Schlagwort: Dream-Pop

Palm Ghosts

Palm Ghosts – Loop Arcade

Das Trio Palm Ghosts um Songwriter und Produzent Joseph Lekkas beackert seit einigen Jahren das breite Dream-Pop- und Post-Punk-Feld mit Songs, die ein wenig an Echo And The Bunnymen, an U2 und New Order erinnern. Hohe Releasefrequenz – mehrere EPs und einzelne Songs pro Jahr, dazu ein paar Alben – bei gleichzeitig hoher Qualität sorgt für einen erstaunlichen Katalog seit der ersten Songsammlung vor sechs Jahren. Auf der neuen EP „Loop Arcade“ finden sich sechs weitere Tracks, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

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Mile Me Deaf

Mile Me Deaf – Ecco

Nach dem Release von „Alien Age“ hatte Wolfgang Möstl erst einmal alles gesagt, was es mit Mile Me Deaf zu sagen galt. Die unerwartete Exkursion gen Chillwave, Vaporwave und Synth löste sich von Indie- und Noise-Rock-Erwartungen, das Projekt wurde anschließend auf Eis gelegt. Möstl trat vor allem als Produzent auf, widmete sich diversen Nebenschauplätzen und wurde Vater. Dennoch ließ ihn Mile Me Deaf nicht so ganz los, und so macht das Wiener Urgestein nun doch wieder solo weiter. „Ecco“ setzt den auf „Alien Age“ eingeschlagenen Weg mit poppiger Synthetik fort.

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Louise Patricia Crane

Louise Patricia Crane – Deep Blue

Über Jahre hinweg sammelte Louise Patricia Crane verschiedenste Ideen, einzig ein kreativer Partner fehlte. Als sie etwas Gesang für Stephen Carneys Projekt The Eden House aufnehm, fand sie in ihm genau diese Person; eine Person, die ähnliche Klänge und Künstler*innen schätzt, sogar eine ähnliche musikalische Herangehensweise an den Tag legt. Später sollte noch Jakko Jakszyk von den legendären King Crimson an Bord kommen, außerdem nahm kein Geringerer als Ian Anderson (Jethro Tull) ein paar Flötenpassagen auf. Längst hatte sich die Platte verselbstständigt und erscheint nun unter dem Titel „Deep Blue“.

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Mumrunner

Mumrunner – Valeriana

Hat Through Love aktuell ein Abonnement auf Shoegaze-Wunderwuzzis? Nach Agent Blå und den genialen Westkust bietet das Label nun auch Mumrunner eine gebührende Bühne. Das Quartett aus dem finnischen Tampere hat zwei schwierige Jahre hinter sich, während den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum mussten gleich mehrere Line-up-Wechsel überstanden werden. „Valerian“ bedeutet für die Musiker nun Sicherheit nach dem Chaos und vermengt den gängigen Gaze-Sound mit waberndem Dream-Pop.

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Surf Curse

Surf Curse – Heaven Surrounds You

Lieder über Herzschmerz und Entfremdung, direkt aus dem jugendlichen Leben gegriffen, beschäftigten Surf Curse zu Beginn ihrer Karriere. Das ist bald zehn Jahre her, damals spielten Nick Rattigan und Jacob Rubeck noch punkigen Rock. Kürzlich zog das Duo von Reno nach Los Angeles, zugleich wurde der Sound eine Spur sonniger und verträumter. Indie Rock, Post Punk und ein wenig Dream-Pop geben sich auf dem mittlerweile dritten Studioalbum „Heaven Surrounds You“ die sprichwörtliche Klinke in die Hand.

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Apex Manor

Apex Manor – Heartbreak City

Pimento Cheese rettete Ross Flournoys Leben. Nach dem Release des Apex Manor-Debüts „The Year Of Magical Drinking“ 2011 schwor er dem Alkohol ab und stieg in das Pimento-Geschäft seines Vaters ein. Es dauerte eine Weile, um sich vollends zu erholen, doch nun scheint Flournoy mit sich selbst und seiner Vergangenheit im Reinen zu sein. Seit dem Einstand vergingen acht Jahre, nun sind Apex Manor wieder da. „Heartbreak City“ bewegt sich einmal mehr zwischen schroffen und verträumten musikalischen Welten.

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Westkust

Westkust – Westkust

Göteborg, oh du Brutstätte aller Melodic Death Metal-Urväter. In Hartwurst-Kreisen ist die Stadt an der schwedischen Westküste als Mekka für eingängig-brachiale Klänge bekannt, aber darüber hinaus? Hier findet sich so manche spektakuläre Band, darunter auch Westkust, zu Deutsch „Westküste“ – na, klingelt’s? Nach dem Release ihres Debütalbums gingen drei Mitglieder im Guten von Bord. Mit erneuertem Line-up und nun nur noch zu viert unterwegs, wuchs die betörende Mischung aus Shoegaze, Dream-Pop und Alternative Rock nur noch weiter. Bezeichnenderweise trägt das zweite Album bloß den Bandnamen.

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The Holydrug Couple – Hyper Super Mega

Wie viele Bands und Musiker aus Chile kann der durchschnittliche Hörer eigentlich nennen? Die Anzahl dürfte verschwindend gering sein, und so haben The Holydrug Couple durchaus so etwas wie Exotenbonus. Das Duo aus Südamerika wirbelt seit mittlerweile zehn Jahren durch die Lande und drängt nun mehr und mehr gen Rest der Welt. „Hyper Super Mega“ bringt ihren stilvollen Sound aus Psychedelic Pop und Dream-Pop auf den Punkt.

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Orph – The Pryamid Tears Of Simba

Gäbe es Orph nicht, man müsste eine Band wie sie erst erfinden. Kunstprojekt und Dream-Pop-Bombasten zugleich, debütierte die Quintett aus Leipzig bereits 2012 mit „Poems For Kui“ und supporte im Anschluss unter anderem Phillip Boa und Casper. Mit „The Pyramid Tears Of Simba“ steht nun eine neue Großtat in den Startlöchern. Die poppig-fantasievolle Science-Fiction-Reise knüpft nahtlos und unwahrscheinlich bezaubernd an das Debüt an.

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Japanese Breakfast – Soft Sounds From Another Planet

Als ihre Mutter einem Krebsleiden erlag, steckte Michelle Zauner ihre Trauerarbeit in die Musik. Eigentlich, so der Plan, wollte die Little Big League-Sängerin dieses eine Album für ihr Soloprojekt Japanese Breakfast schreiben und ihre Karriere danach an den Nagel hängen. Natürlich kam alles anders, und so verarbeitete sie ihren schmerzvollen Verlust in unzähligen Interviews. Nun ist es für die US-Amerikanerin an der Zeit, den Heilungsprozess beginnen zu lassen. „Soft Sounds From Another Planet“ wendet sich an den Kosmos auf der Suche nach Kraft und Antworten.

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