Schlagwort: Dream-Pop

Japanese Breakfast – Soft Sounds From Another Planet

Als ihre Mutter einem Krebsleiden erlag, steckte Michelle Zauner ihre Trauerarbeit in die Musik. Eigentlich, so der Plan, wollte die Little Big League-Sängerin dieses eine Album für ihr Soloprojekt Japanese Breakfast schreiben und ihre Karriere danach an den Nagel hängen. Natürlich kam alles anders, und so verarbeitete sie ihren schmerzvollen Verlust in unzähligen Interviews. Nun ist es für die US-Amerikanerin an der Zeit, den Heilungsprozess beginnen zu lassen. „Soft Sounds From Another Planet“ wendet sich an den Kosmos auf der Suche nach Kraft und Antworten.

Weiterlesen

lilla – Leaving Isolation

Drei Newcomer aus Tirol drücken der verträumten Pop-Szene Österreichs aktuell ihren Stempel auf. 2015 als Duo gegründet, bemühen die mittlerweile um einen Schlagzeuger erweiterten lilla das charmante ‚Dream‘-Präfix mit einem kurzweiligen Mix aus feinsinniger Elektronik, forderndem Gesang und mystisch-emotionalem Touch. Die erste EP „Leaving Isolation“ ist ab sofort digital sowie, direkt bei der Band, als CD erhältlich.

Weiterlesen

Hazel English – Just Give In / Never Going Home

Sie gilt als eine der größten Pop-Hoffnungsträgerin des Jahres. Der verträumte Sound von Hazel English löst nicht nur in der Blogosphäre Begeisterung aus, sondern dringt nun endlich auch von Australien nach Deutschland vor. Die mittlerweile in Oakland ansässige junge Dame konzentriert sich auf verträumte Klänge mit Beach-Untertönen und packt gleich zwei EP-Releases auf ein Album. „Just Give In / Never Going Home“ zeigt sowohl die gemächliche als auch die direkte Seite der Australierin.

Weiterlesen

Hoops – Routines

Was gibt es Schöneres an einem lauen Sommerabend als… Verletzlichkeit und Melancholie? Wenn es nach Hoops aus dem US-Bundesstaat Indiana geht, ist poppige Schwerfälligkeit das Nonplusultra. Ihr leichtfüßiger und doch erdrückender Sound zwischen Wave-Twang, Dream-Pop und Indie erinnert schon mal an die Landsleute Real Estate und wird mit gleich drei Sängern entsprechend unberechenbar wie vielfältig umgesetzt. Das Debütalbum „Routines“ ist der Lohn jahrelanger harter Arbeit.

Weiterlesen

Real Estate – In Mind

Werden Real Estate erwachsen? Interviews und PR-Texte lassen entsprechende Entwicklungsschritte vermuten. Der leicht verträumte, sehnsüchtige Indie-Sound des Quintetts aus Ridgewood, New Jersey klang immer schon wie von einer anderen Welt, irgendwo in Suburbia zwischen Kindheit und Auszug aus dem Elternhaus gestrandet. Während die Musiker nach und nach heiraten und Eltern werden, deuten sich, parallel dazu, thematische Änderungen an. Eines bleibt jedoch gleich: Auch „In Mind“ verspricht hohe Qualität zwischen Kuschelkurs und schwerer Melancholie.

Weiterlesen

Newmoon – Space

Kaum zu glauben, dass einige der Musiker hinter Newmoon ursprünglich Teil der Hardcore-Punk-Band Midnight Souls waren. Joy Division und The Cure waren ihre erste Liebe, der rasante Core-Sound aber einfacher zu spielen. Nun sind die Belgier endlich bei ihrer Wunschmusik gelandet. Der Bandname stammt von einem Elliott Smith-Album, der Sound erinnert an Alcest und Nothing – Shoegaze, Dream-Pop, Post Punk und Alternative Rock. „Space“ ist ihr Debütalbum.

Weiterlesen

Ultimate Painting – Dusk

Wenn Coolness wehtun würde, wären Ultimate Painting ununterbrochen auf Schmerzmitteln; zumindest auf musikalischer Ebene. Der lässige, kunstvolle Pop-Sound von Jack Cooper und James Hoare erinnert ein wenig an Velvet Underground, wirkt mal verträumt, dann wieder psychedelisch, stellenweise sogar folkig. Mit ihren ersten beiden in kurzer Abfolge erschienenen Alben sicherten sich die Briten wohlverdiente Aufmerksamkeit, und auch an „Dusk“ wurde nicht lange geschraubt. Dass die zehn neuen Songs dennoch so stylish klingen, spricht für die kreative Energie der Londoner.

Weiterlesen

Robbing Millions – Robbing Millions

Wenn ein Improv-Jazzgitarrist und ein Cartoonist eine Band gründen, dann erwartet man… psychedelisch-verträumten Synthi-Pop? Geschichte wie Sound hinter Robbing Millions wollen nicht zusammenpassen, und doch macht das Duo aus dem belgischen Molenbeek Laune. Nach ersten Bandcamp-Releases und diversen Festival-Auftritten steht nun das schlicht „Robbing Millions“ betitelte Debütalbum in den Läden, das sich als Hommage an die Liebe der Beiden zur Pop-Historie versteht.

Weiterlesen

Broncho – Double Vanity

„Class Historian“ war ein erster kleiner Indie-Hit, mit dem Broncho auf sich aufmerksam machten. Anstatt auf dieser Armada an Hooks aufzubauen, widmet sich das Quartett aus dem US-Bundesstaat Oklahoma nun einem Hauch von Nachdenklichkeit. Zittrige Gitarren, klare 80s-Referenzen und betonte Schwerfälligkeit schlagen ein neues Kapitel in der noch jungen Bandgeschichte auf. „Double Vanity“, das dritte Studioalbum, bricht mit dem bisherigen Schaffen.

Weiterlesen
Air

Air – Twentyears

Mit Nicolas Godin und Jean Benoît Dunckel lernte Frankreich das Träumen. Gut 20 Jahre nach ihrer ersten Single ziehen Air Bilanz. Reihenweise Gold-Auszeichnungen, kleine Hits und faszinierende Videos sprechen für einen vermeintlichen Nischen-Act. Mit „Twentyears“ zieht das Duo nun auf einer Doppel-CD Bilanz. Auf einer Scheibe sammeln sie die besten und erfolgreichsten Tracks ihrer Karriere, während der zweite Silberling Raritäten und unveröffentlichtes Material sammelt.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?