Schlagwort: Afrobeat

Keleketla!

Keleketla! – Keleketla!

Die tatsächliche Fusion mehrerer musikalischer Welten bildet das Fundament von Keleketla!. Benannt nach einer Bibliothek in Johannesburg, handelt es sich hierbei um die Zusammenkunft ihrer Kuratoren Rangoato Hlasane und Malose Malahlela mit den britischen Electronic-Legenden Coldcut, aus der sich schließlich mehrere Sessions mit Musikern aus Südafrika entwickelte. Stilistische Grenzen gibt es nicht, denn zwischen Jazz, Soul, Afrobeat, HipHop und Electro nimmt das schlicht „Keleketla!“ betitelte Album alles mit.

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Bananagun

Bananagun – The True Story Of Bananagun

Nick van Bakel wuchs mit Skate-Videos und HipHop-Beats auf. Der Multi-Instrumentalist verfiel schnell einer großen Fülle an Sounds und Einflüssen, sammelte Ideen wie andere Briefmarken. Aus den Schlafzimmer-Demos entstand irgendwann Bananagun, im Laufe diverser Kleinformate zur kompletten Band gewachsen. Das australische Quintett lässt von diesen Skate-Sounds aber wenig erkennen, denn hier kollidieren Afrobeat und Afropunk mit Indie Rock und funkigen Pop-Sounds, weiterhin vom Faible für lockere Beats begleitet. „The True Story Of Bananagun“ ist der Full-Length-Einstand der Krummobst-Kanoniere.

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Here Lies Man – You Will Know Nothing

Was, wenn sich Black Sabbath-Riff-Großmeister Tony Iommi einst nicht von Blues, sondern von afrikanischer Musik hätte beeinflussen lassen? Dieser zugegebenermaßen bestenfalls bedingt naheliegenden Frage gehen aktuell Here Lies Man nach und vermischen psychedelisch angehauchten Hard Rock mit Afrobeat. Das gelang vergangenes Jahr auf ihrem Debütalbum bereits hervorragend, wird nun jedoch intensiviert. „You Will Know Nothing“ taucht noch tiefer in dieses ungewöhnliche Kontrastprogramm zweier musikalischer Welten ein.

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Eno • Hyde – High Life

Zwei Monate nach „Someday World“ melden sich Brian Eno und Karl Hyde mit einem weiteren gemeinsamen Album wieder. Eno spricht davon, nach der Fertigstellung der ersten Platten einen Lauf gehabt zu haben, und wollte unbedingt weitermachen mit neuen, bislang unerprobten Ideen sowie Vertiefungen bereits erarbeiteter Klangcollagen. „High Life“, so Hyde, setzt nun auf deutlich reduzierte Instrumentierung und basiert vornehmlich auf dem spontanen Zusammenspiel der beiden Musiker.

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Eno • Hyde – Someday World

Brian Eno hatte eine Vielzahl an urban inspirierten Songanfängen vorliegen, begonnene Ideen, nicht fertig gedacht, irgendwo stecken geblieben. Unterstützt wurde der Klangschmied von Underworld-Stimme Karl Hyde – die beiden kennen sich bereits durch den gemeinsamen Track „Beebop Hurry“ – der sich nach eigenen Angaben sofort wie Zuhause fühlte und am liebesten gleich eine Gitarre umschnallen wollte. Unterstützt von prominenten Gästen wie Coldplay-Schlagzeuger Will Champion und Enos ehemaligem Roxy Music-Mitstreiter Andy Mackay, entstand die Coop-Platte „Someday World“.

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Retro Stefson – Retro Stefson

Island, so denkt man, sei aufgrund seines Klimas und Künstlern wie Björk und Sigur Rós eine magische Eislandschaft. Natürlich ist das Quark, wie man spätestens seit „Kimbabwe“, dem internationalen Debüt und gleichzeitig insgesamt zweiten Album von Retro Stefson weiß. Das blutjunge Septett vermischte Afrobeat und World Music mit Rock, Pop und Electro auf schwer zu kategorisierende, dafür überaus tanzbare Art und Weise. Mittlerweile haben sich die Isländer nicht nur einen Ruf als gute Liveband erspielt, ein neues Album haben sie ebenfalls im Gepäck. Wer „Kimbabwe“ mochte, muss sich auf „Retro Stefson“ erst einmal zurecht finden.

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fun. – Some Nights

Grund zur Freude haben die drei New Yorker von fun. zu Beginn ihrer Karriere nur wenig gehabt. Als sich das Trio um Frontmann Nate Ruess vor vier Jahren aus verschiedenen, weitestgehend erfolglosen Bands zusammengeschlossen hatte, war der Name fun. allenfalls ein Geheimtipp in der Indie-Szene. Das 2009 erschienene Debütalbum „Aim And Ignite“ heimste zwar gute Kritiken ein, fand aber nur wenig Abnehmer. Erst durch die Single „We Are Young“ in Kollaboration mit Janelle Monáe aus dem aktuellen Album „Some Nights“ stellte sich der weltweite Erfolg von fun. ein. Nach ewigem Hin und Her bezüglich der Veröffentlichung der zweiten Auskopplung, dem Titeltrack, hat sich dank guter Chartplatzierungen im Ausland die deutsche Plattenfirma für den CD-Release von „Some Nights“ entschieden.

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Retro Stefson – Kimbabwe

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti und einer kräftigen Dosis Prog Rock. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Mit ihrem zweiten Album „Kimbabwe“ debütieren sie nun auch in Deutschland überaus stark, Sommerhit und Retrospektive inklusive.

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Retro Stefson – Kimba

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Als ersten Appetizer für das bereits zweite Album „Kimbabwe“ – das Debüt „Montaña“ ist hierzulande nur digital erhältlich – dient die E-Single „Kimba“, der etwas andere Sommerbote und Yeah! Club-Favorit.

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