Schlagwort: Americana

Khruangbin & Leon Bridges

Khruangbin & Leon Bridges – Texas Sun

Im Jahr 2018 lernten sich das texanische Psychedelic-Funk-Trio Khruangbin und Soul-Sänger Leon Bridges im Rahmen einer gemeinsamen Nordamerika-Tour kennen und lieben. Als die Texaner einen Song schrieben, der mit Bridges‘ Stimme harmonieren könnte, schickten sie diesen ihrem Tour-Partner. Einen Tag später kam eine Version mit Gesang zurück. Die Chemie stimmte, schnell landete man im Studio und nahm die 4-Track-Single „Texas Sun“ auf, die frisch und neu, dennoch unverkennbar nach den beteiligten Musikern klingt.

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The Wood Brothers

The Wood Brothers – Kingdom In My Mind

Mittlerweile sind The Wood Brothers eine Folk- und Americana-Institution. Ihr letztes Album „One Drop Of Truth“ landete auf Platz 1 der Billboard Heatseekers Charts und brachte dem Trio um die Brüder Oliver und Chris Wood sowie Jano Rix sogar ihre erste Grammy-Nominierung ein. Anstatt mit einem bewussten Plan ins Studio zu gehen, jammte man erst einmal drauflos. Die Sessions entwickelten eine spontane, leidenschaftliche Magie, und so entschloss man sich dazu, das entstandende Material auf einzelne Songs herunterzubrechen. „Kingdom In My Mind“ befasst sich nun mit dem Suchen und Finden gedanklicher Refugien als Rückzugsorte zwischen Licht und Schatten.

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Come Up To The House: Women Sing Waits

Come On Up To The House: Women Sing Waits

Die tiefe, kratzige Stimme, das faszinierende Storytelling, die Langlebigkeit: Tom Waits gilt gemeinhin als Songwriters‘ Songwriter und kann auf eine legendäre, faszinierende Karriere zurückblicken. Am 7. Dezember 2019 feiert er seinen 70. Geburtstag, zwei Wochen vorher erscheint eine etwas andere und gerade deswegen hochgradig spannende Tribute-Compilation. Auf „Come On Up To The House: Women Sing Waits“ setzt es zwölf Klassiker aus neuer Perspektive, denn der rauchige Waits wird von bemerkenswerten Künstlerinnen neu interpretiert.

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Hiss Golden Messenger

Hiss Golden Messenger – Terms Of Surrender

Ein turbulentes, emotional aufwühlendes Jahr ließ M.C. Taylor zweifeln, doch irgendwann fand er zurück zur Musik und zur Bedeutung von Liebe in sämtlichen Formen und Facetten. Der Bandleader von Hiss Golden Messenger veröffentlicht aktuell neue Musik im Jahrestakt und münzt nun Tracks, die er ursprünglich für zu persönlich hielt, in gewohnt mitreißende Folk- und Americana-Perlen um. „Terms Of Surrender“ zeugt von Sorge und Entbehrung, schöpft aber auch Hoffnung und zeigt große Entschlossenheit.

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Leeroy Stagger

Leeroy Stagger – Strange Path

So etwas wie die sprichwörtliche faule Haut scheint es im Wortschatz von Leeroy Stagger nicht zu geben. Der kanadische Alternative-Country-Songwriter kann auf elf Alben und zwei EPs in 17 Jahren zurückblicken, veröffentlichre erst vor ein paar Monaten die feine Americana-Platte „Me And The Mountain“. „Strange Path“ ist das Pendant dazu mit zeitgenössischeren Rock-Sounds, herrlichem Biss und packendem MOR-Gefühl.

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Paul Cauthen

Paul Cauthen – Room 41

Als eine Art Hoheprediger lieh Paul Cauthen einst dem Duo Sons Of Fathers seine Stimme, doch erst mit dem Solodebüt „My Gospel“ gelang ihm 2016 der Durchbruch in der Alternative-Country-Szene. Mit Soul in der Stimme und Gospel im Herz erreichte er musikalisch Großes, während die Probleme auf privater Ebene zunahmen. Cauthen verlor sein Haus, lebte zwei Jahre lang in einem Hotelzimmer und fand sich schnell in einer Abwärtsspirale aus Alkohol und Drogen wieder, als er eine neue Platte schrieb. Mittlerweile geht es ihm besser, aus dem Hotel ist er ausgezogen. „Room 41“ – die Nummer seines Zimmers im Belmont Hotel Dallas – erinnert an eine bewegte Zeit und befreit sich aus tiefsten Tiefen.

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Caamp

Caamp – By And By

Manchmal ist weniger so viel mehr. Das gilt für die Musik von Caamp, drei Freude aus Ohio, die sich bereits seit Jahren kennen. Beinahe konstant betouren sie ihre US-amerikanische Heimat, die bisherigen Releases wurden über 120 Millionen Mal auf Spotify gestreamt und selbst für erste Europa-Konzerte reichte es bereits. Mit ihrem lockeren, charmanten Mix aus Americana und Folk, begleitet von Texten über die Kindheit und Jugend, über Liebe und Herzschmerz, treffen sie offensichtlich den Nerv der Zeit. „By And By“ ist ihr Debütalbum.

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The Violent Years

The Violent Years – Via Antarctica

Ein verloren geglaubtes Album meldet sich zurück. Eigentlich hatten The Violent Years aus der südnorwegischen Küstenstadt Mandal ihr „Via Antarctica“ bereits fertig aufgenommen, doch dann wurden alle Daten gestohlen. Als Reaktion spielte man sich auf „Blame“ frei und machte sich erst danach an die mühevolle Rekonstruktion des verlorenen Materials. Entsprechend düster, hoffnungslos und aussichtslos gestalten sich diese zehn neuen, alten Tracks.

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Justin Townes Earle

Justin Townes Earle – The Saint Of Lost Causes

Nach langen Jahren mit konstantem Blick in den Rückspiegel, seine Vergangenheit aufarbeitend, versucht ein verheirateter, nüchterner Justin Townes Earle nun den Perspektivenwechsel. Der junge Vater zeigt sich von den USA der Gegenwart geplättet und erkennt ein geschwächtes, entfremdetes Land. „The Saint Of Lost Causes“ widmet sich dem Alltag, den Unterdrückten und ihren Unterdrückern, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

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Steve Earle & The Dukes

Steve Earle & The Dukes – Guy

1974 fuhr Steve Earle per Anhalter von San Antonio nach Nashville, kurze Zeit später spielte er Bass in Guy Clarks Band. Die Country- und Folk-Ikone wurde zu Earles Mentor, immer wieder spielte man zusammen, bloß die Bestrebungen einen gemeinsamen Song zu schreiben, blieben unerfüllt: Guy Clark erlagt 2016 seinem Krebsleiden. Gemeinsam mit seinen Dukes zollt Steve Earle seinem Meister nun Tribut mit dem Cover-Album „Guy“.

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