Schlagwort: Dance-Pop

Is Tropical – Lies

Den Feinschmeckern von Kitsuné ist ein weiterer dicker Fisch ins Netz gegangen: Is Tropical, ein semi-unsichtbares Trio aus London, überzeugt aktuell mit dem smarten Debüt „Native To“ und dem tanzbaren Indie-Hit „The Greeks“, mit dem sie sich als eine Art Mischung aus Crystal Castles und Fenech-Soler zu etablieren versuchen. „Lies“ ist nun bereits die dritte Auskopplung aus ihrem kunterbunten Erstlingswerk und scheint ähnliches Crossover-Potential entwickeln zu können. Schließlich liegen leicht glammige, alternativ gehaltene Electro-Sounds nach wie vor im Trend.

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Rihanna feat. Calvin Harris – We Found Love

Bei einigen Menschen scheint der Tag aus mehr als 24 Stunden zu bestehen. Anders lässt es sich kaum erklären, dass die barbadische Pop- und Dance-Queen Rihanna seit 2009 jedes Jahr kontinuierlich gen Ende November ein neues Album rausschießt. Das nächste Baby des Workaholics hört auf den simplen Namen „Talk That Talk“; für die erste Singleauskopplung „We Found Love“ (bereits die fünfte in diesem Jahr) hat sie sich den schottischen Beatschmied Calvin Harris geangelt, der dem Track seine ganz eigene Note verleiht. Und trotz aller medialer Omnipräsenz: Auch mit diesem Song kann die 23-Jährige bei Fans und Kritikern gleichermaßen erneut punkten.

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Pitbull feat. Marc Anthony – Rain Over Me

Gebe es ein Ranking der Feature-Acts mit den meisten Buchungen in der aktuellen Dance-Szene, würde einer mit kilometerweitem Abstand gewinnen: Armando Christian Pérez, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Pitbull, hat sie schon alle gehabt. Ob J.Lo, Usher, David Guetta, Enrique Iglesias, Timbaland oder Ne-Yo – das Who Is Who der Superstars hat der Amerikaner mit den kubanischen Wurzeln bereits abgeklappert. Dass er auch als Main Act erfolgreich ist, wurde spätestens mit dem Club-Smasher „Give Me Everything“ unterstrichen. Nun holt sich der ewig sonnenbebrillte Terrier für seine Single „Rain Over Me“ mit Marc Anthony nicht nur einen interessanten Musiker, sondern auch den Ex von Popdiva La Lopez ins Boot – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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Fenech-Soler – Stop And Stare

Der massiven Unterstützung von Groove Armada, die Fenech-Soler mit auf Tour nahmen und Sänger Ben Duffy ihre Single „Paper Romance“ einsingen ließen, ist es unter anderem zu verdanken, dass sich das britische Quartett mittlerweile einen Namen machen konnte. Auch wenn man bislang nicht an den Erfolg von Kollegen wie The Naked And Famous oder Gypsy & The Cat anknüpfen konnte: Rein musikalisch gesehen macht ihr selbstbetiteltes Debütalbum immer noch verdammt viel Spaß. Die mittlerweile dritte Single „Stop And Stare“ übt sich in zartem Understatement und verleiht klassischen Dance-Pop-Klängen eine leicht melancholische Note.

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Melanie C – The Sea

Während ihrer Spice-Girls-Zeit war sie die Sportliche, bekannt für ihre Flickflacks und sorgte nicht zuletzt mit ihren Outfits für einen recht maskulinen Touch innerhalb der erfolgreichsten Girlband unserer Zeit. Doch kaum einer hätte der toughen Melanie Chisholm trotz ihrer einzigartigen Röhre eine erfolgreiche Solo-Karriere zugetraut. Zehn Jahre und fünf Millionen verkaufte Platten später weiß man es besser: Mit vier Top-20-Alben, drei Top-20- und einem Nr.-1-Hit allein in Deutschland ist sie mit Abstand das fleißigste und ertragreichste Ex-Gewürzmädel. Nach ihrem letzten Album „This Time“ legt sie nun mit „The Sea“ nach und kombiniert sämtliche Stilrichtungen ihrer bisherigen Longplayer zu einer sympathischen Mischung.

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Medina – The One

Wer hätte gedacht, dass sich Dänemarks Dance-Diva Medina auch bei uns als echter Chart-Act etablieren würde? Mit ihrem englischsprachigen Debütalbum “Welcome To Medina” und “You And I” gelang ihr sogar der Sprung in die Top 10. Die Follow-Ups liefen zwar eher mittelprächtig, aber offenbar gut genug um eine fünfte Auskopplung zu rechtfertigen. Und wenn es sich dabei auch noch um die bislang erfolgreichste Single ihrer Heimat handelt – ja, was spricht dann überhaupt noch dagegen?

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Linda Teodosiu – Alive

Vom Castingshow-Zirkus rund um DSDS und seinen mitunter ziemlich fragwürdigen Akteuren wie Menowin Fröhlich oder jüngst Pietro Lombardi kann man halten, was man will. Dass hier und da jedoch tatsächlich auch ernstzunehmende Talente gefunden werden, wird allerdings gerne mal übersehen, zumal diese meist auch unverdientermaßen relativ früh ausscheiden – unter anderem Francisca Urio, Sebastian Wurth und die mittlerweile 19-jährige Linda Teodosiu. Die Kölnerin konnte bereits im Jahr 2009 mit ihren beiden Singles „Love Sux“ und „Reprogram My Heart“ in die Top 30 der deutschen Singlecharts vordringen und versucht nun mit dem neuen Song „Alive“ diesen Erfolg zu wiederholen.

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Robyn – Call Your Girlfriend

2010 war das Jahr der schwedischen Pop-Retterin Robyn. Mit ihrer „Body Talk“-Serie – drei Mini-Alben und eine Full-Length-Platte mit den besten Songs dieser Releases – war sie in aller Munde, mit den Singles „Hang With Me“ und „Dancing On My Own“ sogar in den Charts. Auch 2011 macht sie stark weiter, hat es mit „Indestructible“ bis auf die #56 geschafft. Die Suche nach einem legitimen Nachfolger zu „With Every Heartbeat“ geht jedoch weiter. Als vierte „Body Talk“-Auskopplung schickt sich „Call Your Girlfriend“ keineswegs an, die überdimensionalen Fußstapfen zu füllen, sondern zeigt viel mehr die bittersüße, augenzwinkernde Seite der Schwedin.

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Dan Black – ((un))

Anfang 2009 wurde über den ehemaligen The Servant-Frontmann Dan Black im Rahmen des BBC Sound of 2009 berichtet, bevor zumindest hierzulande die große Funkstille einsetzte. Mit ganzen zwei Jahren Verspätung erscheint sein Debütalbum „((un))“ nun auch in Deutschland – in der heutigen, schnelllebigen Zeit eine halbe Ewigkeit. Dennoch: Das Warten hat sich definitiv gelohnt, denn Blacks Wonky-Pop-Vision – im weitesten Sinne schräg, instabil und doch am Puls der Zeit – funktioniert auch 2011 immer noch perfekt.

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Melanie C – Rock Me

So gut wie jedes der fünf Spice Girls versuchte sich nach der Trennung der Band im Jahr 2000 an einer Solo-Karriere. Langfristig erfolgreich war allerdings nur eine: Melanie Chisholm, besser bekannt unter der Kurzform Melanie C oder ihrem ehemaligen Pseudonym ‚Sporty Spice‘. Seit 1999 veröffentlicht das Ex-Gewürzmädel in schöner Regelmäßigkeit Singles wie Alben und konnte besonders in den Anfangsjahren mit Songs wie „Never Be The Same Again“ oder „I Turn To You“ veritable Hits einfahren. 2011 soll das erneut gelingen: „Rock Me“ heißt der schwungvolle Titel, der gleichzeitig den offiziellen ZDF-Song zur Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland darstellt.

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