Limp Bizkit – Gold Cobra

Kaum eine Band hat um den Jahrtausendwechsel den populären Nu Metal-Sound so geprägt wie Limp Bizkit. Unstimmigkeiten innerhalb der Band – Gitarrist und Blickfang Wes Borland stieg mehrfach aus – und der längst verstrichene musikalische Trend haben die Schöpfer von Hits wie „Break Stuff“, „Nookie“ und „Rollin’“ beinahe in Vergessenheit geraten lassen. Seit Festival-Auftritten im Original-Line-Up vor zwei Jahren ist die Rede von einem neuen Album. Und tatsächlich: „Gold Cobra“ steht nach zig Verschiebungen nun tatsächlich in den Läden. Dabei stellt sich eine entscheidende Frage – funktioniert der klassische Limp Bizkit-Sound auch 2011 noch?

Weiterlesen

Sebastian Wurth – Hard To Love You

Um manche Castingshow-Kandidaten tut es einem fast Leid, dass sie im Quotenwirbel schnell verbraten und letztlich mit ihrem Talent kaum wahrgenommen werden. Sebastian Wurth lief in eine solche Gefahr. Während seine DSDS-Kollegen Pietro Lombardi und Sarah Engels nun ihr Liebesduett stöhnen und hauchen, überrascht der eigentlich „nur“ Fünftplatzierte der großen Castingshow mit einer sehr raschen Veröffentlichung seines eigenen Titels  „Hard To Love You“. Doch nicht nur der Zeitpunkt ist daran bemerkenswert.

Weiterlesen

Melanie C – Rock Me

So gut wie jedes der fünf Spice Girls versuchte sich nach der Trennung der Band im Jahr 2000 an einer Solo-Karriere. Langfristig erfolgreich war allerdings nur eine: Melanie Chisholm, besser bekannt unter der Kurzform Melanie C oder ihrem ehemaligen Pseudonym ‚Sporty Spice‘. Seit 1999 veröffentlicht das Ex-Gewürzmädel in schöner Regelmäßigkeit Singles wie Alben und konnte besonders in den Anfangsjahren mit Songs wie „Never Be The Same Again“ oder „I Turn To You“ veritable Hits einfahren. 2011 soll das erneut gelingen: „Rock Me“ heißt der schwungvolle Titel, der gleichzeitig den offiziellen ZDF-Song zur Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland darstellt.

Weiterlesen

Kellermensch – Kellermensch

Der Bandname kommt von Dostojewski, die Musik von einer minutiösen Studie von so unterschiedlichen Bands wie Arcade Fire, Nine Inch Nails und Joy Division – Kellermensch aus Dänemark landen mit ordentlich Verspätung nun auch hierzulande. Zwei Singles hat das Sextett aus Esbjerg bereits unter das Volk gebracht – einmal strikt limitiert, einmal nur digital. Nun fällt der Vorhang, das Debütalbum „Kellermensch“ steht auch hierzulande – mit leicht veränderte Tracklist im Vergleich zum Dänemark-Release im vergangenen Jahr – in den Läden und lässt Katatonia auf die Deftones zumarschieren mit Kaizers Orchestra im Arm.

Weiterlesen

The Black Eyed Peas – Don’t Stop The Party

Mit mittlerweile über 56 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Black Eyed Peas eindeutig zu den weltweit erfolgreichsten Bands des letzten Jahrzehnts. Zu verdanken haben sie das neben ihrem 2003er Album „Elephunk“ vor allem den neueren Songs wie „I Gotta Feeling“ oder „The Time (The Dirty Bit)“, die stilistisch nicht mehr viel mit der Ursprungsmusik der vier Augenbohnen zu tun haben. Harte Bässe und pumpende Electro-Beats bestimmen mittlerweile das grobe Soundgerüst ihrer Singles, was von längst nicht allen Fans toleriert wird. Auch die dritte Auskopplung aus ihrem Longplayer „The Beginning“ namens „Don’t Stop The Party“ bildet dahingehend keine Ausnahme.

Weiterlesen

Rihanna – California King Bed

Wandlungsfähigkeit ist eins der wichtigsten Attribute im Musikbusiness, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Und kaum eine andere Künstlerin stürzt sich so chamäleonartig in immer neue Gefilde wie die 23jährige Rihanna. Von bravem RnB-Pop über heiße Reggae-Rhythmen bis hin zu knallhartem Dancefloor hat die barbadische Schönheit bereits sämtliche Stilrichtungen abgegrast. Nach ihren mitreißenden Disco-Titeln „Only Girl (In The World)“ und „S&M“ überrascht sie auf ihrer neuen Single „California King Bed“ nun mit einer astreinen Powerballade voller Ausdruck und Emotionen.

Weiterlesen

Selah Sue – Selah Sue

Auf Cee Lo Greens aktuellem Solo-Album „The Lady Killer“ war ein einziger Gast zu hören – Selah Sue (bürgerlicher Name: Sanne Pustseys), die „Please“ mit ordentlich Power und Soul veredelte. In ihrer belgischen Heimat und im benachbarten Frankreich hat die 22jährige mit ihrem schlicht „Selah Sue“ betitelten Debütalbum die Spitze der Charts erobert und wagt nun auch den Sprung nach Deutschland. Produziert von Patrice, Meshell Ndegeocello und Farhot (Nneka), darf man sich auf eine erfrischend lebendige Soul- und Reggae-Platte von internationalem Format freuen.

Weiterlesen

Compact Space – Nameless

80er-lastiger Elektropop ist zur Zeit wieder mächtig angesagt. Dementsprechend nimmt die Anzahl der Veröffentlichungen in diesem Bereich dieser Tage beständig zu. Mit Bands wie Hurts und Mirrors, oder auch Insidertips wie Zynic und The Domino State haben einige Newcomer auf sich aufmerksam machen und sich in eine Liga mit Veteranen wie Mesh platzieren können. Compact Space gehören quasi zu beiden Kategorien, denn einerseits existiert die Band erst wenigen Jahren, doch zwei der Bandmitglieder des Trios bewegen sich schon seit Jahren in der Szene – Christian Eigner, welcher seit Ende der 90er Jahre als Tour-Schlagzeuger für Depeche Mode fungiert, und Daryl Bamonte, der schon für The Cure tätig. Sänger Florian Kraemmer ist dagegen ein zur Zeit noch unbeschriebenes Blatt.

Weiterlesen

Wolves Like Us – Late Love

Die norwegische Welle an fantastischen neuen Talenten hat Deutschland nun voll und ganz erfasst. Nach so großartigen Bands wie Kvelertak, Haust und Okkultokrati, tauchen nun Wolves Like Us auf. Auch wenn es sich bei „Late Love“ um ihr Debütalbum handelt, sind die vier Bandmitglieder keine Unbekannten – Ex-Musiker von Amulet, JR Ewing, Infidels Forever und Silver sind hier am Start. Dazu ist das Drumherum höchst professionell: Produziert von Ruben Willem (Haust, Okkultokrati), gemischt von Dave Collins (Soundgarden, Jane’s Addiction). Noch Fragen?

Weiterlesen

Volbeat – 16 Dollars

Bei Volbeat ist die Zeitreise Tagesgeschäft. Über Jahre hinweg haben sich die Dänen den Ruf einer wahren Livemacht erspielt und bringen mittlerweile auch Festivalcrowds problemlos zum kollektiven Ausflippen. Ihr aktuelles Album „Beyond Hell/Above Heaven“ ist verdammt erfolgreich und wirft nach „Fallen“ und „Heaven Nor Hell“ bereits die dritte Single ab. „16 Dollars“ dürfte vor allem Fans der Anfangstage von Volbeat begeistern, denn hier machen sie ihrem Spitznamen als ‚Elvis-Metaller‘ alle Ehre.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?