Queensberry – Too Young

Was ist bei Queensberry, dem Resultat der „Popstars – Just 4 Girls”-Staffel, nicht alles schiefgelaufen. Über die oft kritisierte Gruppenkonstellation mag man noch streiten können, aber das Debütalbum in gleich drei Versionen auf den Markt zu werfen, „No Smoke” gar nicht und „I Can’t Stop Feeling” viel zu spät auszukoppeln, löst eigentlich nur Kopfschütteln aus. Immerhin hat es im Falle des Albums „Volume I” für Gold gereicht – ein reibungsloser Karrierestart sieht dennoch anders aus.

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Chicane vs. Natasha Bedingfield – Bruised Water

Die Glanzzeiten von Nick Bracegirdle und seinem Projekt Chicane schienen lange vorbei zu sein: Vom Charme seiner Klassiker „Offshore” oder „Saltwater” war zuletzt nichts mehr zu spüren, die recht Pop-orientierten Tracks haben so gut wie niemanden mehr interessiert. Allein die Zusammenarbeit mit Tom Jones, „Stoned In Love”, erreichte vor drei Jahren noch die britischen Top 10 – das war’s.

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CKY – Carver City

Camp Kill Yourself – nomen est omen. Fast hätten sich CKY selbst aufgelöst. Die Aufnahmen zu „Carver City“ – das erste Album auf ihrem neuen Label Roadrunner Records – mussten zur Halbzeit abgebrochen werden, weil man sich komplett zerstritten hatte und erst einmal ein ganzes Jahr kein Wort mehr miteinander wechselte. Glücklicherweise hat man sich zusammengerafft und einen mächtigen Rockbastard eingespielt.

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Daniel Merriweather feat. Wale – Change

Die Stimme zu Mark Ronsons „Stop Me“ präsentiert sein erstes Soloalbum – so oder so ähnlich lässt sich „Love & War“ des australischen Soulwunders Daniel Merriweather kurz zusammenfassen. Einzig würde man dem in New York lebenden Riesentalent damit nicht gerecht werden. Besagtes Album ist bereits auf dem Weg und wird richtig groß. Für die Vorabsingle „Change“ hat sich Merriweather neben Rapper Wale auch Mark Ronson als Produzent mit ins Boot geholt.

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Sinner DC – Crystallized

Keine Metalband, wenn auch mit Gitarrenhintergrund: Sinner DC aus Genf haben mit Saiteninstrumenten angefangen, sind mittlerweile aber zu Electro-Experten mutiert. Ihre Veröffentlichungen lassen sich am ehesten mit 120 Days, M83 und Tortoise vergleichen, sprich Alternative Electro mit Indie-Flair und viel Gefühl. Ihr neues Album „Crystallized“ ist mit Sicherheit ein kleines Highlight in ihrer langen Karriere.

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Steven Wilson – Harmony Korine

Ein berauschender Tag liegt hinter einem. Vielleicht war man auf einem Konzert, es ist bereits Nacht. Lange Autofahrt zurück in die Heimat. In einem Trance ähnlichen Zustand fliegen die Lichter der Straße an einem vorbei, undefinierte Landstriche ziehen vorüber. Eine tief seelische Zufriedenheit ist es, die man verspürt. Die Signale erreichen den Geist, aber er vermag es nicht, seinen Körper noch einmal in Regung zu versetzen. Doch da ist dieser Song, „Harmony Korine“, von Steven Wilson, Gitarrist, Sänger und Songwriter der englischen Progressive Rocker Porcupine Tree.

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Ronan Keating – Songs For My Mother

Vor elf Jahren durchlebte Ronan Keating wohl mit eine seiner schwersten Zeiten: Er musste sich von seiner Mutter trennen, die nach einem harten Kampf ihrem schweren Krebsleiden erlag. Doch auch nach so langer Zeit scheinen die Erinnerungen nicht zu verblassen. Auf seinem neuen Solo-Album „Songs For My Mother” stellt der smarte Ire zehn Songs vor, die für ihn und seine Mutter von großer Bedeutung waren.

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Dredg – Information

Seit 2002 trägt Art Rock einen neuen zweiten Vornamen. Mit „El Cielo“ haben sich Dredg binnen kürzester Zeit auf die progressiv alternative Gitarrenlandkarte geschossen, ihr „Same Ol‘ Road“ hallt immer noch nach. Selbst der Schritt hin zu dezent konventionelleren Klängen auf „Catch Without Arms“ hat den Amerikanern nicht weh getan, sondern ganz im Gegenteil weitere atemberaubende Hymnen beschwert. Nach viel zu langer Auszeit steht nun „The Pariah, The Parrot, The Delusion“ in den Startlöchern, das die komplexesten wie auch eingängigsten Momente der Bandgeschichte beinhaltet.

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Dub Pistols feat. Ashley Slater – Back To Daylight

Lange Zeit schienen die Dub Pistols gemütlich zu ruhen, schließlich dauerte es nach dem starken Debüt „Point Blank“ ganze sieben Jahre bis zu einem Nachfolger. Mittlerweile veröffentlichen die Herren Herren Ashworth, Spencer, King, O’Bryan, Borez und Wax aber in schöner Regelmäßigkeit. Das neue Werk „Rum And Coke“ steht für den 12. Juni bereits in den Startlöchern. Als Vorabsingle gibt sich „Back To Daylight“ ordentlich Mühe beseelt zum Mitshaken zu motivieren.

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Ikaria – Repair My History

In Hamburg fängt alles an, so will es einem die Indie-Welt suggerieren. Zumindest scheint die Hansestadt Zentrum musikalisch kreativen Denkens zu sein. Die Mitglieder von Ikaria sind über ganz Deutschland verstreut, proben aber in Hamburg. Ihre erste EP „Fiber“ ist keine 14 Monate alt, schon steht ihr durchaus spektakuläres, charmant verhaltenes Debütalbum „Repair My History“ in den Läden, das zwischen Post Rock und Indie Pop Wellen schlägt.

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