Kategorie: Singles & EPs

Indica – Precious Dark

Vor neun Jahren in Finnland gegründet, konnte die Band Indica in ihrem Heimatland gleich mit dem ersten Album den kommerziellen Durchbruch erringen. Doch erst der gute Kontakt zu Nightwish-Boss Tuomas Holopainen und Auftritte im Vorprogramm der finnischen Symphonic Metal-Könige sorgten 2007 dafür, dass das ausschließlich aus Frauen bestehende Quintett auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurden. Als Barriere für den ganz großen Erfolg stellten sich die finnischen Texte heraus, so dass das neue Album „A Way Away“ erstmals auf Englisch eingesungen wurde. Prompt erreichte die Platte in Deutschland die Top 20. Nach „In Passing“ wird mit „Precious Dark“ nun sogar eine zweite Download-Single aus dem Album ausgekoppelt.

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Die Fantastischen Vier – Danke

Seit inzwischen 20 Jahren machen Die Fantastischen Vier mit ihrem ureigenen Stil die deutsche Hip Hop-Szene, an deren Bildung sie ja quasi selbst beteiligt waren, unsicher. War ihr erstes Album „Jetzt geht’s ab“ noch ein Geheimtipp, so konnten sie mit der Spaßrap-Nummer „Die da?!“ den verdienten kommerziellen Durchbruch erlangen. Zwischendurch wurde es zwar immer mal wieder etwas ruhiger um die Stuttgarter, doch schafften sie es jedes Mal aufs Neue, mit Hits wie „Sie ist weg“, „MfG“ oder „Troy“ an die Spitze zurückzukehren. 2010 ist es an der Zeit, Danke zu sagen für die erfolgreichen letzten Jahre, und dies tun die Fanta 4 im Form einer eben so betitelten Single.

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Silly – Alles rot

Nach dem Tod ihrer Sängerin Tamara Danz in den 90ern legten Silly eine jahrelange Zwangspause ein. Einfach mit einer anderen Sängerin weitermachen, das hätte nicht gepasst. Zudem hatte sich die Stimmung in der Band deutlich verschlechtert. Als auch noch Schlagzeuger Herbert Junck verstarb, schien das Schicksal der Band besiegelt. Umso überraschender kam 2006 die Meldung, dass man mit der Sängerin Anna Loos neu durchstarten wolle. Anfang diesen Jahres erschien dann das Album „Alles rot“, aus dem jetzt der Titeltrack ausgekoppelt wird.

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John Legend & The Roots feat. Common & Melanie Fiona – Wake Up Everybody

John Legend & The Roots – gesucht und gefunden. Der scheinbar rund um die Uhr kreative Soul-Singer/Songwriter und die einzig relevante US-HipHop-Band haben ihr Album „Wake Up!“ im Vorfeld der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten konzipiert und vertonen darauf ihr persönliches Streben nach Freiheit, ausgehend von einer Fülle an Soul-Klassikern, die zu einer Art neuem politischen Manifest reifen, die Pluralität der neu gefundenen Stimme des jungen Amerikas in die musikalische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft transferieren.

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Underworld – Always Loved A Film

Auch wenn so mancher wohl noch den Zeiten von „Born Slippy“ nachtrauert, sind Underworld längst gefühlte 30 Schritte voraus und erfinden sich ein weiteres Mal neu. Auf ihrem achten Studioalbum „Barking“ arbeiten sie unter anderem mit High Contrast und Paul van Dyk  zusammen, um dem eigenen Sound einen neuen Anstrich zu verleihen. „Scribble“ war eine kleine Überraschung in Richtung Drum’n’Bass, während das housige „Always Loved A Film“ über weite Strecken beinahe traditionell klingt.

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Travie McCoy feat. Bruno Mars – Billionaire

Ist Geld tatsächlich die Lösung für alle Probleme? Will man Travie McCoy Glauben schenken, dann ist es genau so. Der Frontmann der Gym Class Heroes („Cupid’s Chokehold“) hat sein Solodebüt „Lazarus“ in den Startlöchern, das gewissermaßen an das Material seiner Band anknüpft. „Billionaire“ als Vorabsingle klingt nach einem Spätsommerhit.

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Erdmöbel – Fremdes

Nachdem Erdmöbel ihr Spaßalbum „No.1 Hits“ mit amtlich bizarren Coverversionen verschiedenster Charttopper hinter sich gelassen haben, geht es wieder deutlich direkter und gleichermaßen abstrakter zu – ein Widerspruch, den das am 17. September erscheinende neue Album „Krokus“ entsprechend leben wird. Die Vorabsingle „Fremdes“ klingt wie ein verspäteter Sommerhit, punktet in Wirklichkeit aber mit ungebremster Negativität.

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Juli – Elektrisches Gefühl

Juli sind zurück. Im September erscheint nach vier Jahren Wartezeit, das dritte Studioalbum mit dem eher untypischen Namen „In Love“. Die Pressetexte versprechen indes eine gereifte Band und neuen Sound, der trotz allem nichts vom Widererkennungswert der Band um Frontfrau Eva Briegel vermissen lassen soll. Die Leadsingle „Elektrisches Gefühl“ gibt einen ersten Vorgeschmack, welche Richtung Juli im Jahr 2010 einschlägt.

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Grinderman – Heathen Child

Nick Cave wanderte im wahrsten Sinne ‚through the noise‘. Das selbstbetitelte Debütalbum seines Nebenprojekts Grinderman war vor drei Jahren eine beniahe kakophonische Noise-Attacke, angetrieben vom ikonischen Gesang des Australiers und meterhohen Feedback-Türmen. „Grinderman 2“ gibt sich deutlich geordneter und strukturierter, ohne jedoch auf Schwermut und Düsternis zu verzichten.

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