“ konnte mit Leichtigkeit an den Erfolg des Vorgängers „Music For Men“ anknüpfen. Nach der fast schon melancholischen ersten Single „Perfect World“ lassen es die drei Herrschaften aus Arkansas und Washington mit dem Nachfolger „Move In The Right Direction“ wieder mehr krachen, wobei unerwartet spannende Stilbrüche ausbleiben.

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No Doubt – Settle Down

Zu den wichtigsten Vertretern des New Wave und Ska-Punks ab Mitte der 90er-Jahre kann definitiv die US-amerikanische Rockband No Doubt gezählt werden. Die sechsköpfige Combo um Frontfrau Gwen Stefani feierte mit ihrem zweiten Album „Tragic Kingdom“ sowie dem Überhit „Don’t Speak“ 1996 ihren Durchbruch und konnte gleich mal weit über 16 Millionen Platten absetzen. Obwohl ähnlich gigantische Erfolge seitdem nicht mehr wiederholt werden konnten, tauchte die Gruppe mit Hits wie „Just A Girl“, „Hey Baby“ oder „It’s My Life“ immer mal wieder in den Top 10 der Charts auf, ehe sich Stefani 2004 für eine Solokarriere entschied und ihren Kollegen den Rücken kehrte. Acht Jahre später jedoch wollen sie es noch einmal wissen: Mit „Push And Shove“ steht am 21. September der heiß erwartete fünfte Longplayer in den Startlöchern, und mit „Settle Down“ lässt die Truppe nun einen erfrischenden wie unkonventionellen Vorboten auf die Hörerschaft los.

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The Good The Bad And The Zugly – Brainbomb

Laut, hässlich, ungemütlich – wer aktuell auf Stromgitarren-Krach steht, ist aktuell in Norwegen besonders richtig. Neben Kvelertak punktet vor allem die Fysisk-Front um Bands wie Haust, Okkultokrati und Livstid regelmäßig mit fiesen Releases. Nun setzen auch The Good The Bad And The Zugly zum Angriff an. Das Quintett aus Harestua mischt Punk Rock mit Hardcore, vornehmlich auf zahlreichen Kleinformaten. Ein Album ist nicht in Sicht, dafür gibt es nun „Brainbomb“, gleichzeitig digital und als auf 500 Stück limitierte 7″ erhältlich.

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