K.I.Z. – Sexismus gegen Rechts

Uiuiui, diesen böhsen Kannibal in Zivil. Die Geschmackspolizei schlägt Alarm, Political-Correctness-Verfechter wenden sich mit Tränen in den Augen ab. Dürfen die denn das? Sex, Gewalt und Comics – K.I.Z. sind Hassfiguren der faux-stilsicheren Lakaien und Helden der sarkasmus-behafteten Post-Aggro-Generation. Ob „Hahnenkampf“ nun wegen seiner oberflächlichen Fäkal-Aggression oder wegen der omnipräsenten, für Otto Normalverbraucher bis zur Unkenntlichkeit verfremdeten Ironie abgefeiert wurde – umme. „Sexismus gegen Rechts“ wird wohl ähnliche Reaktion ziehen.

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Moby – Wait For Me

Moby und die Erleuchtung – eine schier unendliche Geschichte. Musikalisch hat sich Hall in den letzten Jahren gewandelt wie kaum ein anderer, zwischen Electro, Ambient, Rock und, mit dem 2008er Werk „Last Night“, krachenden Dancefloor immer nach dem perfekten Song gespielt. Auf „Wait For Me“ erkundet Moby allerdings sein eigenes Seelenleben. Statt Chartpositionen geht es nun um künstlerische und kreative Befriedigung, um Musik für die Person Richard Melville Hall.

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Muff Potter – Niemand will den Hund begraben

Der Majorlabel-Ausflug ist vorbei, Muff Potter veröffentlichen wieder auf ihrem eigenen Label Huck’s Plattenkiste. Viel ist von der geplanten Auszeit 2008 sowieso nicht geblieben, denn nach Bandgeburtstag und Ärzte-Tour wurde bereits im Herbst die neue Platte „Gute Aussicht“ geschrieben und komplett live eingespielt. Entsprechend roher und rauer klingt das Material auch.

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Spinnerette – Spinnerette

Was macht eigentlich Brody Dalle? Nach dem viel zu frühen Ende der Distillers war die kratzige Punk-Dame untergetaucht, ließ sich von Rancids Tim Armstrong heiraten. Mittlerweile ist sie Frau Josh Homme, hat ein Kind mit dem Mastermind der Queens Of The Stone Age und auf zwei seiner Alben geträllert. Gemeinsam mit Tony Bevilacqua (Distillers), Alain Johannes (Eleven, QOTSA) und Jack Irons (Eleven, Red Hot Chili Peppers) präsentiert sie nun das selbstbetitelte Debütalbum ihrer neuen Band Spinnerette.

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Sally Shapiro – Love In July

Für viele Informationen rund um das eigene Dasein, war Sally Shapiro bisher nicht zu haben. So bleibt es vorerst bei diesem Pseudonym. Bekannt ist, sie stammt irgendwo aus Schweden und wird von Johan Agebjorn produziert. Doch selbst diese Details hat die Genialität in „Disco Romance“ nicht zu dem Erfolg gebraucht, den das Debüt vor zwei Jahren hinlegte. Entspannte Beats a la Italo Disco, ein funkelnder Tanz auf die 80er. Eben dem Jahrzehnt, das auch die Stimme Sally Shapiros hervorbrachte. Ohne jemals live aufgetreten zu sein, verlieh sie der Musik mehr, als womöglich gedacht. Darum erscheint demnächst das Follow-Up „My Guilty Pleasure“, jetzt schon gesäumt von der digitalen Single „Love In July“.

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14.07.: James Morrison live auf beatblogger.de

James Morrisons Karriere begann als Straßenmusiker, bevor er in einem Pub entdeckt wurde. In seine Songs lässt er alle Gefühle seines bewegten Lebens einfließen. Diese Erfahrungen drückt er mit seiner bemerkenswerten Soul-Stimme und in unverfälschter Ehrlichkeit aus. 2006 veröffentlichte er sein Debütalbum „Undiscovered“, das sich gleich an die Spitze der britischen Album-Charts setzte. Auszeichnungen wie 2007 der Echo als „Newcomer International“ folgen. Sein Duett mit Nelly Furtado „Broken Strings“ platzierte sich wochenlang auf Platz 1 der deutschen Single-Charts. Im Juli tritt der Gitarrist, Sänger und Songwriter auch in Deutschland auf. In Partnerschaft mit Livedome präsentiert beatblogger.de am 14.07.2009 das Konzert live aus dem E-Werk in Köln. Ein Interview gibt es um ca. 20.30 Uhr, das Konzert beginnt um ca. 21.00 Uhr. Hier geht’s zum Konzert von James Morrison

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Wu-Tang – Chamber Music

Wu-Tang goes Old School. Kein GZA, kein Method Man, kein Clan – Mastermind RZA präsentiert seine „Chamber Music“. Getragen von Soul-Samples und inspiriert durch Kung-Fu-Filme wird versucht an den Klassiker „36 Chambers“ anzuknüpfen. Mit dabei sind nicht nur Ghostface Killah, Raekwon, U-God, Killah Priest und Inspectah Deck aus dem Clan-Umfeld, sondern auch diverse Rap-Ikonen der 90er, wie Cormega, Kool G Rap und Havoc von Mobb Deep.

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Dennis Lisk – Suchen & Finden

Denyo, Denyo 77, Dennis Deutschland, Dennis Dubplate – der 32jährige Dennis Lisk hat bereits seit Beginner-Zeiten mit den verschiedensten Pseudonymen gearbeitet, tritt nun aber erstmals unter seinem bürgerlichen Namen aus. Statt HipHop gibt es dieses Mal handgemachte Musik, eine Art Wechsel zum Liedmachertum, der mit „Suchen & Finden“ durchaus als gelungen zu betrachten ist.

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The Dead Weather – Horehound

Jack White ist ein Workaholic. Mit The White Stripes hat er den Minimalismus wieder populär gemacht, mit The Raconteurs die Einsamen getröstet. Kaum zurück von einer weiteren Tour, erscheint das Debütalbum seines neuen Projektes The Dead Weather über das eigene Label Third Man Records. White kümmert sich um Schlagzeug und Vocals, Leadsängerin ist Alison Mosshart (The Kills). Unterstützt wird das stimmgewaltige Duo von Bassist Jack Lawrence (The Raconteurs) und Gitarrist Dead Fertita (Queens Of The Stone Age). All diese verschiedenen Bands und Sounds hört man „Horehound“ auch an.

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