Schlagwort: College Rock

Fuck Yeah – Funny Farm

Fuck Yeah – der Name ist Programm. Anlaufschwierigkeiten kennt das Quartett aus München nicht, denn kurz nach Bandgründung erschien eine erste EP, wenige Monate später das Debütalbum „Fuck Yeah“. Was dort zu hören war, torpedierte Gevatter Rock mit Presslufthämmern und Bontempi-Orgeln: Freigeist pur mit guten Songs und gutgemeinten Experimenten. Mehr von dieser unorthodoxen wie kurzweiligen Mischung landet nun auf „Funny Farm“.

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Forth Wanderers – Forth Wanderers

Als Band mögen sie in den letzten Jahren gewachsen sein, die Songwriting-Strategie der Forth Wanderers änderte sich seit ihren High-School-Tagen jedoch kaum: Gitarrist Ben Guterl kleistert ein instrumentales Korsett zusammen und gibt an Ava Trilling weiter, die sich um Lyrics und Gesangsmelodie kümmert, dann arbeitet das Quintett zusammen an der Demo. Obwohl man unweit von einander entfernt im Bundesstaat New Jersey lebt, bleibt es bei diesem Stückwerk – die bisherigen Releases sprechen für diese Taktik. Mit dem schlicht „Forth Wanderers“ betitelten Zweitling feiern die US-Amerikaner nun ihren Einstand für Sub Pop.

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For Them All – Thoughts

For Them All bringen nicht nur einen Strauß Blumen mit, sondern eine Reihe sympathischer Songs obendrein. Das Trio aus dem Raum Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz gibt es bereits seit vier Jahren, zwischendurch wurde der Hocker hinterm Schlagzeug neu besetzt. Musikalisch irgendwo zwischen Punk, College Rock, Emo und Alternative angesiedelt, erscheint die zweite EP „Thoughts“ nun bei Midsummer Records.

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Jimmy Eat World – Integrity Blues

Jim Adkins möchte nicht mehr über Probleme singen und sucht stattdessen nach Lösungen: Für den Nachfolger von „Damage“ stehen Veränderungen im Hause Jimmy Eat World an. Erstmals nahmen sich die Emo-Pioniere eine längere Auszeit (in der Adkins unter anderem einige Solosongs aufnahm) und fanden sich für das inhaltlich deutlich positivere „Integrity Blues“ wieder zusammen. Auch musikalisch setzt das nunmehr neunte Studioalbum den zugänglichen Trend der jüngeren Vergangenheit konsequent fort.

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Beach Slang – A Loud Bash Of Teenage Feelings

Rauer Gesang, Punk-Attitüde, mörderlische Hooklines, Rock-Drive: Beach Slang debütierten Ende letzten Jahres mit dem charmanten „The Thing We Do To Find People Who Feel Like Us“ und klopften sogar an die Pforte der US-Album-Charts. Zahlreiche Auszeichnungen und umjubelte Live-Shows folgten. Für den Nachfolger „A Loud Bash Of Teenage Feelings“ ließ sich Frontmann James Alex von den Geschichten seiner jugendlichen Fans inspirieren. Teenage Angst, Weltschmerz, Euphorie, Hoffnung und Party prägen einen unterhaltsamen Zweitling.

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Fuck Yeah – Fuck Yeah

Yeah? Fuck Yeah! Ein unüberhörbares Sammelsurium an kuriosen bis launigen Zitaten erhebt sich aus und rund um München. Fuck Yeah heißen tatsächlich so und strecken sich in viele höchst unterschiedliche Rock-Gefilde aus. Indie, Alternative, bisschen College, sogar Swing und grantiger Pete Doherty tummeln sich auf ihrem ersten Album, das den Namen der Band trägt. Hinter so viel Abstrahierung und Referenzen steckt eine anfangs schwierige, wohl aber lohnenswerte und süchtig machende Platte.

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PUP – The Dream Is Over

„The Dream Is Over“ – mit diesen Worten ließ ein Doktor PUP-Sänger Stefan Babcock wissen, dass eine kleine Stimmbandzyste seine Musikerkarriere beenden würde. Der Kanadier ließ sich von dieser Diagnose nicht beeindrucken und machte sie sogar zum Titel des zweiten Albums. Am Sound hat sich seit dem eponymen Debüt wenig geändert – fieser Garage Punk, mal etwas melodischer mit Alternative-Schlagseite, mal herrlich rasend.

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Palehound – Dry Food

Zarte 21 Jahre ist Ellen Kempner jung und bereits drauf und dran, die Indie-Welt zu erobern. Als Palehound tourt die Gitarristin und Sängerin aus Boston aktuell durch Europa und bringt ihr Debütalbum mit, das in ihrer amerikanischen Heimat gerade im Blog-Mikrokosmos abgefeiert wird. Kempner spielte, abgesehen vom Schlagzeug, alle Instrumente auf „Dry Food“ selbst ein und hatte nebenher noch Zeit, ein hochgradig abwechslungsreiches Werk zu schreiben.

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The Dirty Nil – Higher Power

„Ist das noch Punkrock?“, fragten wütende Fat Wreck-Fans, als The Dirty Nil auf dem Edel-Punk-Label 2011 ihre Debütsingle veröffentlichen. Nein, ist es natürlich nicht, und gerade deswegen macht der Sound der drei Kanadier so viel Spaß. Einige Jahre sind mittlerweile ins Land gezogen, nun steht das erste Album „Higher Power“ endlich in den Startlöchern. Darauf zu hören: 90s College-Rock mit Noise-Energie und dezenten Hardcore-Einflüssen.

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YAST – My Dreams Did Finally Come True

Schwedens Slacker YAST, vor fünf Jahren in Malmö geschlüpft, stehen für eine neue Indie-Pop-Grenzerfahrung, die mit Distortion und Feedback die versammelte Shoegaze-Meute neben fatalistischer The Cure-Romantik, College-Smartness von Dinosaur Jr. und die vertonte Verführung Yucks abholt. Das hört sich abstrakt an? Gewissermaßen gilt das auch für den Sound des Quintetts, gleichermaßen entspannt, eingängig und doch leicht entrückt. „My Dreams Did Finally Come True“, das zweite Studioalbum, bewegt sich geschickt im musikalischen Überall.

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