Schlagwort: Garage Rock

Wolf Mountains

Wolf Mountains – Urban Dangerous

„Geh doch nach Berlin“, schlugen Angelika Express vor mittlerweile über 15 Jahren vor. Zwei Drittel von Wolf Mountains (Schlagzeuger / Sänger Kevin Kuhn und Bassist Thomas Zehnle) folgten diesem Ratschlag, einzig Gitarrist und Sänger Reinhold L. Emerson blieb in Stuttgart. Man entwuchs nicht nur der Heimatstadt, sondern auch dem Sound der Anfangstage. Das leicht hibbelige Chaos wich bereits auf „Superheavvy“ dezent poppigeren Auswüchsen, die auf „Urban Dangerous“ nun deutlicher denn je in den Vordergrund treten. Dabei bleiben die Wolfsberge aber weiterhin unheimlich bissig und rifflastig.

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Bror Gunnar Jansson

Bror Gunnar Jansson – They Found My Body In A Bag

Sein Vater, ein renomierter Bassist, tourte mit Chet Baker, Dexter Gordon, Toots Thielemans und weiteren Jazz-Legenden. Sohnemann Bror Gunnar Jansson ist ebenfalls Vollblutmusiker. Die schwedische One-Man-Band steht auf Blues, Garage, Country und Folk. Mit Gitarre, Schlagzeug und Megaphon bewaffnet, ist er auf der Bühne eine Macht. Aber auch auf Platte macht sein Sound Laune. „They Found My Body In A Bag“ dreht sich immer wieder um wahre skandinavische Verbrechen und bringt somit Nordic Noir in den angenehm schwerfälligen Sound ein.

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Warish

Warish – Down In Flames

Wenn Riley Hawk nicht gerade auf dem Board steht, widmet sich der Sohn von Skater-Legende Tony Hawk der Musik. Mit Petyr bewegte er sich zuletzt zwischen Stoner Rock und Psychedelic, jetzt soll es eine Spur druckvoller und direkter klingen. Im Trio-Format entstanden Warish, die erst im Dezember eine erste EP veröffentlichten. Der ruppige Garage Punk mit Sludge-Untertönen erinnert entfernt an die Anfänge von Nirvana und den Misfits, gibt sich fies und verschwitzt. Mit „Down In Flames“ steht nun das Debütalbum in den Startlöchern.

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DZ Deathrays

DZ Deathrays – Positive Rising: Part 1

Es gibt sie immer noch – diese Wahnsinnigen, die ihre Kreativität auf Doppelalben ausdehnen. Kann das gut gehen? Das ist wohl von Fall zu Fall verschieden, wie die jüngere Vergangenheit immer seltener werdener Doppel-Releases eindrucksvoll zeigt. DZ Deathrays machen nun ebenfalls mit, ohne jedoch alles auf einmal rauszuklopfen. Nach dem Release von „Bloody Lovely“ im vergangenen Jahr wuchs man offiziell zum Trio an. Die neue Bandkonstellation ergab eine Fülle an neuen Idee und Riffs, welche eben – der Kreis schließt sich – förmlich ein Doppelalbum verlangten. „Positive Rising: Part 1“ legt spannend vor.

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Gender Roles

Gender Roles – Prang

Gender Roles sind die neuesten Sprösslinge von Brightons lebhafter DIY-Szene. Das Trio supportete unter anderem bereits Jamie Lenman und PUP, veröffentlichte zwei kurzweilige EPs und will nun mit seinem leichten angepunkten Indie Rock aus der Garage durchstarten. Bei den Arbeiten an ihrem Debütalbum stellen die Briten schnell fest, dass viele Probleme hausgemacht sind. Familie, Beziehungen und die Kunst des Alleineseins prägen „Prang“.

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The Drippers

The Drippers – Action Rock

Wer rotzigen, angepunkten 90s-Rock’n’Roll von skandinavischen Ikonen wie The Hellacopters, Gluecifer und Turbonegro vermisst, kriegt nun Nachschub aus Göteborg. The Drippers lieben den Sound ihrer Vorfahren – in den letzten beiden Jahren durften sie auf den berühmt-berüchtigten Hellacopters-Afterpartys spielen – verstehen sich aber ebenso auf die Rock-Klassiker aus den 60s und 70s. Ihr Debüt „Action Rock“ könnte kaum passender betitelt sein.

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Metz

Metz – Automat

Wenn irgendwo eine verzerrte, komplett entstellte Gitarre laut aufheult, sind Metz meistens nicht weit. Die ungekrönten Noise-Garage-Punk-Könige aus Toronto können auf drei überaus lebhafte, kratzbürstige Alben zurückblicken. Dazu kommen eine Reihe an Kleinformaten und Sampler-Beiträgen, die nun endlich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auf „Automat“ sammeln Metz diverseste Singles, B-Seiten und Raritäten der letzten zehn Jahre.

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Zig Zags

Zig Zags – They’ll Never Take Us Alive

Jahrelang auf Tour, viel Blut, Schweiß und Bier, dazu mehrfache Line-up-Wechsel – und doch sind die Zig Zags aus Los Angeles hierzulande bestenfalls ein Randnotiz. In ihrer neuesten Inkarnation übernimmt Toningenieur Sean Hoffman den Bass, während Alkohol und Tabak gegen Sport und Fitness eingetauscht wurden. Ihre bissige Gefährlichkeit haben die US-Amerikaner deswegen aber noch lange nicht verloren. „They’ll Never Take Us Alive“ serviert den bewährten Cocktail aus Proto-Punk, Heavy Metal und Garage Rock.

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The Yawpers

The Yawpers – Human Question

Dass sich hinter The Yawpers ein überwiegend stromloses Trio ohne Bassist verbirgt, hört man ihren Songs nicht an. Die Herren aus Denver im US-Bundesstaat Colorado zocken feisten, angepunkten Rock’n’Roll mit Garage- und Blues-Note, mit Schweiß und Herzblut dargeboten. Erinnerungen an die frühen The Black Keys, aber auch an PUP oder sogar die Urväter MC5 werden wach, wenn das Trio seine Roots-lastigen Songs anstimmt. „Human Question“ ist bereits ihr viertes Studioalbum.

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Band Of Skulls

Band Of Skulls – Love Is All You Love

Nach dem Release von „By Default“ kam Band Of Skulls ihr Schlagzeuger abhanden. Unangenehme Sache, so etwas, aber Emma Richardson und Russell Marsden machten einfach als Duo weiter. Schnell war eine Latte an neuen Tracks geschrieben, für die Produktion holte man sich Richard X (Pet Shop Boys, Goldfrapp, Sugababes) ins Studio, das Schlagzeug nahm Julian Dorio von den Eagles Of Death Metal auf. Und doch klingt „Love Is All You Love“ urtypisch nach Band Of Skulls.

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