Schlagwort: Dream-Pop

Art Moore

Art Moore – Art Moore

Nach der Arbeit an Ezra Furmans Soundtrack-Platte zum Netflix-Hit „Sex Education“ wollte Sam Durkes mehr. Gemeinsam mit Trevor Brooks, mit dem er ebenfalls bereits für Furman aufnahm, sowie Taylor Vick aka Boy Scouts rief Durkes ein Soundtrack-Projekt ins Leben. Schon bei den ersten Sessions zeigte sich ein blindes Verständnis, die ersten Pläne führten zu einer Band. Art Moore bemühen sich um verträumte, poppige Indie-Klänge, die – wenig überraschend – wie ein Soundtrack ohne Film klingen. Exakt dieses Konzept verfolgt das erste Album, schlicht „Art Moore“ betitelt.

Weiterlesen
Dehd

Dehd – Blue Skies

Die überaus umtriebigen, sympathischen Dehd klopfen seit geraumer Zeit an der Pforte zum großen Durchbruch. Erst 2015 gegründet, veröffentlicht das Trio aus Chicago bereits sein viertes Album. Nach dem verdient gefeierten „Flower Of Devotion“ stehen sie nun bei Fat Possum unter Vertrag, wo der pulsierende, gelegentlich verträumte Indie-Sound eine wunderbare Bühne erhält. Wie schon der Vorgänger widmet sich „Blue Skies“ Hoffnung in allen Formen, bezieht Kraft aus Rückschlägen und sucht nach lebensbejahenden Wegen nach vorne.

Weiterlesen
FredAtLast

FredAtLast – Banner Of A Lost Belief

1996 rief Fredrik Wallin gemeinsam mit seinen Schulfreund*innen Yukimi Nagano und Erik Bodin eine erste Band ins Leben, Little Dragon. Was als Jam-Session nach Unterrichtsende gedacht war, hat tatsächlich bis heute Bestand. Wallin sammelte im Laufe der Zeit jedoch alle möglichen eigenen Ideen für ein Solowerk, überwiegend zuhause in Improvisationssitzungen erdacht und in einer alten, angemieteten Holzwerkstatt geschrieben. Fünf Jahre ließ er sich dafür Zeit, nun bemüht er unter dem Pseudonym FredAtLast erstmals eigene Wege. Die EP „Banner Of A Lost Belief“ konzentriert sich auf einfühlsame Songs, die möglichst weit weg von Little Dragon entfernt sein sollten.

Weiterlesen
Love A.M.

Love A.M. – In Disarray

Für Love A.M. ist jede Zeit Liebeszeit. 2016 aus Schulbekanntschaften entstanden, veröffentlichten die fünf Grazer zuletzt ein paar kurzweilige Singles, die konsequent nach dem eigenen Sound suchten, ohne dabei vor emotionalen, liebevollen Themen zurückzuscheuen. Indie, Dream-Pop, New Wave und ein wenig Rock der verwaschenen Art mit zarten Gaze-Untertönen säumten die bisherigen Releases. Sie alle – und noch viel mehr – finden auf dem ersten Album „In Disarray“ zusammen. Und hier arbeitet sich das österreichische Quintett weiterhin durch ein Sammelsurium an Ideen und Einflüssen.

Weiterlesen
Deserta

Deserta – Every Moment, Everything You Need

Ein Jahr voller Spannung, Druck und Ungewissheit auf Platte gebannt – zumindest das Gefühl, das die letzten beiden Jahre auslösten, kennt man gemeinhin. Für Matthew Doty (u. a. Midnight Faces, Saxon Shore) bedeutete es unter anderem, sein Studio aufzugeben und seine Ausrüstung in der eigenen Zwei-Zimmer-Wohnung aufzubauen, während er und seine Frau abwechselnd 13-Stunden-Schichten im Gesundheitswesen schoben und sich dabei die Kinderbetreuung aufteilen mussten. Entsprechend wurde das zweite Album von Deserta, Dotys Soloprojekt, unter Mithilfe einiger Freunde fertiggestellt. „Every Moment, Everything You Need“ setzt sich intensiv mit einer frustierenden Zeit auseinander.

Weiterlesen
Tristesse

Tristesse – Im schwächsten Licht

Vor zwei Jahren trafen sich fünf Berliner Jungs in einer lokalen Kneipe und diskutierten Pläne für eine gemeinsame musikalische Zukunft. Mit ihren ersten Tracks sorgten Tristesse für Aufmerksamkeit – eine aufwühlende Mischung aus Indie, Shoegaze, Alternative, Grunge und Dream-Pop, die hinter fast schon euphorischem Sound durchaus ernste Themen verpackt. „Im schwächsten Licht“ ist ihre erste EP und bemüht dicke Klangteppiche auf der Suche nach der eigenen Identität.

Weiterlesen
Shun

Shun – Songs From The Centrifuge

Ein einziges Tape mit gerade einmal vier Songs reichte, um Shun auf Kurs zu bringen. Schnell durfte sich das Quartett aus Münster die Bühne unter anderem mit den legendären The Psychedelic Furs und den belgischen Upstarts Slow Crush teilen. Der erfrischende Shoegaze-Ansatz, der unterem mit Dream-Pop- und Post-Punk-Ideen flirtet, wird nun endlich auf Albumlänge ausgedehnt. Bei This Charming Man Records erscheint „Songs From The Centrifuge“, ein kurzes, aber durchschlagendes Werk zwischen Sorglosigkeit und lässiger Nachdenklichkeit.

Weiterlesen
Oxford Drama

Oxford Drama – What’s The Deal With Time?

In ihrer polnischen Heimat konnten sich Oxford Drama bereits einen Namen machen. Das Duo um Małgorzata Dryjańska und Marcin Mrówka versteht sich auf ein breites Pop-Spektrum, das von Indie und Dream bis zu Electro und Synthie sowie einer dezenten Portion Rock reicht. Zwei Alben erschienen bereits, zudem spielte man auf diversen Festivals. Der dritte Longplayer „What’s The Deal With Time?“ lädt nun auf eine Reise ein, wo die Dinge zugleich neu und vertraut erscheinen. Genau das trifft auch auf den Sound des Duos zu.

Weiterlesen
Hachiku

Hachiku – I’ll Probably Be Asleep

Reisende soll man nicht aufhalten, bloß ab und an ins Studio locken. Die in Michigan geborene und später in einem Kölner Vorort lebende Anika Ostendorf ging als Londoner Biologie-Studentin für ein Austauschjahr nach Australien. In Melbourne fand sie sich als Teil von Milk! Records in der lokalen Musik-Community wieder, stellte nach der Rückkehr nach Großbritannien ihre akademische Karriere zurück und ging wieder nach Down Under. Dort spielte sie mit Courtney Barnett, supportete José González und lebt nun mit ihrer Partnerin zusammen. Ein bewegtes Leben mit gerade einmal Mitte 20, das nun um ein weiteres Kapitel reicher ist: Als Hachiku veröffentlicht Ostendorf ihr erstes Album „I’ll Probably Be Asleep“.

Weiterlesen
boy pablo

boy pablo – Wachito Rico

Vor drei Jahren machte Nicolas Munóz erstmals so richtig von sich reden. „Everytime“ ging viral, das Video wurde bis heute 33 Millionen Mal geklickt und brachte den norwegischen Teenager mit chilenischen Wurzeln schnell auf das Web-Raketenschiff. Mittlerweile ist boy pablo 21, veröffentlichte zwei überaus sympathische EPs mit Jangle-Bedroom-Pop-Perlen und schaffte sich nebenher ein weiteres Alter Ego, das nun den Titel seines Debütalbums ziert: „Wachito Rico“.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?