Kategorie: Singles & EPs

Combichrist – Never Surrender

Mit ihrer rohen Live-Energie durften Combichrist zuletzt als Support von Rammstein einem deutlich breiteren Publikum einheizen, was sich auch bei den Verkaufszahlen von „Today We Are All Demons“ bemerkbar gemacht hat. Trotz ausgedehnter Tour-Aktivitäten (fast eineinhalb Jahre on the road) hat das norwegisch-amerikanische Electro-Industrial-Hasspaket Zeit gefunden das neue Album „Making Monsters“ aufzunehmen. Die Vorabsingle „Never Surrender“ macht Hoffnung auf tiefschwarzes Blut.

Weiterlesen

ZPYZ – Walking Alone

ZPYZ – auf den ersten Blick ein sehr ungewöhnlicher Interpretenname. Ausgesprochen wird er genau wie das englische Wort Spice, also „Gewürz“ – und da haben wir auch schon die Bedeutung. Ein wirklich passender Name, wenn man bedenkt, dass die beiden kreativen Köpfe namens Locke und Ivan verschiedenste Stilrichtungen miteinander vermengen, bis eine wahrhaft würzige Mischung entsteht. Da trifft Elektro auf Glam Rock, um sich anschließend unter Beimengung von New Wave-Klängen im Hip Hop-Rhythmus zu vereinen. ZPYZ verstehen ihr Handwerk und präsentieren in ihrer Musik zumeist eine Best of-Kollektion der gängigsten Musikstile der letzten Jahrzehnte. Nach der „She’s A Dealer“-EP erscheint nun auch die Downloadsingle „Walking Alone“.

Weiterlesen

Mihalis – Everyone Dance

Wer verbirgt sich denn hinter dem Namen Mihalis? Hierzulande werden den gebürtigen Zyprioten, der mit vollem Namen Mihalis Hatzigiannis heißt, wahrscheinlich nur die Wenigsten kennen. In Griechenland gehört er dagegen zu den ganz großen Stars. Erstmals von sich reden machte er 1998 beim Eurovision Song Contest, bei dem er für Zypern antrat und den elften Platz belegen konnte. Bis vor Kurzem sang er ausschließlich auf Griechisch. Nachdem er mit seinem ersten englischen Song „More Than Beautiful“ für etwas Aufmerksamkeit sorgen konnte, erscheint diese Tage ein weiterer Titel von ihm in englischer Sprache. „Everyone Dance“ war in Griechenland bereits ein Hit unter dem Namen „Heria Psila“.

Weiterlesen

Crowded House – Saturday Sun

Kann sich noch jemand an Crowded House erinnern? Nun gut, der Name der Band ist vielleicht nicht jedem geläufig, doch wenn Songtitel wie „Don’t Dream It’s Over“ oder „Weather With You“ fallen, dürfte es bei den meisten Klick machen. Leider hat sich die Band nach ihrem vierten Album „Together Alone“, auf dem auch das wunderschöne „Private Universe“ enthalten ist, wegen persönlicher Differenzen aufgelöst. Ausgerechnet ein tragisches Ereignis hat die Band im Jahr 2005 wieder zusammengeführt. Seit dem Selbstmord ihres Drummers Paul Hester sind Crowded House wieder aktiv und haben 2007 bereits ein Album auf den Markt gebracht. Bei „Saturday Sun“ handelt es sich nun um die erste Single des zweiten Albums seit der Wiedervereinigung.

Weiterlesen

Yolanda Be Cool & DCUP – We No Speak Americano

Gestatten: Sommerhit. In weiten Teilen Europas steht „We No Speak Americano“ bereits ganz oben in den Charts. Nun rollt der Italo-Dance Hit auch auf Deutschland zu. Die australische Band Yolanda Be Cool hat sich mit „Tu vuò fà l’americano“ einen Klassiker aus den 50er Jahren geschnappt und ihn von Produzent DCUP in ein sommerlich groovendes Gewand stecken lassen.

Weiterlesen

Morcheeba – Even Though

Nach dem Ausstieg von Skye Edwards bei Morcheeba befanden sich beide Parteien im Blindflug. Hits wie „Enjoy The Ride“ (Morcheeba mit Judie Tzuke) sind die Ausnahme geblieben. Auf „Blood Like Lemonade“ macht man endlich wieder gemeinsame Sache und knüpft an die starken ersten beiden Alben der 90er an. „Even Though“ steht als erste Single exemplarisch für die wiedergefundene Stärke.

Weiterlesen

Kelly Rowland feat. David Guetta – Commander

Kelly Rowland meldet sich drei Jahre nach ihrem letzten Solo-Album mit einem neuen Longplayer und neuem Label (Universal Motown) zurück. Dabei war das ehemalige Mitglied von Destiny’s Child nie wirklich von der Bildfläche verschwunden. So sang sie u.a. mit „When Love Takes Over“ einen der erfolgreichsten Songs für David Guettas „One Love“ Album ein. Guetta revanchierte sich nun und zeigt sich als Produzent für Rowlands Leadsingle „Commander“ verantwortlich.

Weiterlesen

Foals – Miami

Das Album nach dem Hype – gerade die Vertreter der britischen Post Punk-Welle sind Anfang des Jahrtausends regelmäßig an dieser Hürde gescheitert. Auch die Foals durften sich über großartige Kritiken für das mit Hits gespickte Debüt „Antidotes“ freuen. Von Indie-Disco und Radiohits ist auf „Total Life Forever“ kaum etwas zu hören. Stattdessen gibt es ein homogenes Album, das Parallelen zu Bloc Party zulässt.

Weiterlesen

MGMT – It’s Working

Kommerzieller Selbstmord. Was ist bloß in MGMT gefahren? Nach ihrem Debüt „Oracular Spectacular“ – ein wahres Hitalbum mit modernen Klassikern wie „Time To Pretend“ und „Kids“ – so ein Ding. „Congratulations“ kommt ohne Singles aus, ist überladen, psychedelisch und verquer. Und doch koppeln sie „It’s Working“ aus, eine Art Anti-Veröffentlichung. Dürfen die das?

Weiterlesen

Gorillaz – On Melancholy Hill

Natürlich, die Gorillaz hatten sich schon längst von der Musikwelt verabschiedet, doch während die Blur-Reunion ins Stocken gekommen ist, lässt Damon Albarn seine Comicband auf dem sympathisch kauzigen und weitestgehend hitlosen „Plastic Beach“ noch einmal auferstehen. Die zweite Single „On Melancholy Hill“ jedoch klingt tatsächlich nach ordentlich Airplay.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?