Schlagwort: Blues Rock

Black River Delta – Devil On The Loose

Woher nehmen skandinavische Bands eigentlich ihr Urverständnis für den guten, alten Gevatter Blues? Was genau in den wilden, eisigen Wäldern im hohen Norden wächst, das selbst die eigentlichen Impulsgeber aus den USA in den Schatten stellt, ist unklar. Black River Delta aus Schweden könnten den Soundtrack für „Longmire“ oder „Justified“ liefern, würde letztere Serie noch existieren. Mit „Devil On The Loose“ übt sich das Trio in feinster Blues-Rock-Gestik.

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Trixie Whitley – Porta Bohemica

Stetes Pendeln zwischen Belgien und New York, erste Erfolge bereits mit 16, dazu gemeinsame Auftritte mit Marianne Faithful und Robert Plant – Trixie Whitleys Leben ist alles andere als langweilig. Die gebürtige Belgierin, Tochter des viel zu früh verstorbenen Blues-Musikers Chris Whitley, lebt heute in Brooklyn und versucht sich mit ihrem neuen Album „Porta Bohemica“ neuzuerfinden. Unter dem Banner der einstigen Zugverbindung zwischen Deutschland und Österreich lässt sich die 28jährige von ihren Reisen inspirieren.

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Spidergawd – III

Längst mehr als ’nur‘ ein Motorpsycho-Nebenprojekt, konnten sich Spidergawd mittlerweile zu einem Fixstern am gediegenen Rocker-Himmel etablieren. Ihre Alben erscheinen fleißig im Jahresrhythmus und zeugen vom steten Drang nach Weiterentwicklung. Ließ das eponyme Debüt noch experimentelle Epen und folkige Magie zu, entwickelte sich „II“ mehr und mehr zum 70s-Rock-Rundumschlag mit deutlichem Fokus auf Songdienlichkeit. „III“ vertieft derlei Bestrebungen, steht musikalischem Freigeist aber weiterhin offen gegenüber.

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Ron Pope & The Nighthawks – Ron Pope & The Nighthawks

Die Karriere des New Yorkers Ron Pope ist ein DIY-Kunststück. Wie so viele andere vor und nach ihm, landete auch er auf einem Major-Label, fühlte sich aber allein gelassen und macht seither alles selbst – eigenes Label, eigener Vertrieb, eigenes Management. Für die Aufnahmen seines neuen Albums scharte er die siebenköpfige Band The Nighthawks um sich und spielte mit dem Grammy-prämierten Engineer Ted Young elf spannende, abwechlungsreiche Americana-Songs ein.

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The Loranes – Trust

Drei Berliner, davon zwei Exil-Österreicher, kramen tief in der Garage und holen den guten, alten Rock’n’Roll aus der Mottenkiste. Hinter The Loranes steckt unter anderem der ehemalige Bassist der aktuell sehr angesagten Sabbath-Jünger Kadavar. Mit dieser neuen Band wird aber eher Jesus & The Mary Chain und dem Black Rebel Motorcycle Club gehuldigt. „Trust“ mag zwar erst das Debütalbum der Loranes sein, klingt aber nach ungemeiner Reife und einer blendend aufeinander eingespielten Musikmaschine.

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Get Your Gun – The Worrying Kind

Der gute, alte Blues ist eine schwere, zuweilen schmerzhafte Angelegenheit. Das wissen auch Get Your Gun aus Dänemark, die mit einem Jahr Verspätung nun auch den deutschsprachigen Raum in Angriff nehmen. Was der Beipackzettel ganz unschuldig ‚Alternative Rock‘ nennt, ist eine bleierne Mischung aus Blues, Country, Folk, Dark Rock, Post Rock und Heavy-something. Hinter „The Worrying Kind“ stecken die Brüder Andreas und Simon Westmark sowie der mittlerweile ausgestiegene Bassist Søren Nørgaard – quasi ein Echo aus vergangenen Tagen.

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Monoski – Pool Party

Längst ist es kein Geheimnis mehr: Power-Duos können mindestens so viel Lärm machen wie überdimensionierte Riesenbands. Ähnliches lässt sich auch von Monoski aus Fribourg berichten, die sich kurioserweise einst in New York trafen und gemeinsam Pläne schmiedeten. Folgerichtig wurde ihr Debüt „No More Revelations“, ein gar betörender Bastard zwischen Garage, Blues und Stoner, auf Platte wie auch live sehr positiv aufgenommen. Mit „Pool Party“, ein betont irreführender Titel, setzen Lionel und Floriane ihre Reise zwischen Wüste und Apokalypse nun fort.

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The Devil And The Almighty Blues – The Devil And The Almighty Blues

Blues, das ist Musik für die Ewigkeit; Musik, die sich immer wieder neu erfindet und in eine Vielzahl anderer Stilrichtungen einfließt, in ihrem Grundtenor aber gleich bleibt. Wo The Devil And The Almighty Blues angesiedelt sind, ist selbsterklärend. Das Quintett aus Oslo, bei unter anderem auch Bassist Kim Skaug von The Good The Bad And The Zugly mitwirkt, verschreibt sich auf seinem eponymen Debütalbum Blues Rock der klassischen Sorte – kein Stoner, kein Doom, kein Radiohit.

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Eric Clapton – Forever Man

Zu seinem 70. Geburtstag beschenkt sich Eric Clapton selbst, und das in gleich mehrfacher Ausführung. Eine Mini-Tour führt „Mr. Slowhand“ zwei Mal in den legendären New Yorker Madison Square Garden und gleich sieben Mal in Londons Royal Albert Hall. Gefeiert wird mit der Compilation „Forever Man“, wahlweise auf CD, Vinyl und digital erhältlich. Besonderes Augenmerk gilt der 3CD-Ausgabe, die sich in einen Studio-Silberling, eine Scheibe mit Live-Aufnahmen und einem dritten, Claptons Liebe für Blues gewidmeten Teil gliedert.

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Orango – Battles

Obwohl Orango bereits seit 2004 Platten veröffentlichen, schafften es die Norweger bislang kaum über die Landesgrenzen hinaus. Woran das liegt, kann sich Sänger und Gitarrist Helge Bredeli Kanck selbst nicht so recht erklären. Mit dem sechsten Studioalbum „Battles“ soll sich das nun ändern, denn das Trio trägt seine Interpretation des guten, alten Southern Rock mit einer kräftigen Portion Soul und Blues endlich in die Welt hinaus.

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