Schlagwort: Garage Rock

Catalyst

Cataylst – A Normal Day

Die Zeiten, als eine Duo-Besetzung alleine bereits für Rock-Schlagzeilen reichte, sind längst vorbei. Von The White Stripes über Royal Blood bis zu The Picturebooks gibt es mittlerweile prominente Beispiele wie Sand am Meer. Für Catalyst ist das kein Thema, denn die Schweizer überzeugen durch ihre Musik doppelt und drei- bzw. zweifach. Dominic Curseri und Ramon Wehrle aus St. Gallen mögen es bevorzugt laut und deftig, irgendwo zwischen Alternative, Blues und der Garage angesiedelt. Und doch hat der Einstand „A Normal Day“ noch so viel mehr zu bieten.

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LÜT

LÜT – Pandion

Nach dem Album ist das Album vor dem Album – nein, das ist nicht etwa das Tic Tac Toe-Follow-up zu „Morgen ist heute schon gestern“, sondern die Release-Politik von LÜT. Erst im Februar veröffentlichten die Norweger ihren bärenstarken Zweitling „Mersmak“, schon jetzt eine der besten Platten des Jahres. Im Zuge dessen werfen sie nun einen Blick zurück auf den Einstand, der nie offiziell außerhalb der Heimat erschien. Mit „Pandion“ ging es 2017 los, Nominierung für den norwegischen Grammy und manch ein Festival-Auftritt inklusive. Diesen Auftakt gibt es nun überall inklusive Bonus-Track.

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Sonny Vincent

Sonny Vincent – Snake Pit Therapy

Schon in den 70ern spielte Sonny Vincent mit den Testors im legendären CBGB. Seither ackerte sich der New-York-Punk-Veteran durch diverse Band- und Soloplatten, zuletzt im Frühjahr mit The Limit um die legendäre Pentagram-Stimme Bobby Liebling. Nahezu zeitgleich erschien Vincents Buch „Snake Pit Therapy“, das sich mit seiner bewegten Kindheit und Jugend zwischen Heimen, Psychiatrie und Kriegsdienst in Vietnam befasst. Das liefert selbstverständlich starkes Material für packende Songs, und so steht nun eine neue Soloplatte in den Startlöchern. Diese heißt – natürlich – ebenfalls „Snake Pit Therapy“ und zelebriert Proto-Punk der kurzweiligen Art.

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Iron Lizards

Iron Lizards – Hungry For Action

Einfach mal auf die Kacke hauen und Dampf machen: So oder so ähnlich starten Iron Lizards durch. Das französische Power Trio mag es gerne laut und schnell, lose zwischen Garage Rock, 90s-Alternative-Klängen und ruppigem Punk mit Hardcore-Einschlag angesiedelt. Eine erste EP erschien 2016, später spielte man unter anderem mit Zeke und Mammoth Mammoth. Bei The Sign Records, ohnehin ausgewiesene Retro-Feinschmecker, finden die eisernen Echsen nun ein neues Zuhause und veröffentlichen ihr Debütalbum. Der Titel „Hungry For Action“ ist Programm.

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The Picturebooks

The Picturebooks – The Major Minor Collective

Unverhofft rockt oft: Für ihr letztes Album „The Hands Of Time“ nahmen The Picturebooks einen fantastischen Track mit Chrissie Hynde auf. Fynn Grabke und Philipp Mirtschink ließen sich davon inspirieren, reisten zunächst nach Schweden für etwas prominente Unterstützung und setzten sich schließlich mit allerlei Szenegrößen in Verbindung. Das Ergebnis ist „The Major Minor Collective“, eine Platte mit allerlei prominenten Gästen sowie mit Bassläufen von Dave Dinsmore (Brant Bjork) und Ryan Sinn (The Distillers). In zwölf Akten setzt es das größte Rockfest in der bis dato bereits mehr als ansehnlichen Karriere des Power-Duos.

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Pil & Bue

Pil & Bue – The World Is A Rabbit Hole

Nach dem Ausstieg von Aleksander Kostopoulos gab es Pil & Bue geraume Zeit nicht als Band. Das letzte Album erschien Anfang 2016, Sänger und Gitarrist Petter Carlsen kümmerte sich vornehmlich um seine Solo-Exkurse. Dann übernahm Carlsens alter Kumpel Gøran Johansen Schlagzeug und Percussion, und schon hob das Power-Duo erneut ab. Ob man nun besser oder bloß etwas anders klänge, kann und will der Frontmann nicht sagen, doch zumindest hat man an Qualität nichts eingebüßt. „The World Is A Rabbit Hole“ klingt, als wäre die Zeit seit „Forget The Past…“ stehen geblieben.

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Smiling

Smiling – Devour

Als Smiling 2015 loslegten, hießen sie noch Annie Girl And The Flight. Das Projekt von Annie Shaw supportete unter anderem Against Me! und ging bereits 2016 ins Studio, um das Debütalbum live auf einem 16-Track-Analog-Tape aufzunehmen. Diverse Nachbearbeitungen, Umzüge und Pandemie-Verschiebungen stellten allredings die Geduld auf die Probe. Nun kommt das Projekt doch noch um die Ecke unter neuem Namen, aber mit zeitlosem Elan. Beißender Indie Rock, psychedelische Zwischentöne und eine kräftige Portion Shoegaze machen aus „Devour“ einen wilden und zugleich gefühlvollen Leckerbissen.

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The Datsuns

The Datsuns – Eye To Eye

Zu Beginn des Jahrtausendwechsels, als The-Bands in aller Munde waren, mischten auch The Datsuns für ein paar Alben mit. Die Neuseeländer packten drei starke Alben mit dem einen oder anderen Indie-Hit („Harmonic Generator“, „Blacken My Thumb“) aus, tourten mit den Folgewerken vor allem durch die Heimat, Australien, Japan und Nordamerika, nur um lange Zeit einfach komplett unterzutauchen. Das siebte Studioalbum erscheint nun sieben Jahre nach dem Vorgänger. Ist „Eye To Eye“ der erhoffte Comeback-Husarenritt aus der Garage?

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Urges

Urges – Never Gonna Change

Gesucht und gefunden: Die fünf Musiker hinter Urges sind seit geraumer Zeit Freunde, spielten allerdings stets in unterschiedlichen Bands. Da ging es vornehmlich um Gitarrenmusik der verkopften, komplexen Sorte. Mit einem gemeinsamen Projekt bemüht sich um das große Korrektiv und möchte den Fokus auf das Wesentliche rücken, frei von der Leber weg rocken, ohne Netz und doppelten Boden. „Never Gonna Change“ ist eine Ode an die Ursprünglichkeit klassischer Rockmusik in elf fieberhaften, begeisternden Kapiteln.

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Liar Thief Bandit

Liar Thief Bandit – Deadlights

Drei Schweden und eine Garage, mehr braucht es nicht für ein richtig gutes Gitarrenalbum. So oder so ähnlich begab es sich auch bei Liar Thief Bandit, die nun zum bereits dritten Mal versuchen, ihre Live-Energie einzufangen. Irgendwo zwischen Garage Rock und typisch skandnavischem Punk angesiedelt, geht es um Riffs, Hooks und gute Laune. „Deadlights“ wurde in jenem Studio aufgenommen, wo einst die legendären Alben der Cardigans entstanden. Liar Thief Bandit bringen einen ähnlichen Elan mit, wenngleich sie musikalisch etwas anders unterwegs sind.

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