Kategorie: Singles & EPs

Kings Of Leon – Radioactive

Sechs Millionen verkaufte Alben, vier Grammys und zahlreiche Hits in „Sex On Fire“, „Use Somebody“ und „Notion“ – „Only By The Night“ hat den Kings Of Leon den längst verdienten und überfälligen Durchbruch gebracht. Auf „Come Around Sundown“, ihrem fünften Studioalbum, geht es wieder minimal ruhiger, dennoch ähnlich hitverdächtig zu. Man muss allerdings zweimal hinhören, wie die erste Single „Radioactive“ verrät.

Weiterlesen

Chiddy Bang – The Preview

Crossover-Gedanken sind im amerikanischen HipHop aktuell das Maximum. Dazu muss man nicht unbedingt ein E-Gitarre hinter schwedischen Gardinen malträtieren, wie das Lil Wayne gerne tut. KiD CuDi streckt seine Fühler beispielsweise in Richtung Electro-Pop aus, wie auch Chiddy Bang. Das Duo aus Philly hat sich durch prominent platzierte Samples in ihren ersten beiden Singles bereits einen Namen gemacht und präsentiert nun „The Preview“, eine EP mit acht Songs, die die Wartezeit auf das erste Album verkürzen sollen.

Weiterlesen

Jamiroquai – White Knuckle Ride

Lange fünf Jahre ist es her, dass Jamiroquai ein neues Studioalbum veröffentlicht haben. Mit einem Labelwechsel, einer Werkschau und diversen Nebenprojekten wurde die Zeit nur sehr dürftig genutzt. Am 29. Oktober erscheint nun „Rock Dust Light Star“, mit dem Jay Kay und Konsorten an frühere Erfolge anknüpfen wollen. Das erste Lebenszeichen „White Knuckle Ride“ klingt bereits vielversprechend.

Weiterlesen

Saint Lu – Rockstar Car

Eigentlich schade, dass man von Saint Lu in letzter Zeit so wenig gehört hat. Die gebürtige Österreicherin, die in Berlin ihr Glück gefunden hat, konnte ihr selbstbetiteltes Album ebenso wie die erste Single „Don’t Miss Your Own Life“ knapp in den Top 80 platzieren – handgemachter Soul-Pop/Rock mit einem Organ, das selbst Anastacia neidisch machen dürfte. Für die mittlerweile dritte Auskopplung „Rockstar Car“ hat sich die ehemalige Castingshow-Teilnehmerin immerhin etwas Besonderes einfallen lassen.

Weiterlesen

Aloe Blacc – I Need A Dollar

Mutig, mutig: Während sich die Musikwelt mehr und mehr in Synthetik und technische Spielereien vertieft, wagt sich Aloe Blacc zurück zu den Wurzeln. Der US-Sänger, der bereits Mitte der 90er als Teil der Indie-Rapper Emanon in Erscheinung getreten war, steht für handgemachten 60s-Soul ohne elektronische Gehhilfen. Aus seinem neuen Album „Good Things“ stellt Blacc vorab „I Need A Dollar“ vor, den Titelsong zur HBO-Serie „How To Make It In America“.

Weiterlesen

Pendulum – Witchcraft

Pendulum sind so etwas wie die Rockstars der Drum’n’Bass-Welt. Die Australier sind bereits vor Jahren in Großbritannien sesshaft geworden und propagieren seither ihren organischen D’n’B-Sound, der mit tatsächlichen Instrumenten eingespielt wird und entsprechend live-tauglich ist. Während „Propane Nightmares“, ihr bislang größter Hit, noch im Hinterkopf klingelt, versucht sich „Witchcraft“ an einem neuen Höhenflug.

Weiterlesen

Norman Sinn und Ryo – Planlos

Der Erfurter Zughafen – Heimat von Clueso – schickt zwei weitere Talente ins Rennen. Norman Sinn – Gründungsmitglied des Zughafens, aktuell mit den Aufnahmen seines neuen, für Frühjahr 2011 geplantes Album beschäftigt – und der Halbjapaner Ryo – sein Debüt „So gesehen unmöglich“ ist ab dem 1. Oktober erhältlich – gehen beim Bundesvision Song Contest 2010 mit „Planlos“ für Thüringen ins Rennen.

Weiterlesen

Philip Selway – By Some Miracle

Schon unglaublich: Da versteckt sich Philip Selway jahrelang hinter der Schießbude der britischen Ikonen Radiohead, nur um auf seinem Solodebüt „Familial“ eine faszinierende Stimme zu offenbaren, die perfekt zur folkigen Singer/Songwriter-Kost passt. Ebenso überrascht, dass nach den elektronischen Eskapaden Thom Yorkes und Jonny Greenwoods Soundtrack-Ambitionen tatsächlich ein straightes, unkompliziertes Album aus der Radiohead-Familie kommt, bei dem der Song an sich im Mittelpunkt steht.

Weiterlesen

Plan Three – Brush It Off

Hinter Plan Three verbergen sich sechs junge schwedische Männer aus Stockholm, die musikalisch ihrer Vorliebe für Rockmusik frönen. Dabei beschränken sie sich nicht auf eine bestimmte Unterrichtung, sondern vermischen munter klassische Rockklänge mit Alternative-Sounds und kratzen hier und da auch mal den Heavy-Bereich an. Auch die nicht zu überhörende Vorliebe für Synthie-Pop kann man bei der Musik von Plan Three immer wieder heraushören. Textlich besingt des Sextett gerne schwermütige Themen wie Trennung, Herzschmerz und Vergänglichkeit.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?