Schlagwort: Garage Rock

The Enemy – Streets In The Sky

In ihrer britischen Heimat längst etabliert, sind The Enemy aus dem britischen Coventry hierzulande immer noch nicht über einen gewissen Insider-Status hinaus gekommen. Nach dem Platindebüt „We’ll Live And Die In These Towns“ und dem etwas schwächeren Gold-Nachfolger „Music For The People“, die beide die deutschen Charts verpasst haben, war für Tom Clarke und Konsorten ein Tapetenwechsel angesagt. Der Majordeal wurde abgehakt, dafür hat man bei Cooking Vinyl nun sämtliche kreativen Freiheiten, die man „Streets In The Sky“ auch anhört. Auf ihrem dritten Album innerhalb von fünf Jahren geben sich The Enemy deutlich gitarrenlastiger und direkter.

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Paper – Mischmasch

Mit Bandnamen ist es ja so eine Sache. Einprägsam sollten sie sein, gerne kurz und schlagkräftig, möglichst unverwechselbar. Was sich Paper bei ihrer Gründung wohl gedacht haben? Das schwedische Trio um Calle Olsson (The Bear Quartet, Paddington DC) hat sein Debütalbum „An Object“ längst hinter sich gelassen und präsentiert auf dem direkten Nachfolger nun mehr von allem; mehr Garage Rock, mehr Punk, mehr Krautrock, mehr Elektronik. Eben ein echter „Mischmasch“, gleichermaßen komplex wie hitverdächtig, irgendwo zwischen den Hives und Joy Division.

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Maximo Park – Write This Down

Acht Jahre ist das große Post-Punk- und Gitarren-Rock-Revival mittlerweile her. Die Protagonisten knabbern entweder fieberhaft an der Last der Evolution (Franz Ferdinand), sind längst in anderen musikalischen Gefilden angekommen (Bloc Party, Arctic Monkeys) oder gar in der Bedeutungslosigkeit versunken (Art Brut). Maximo Park wagen sich nach dem durchwachsenen dritten Album „Quicken The Heart“, auf dem man gen neue Ufer aufbrechen wollte, zurück zur eigenen Vergangenheit. Die ersten Hörproben von „The National Health“ deuten auf eine spaßige, zuweilen tanzbare Platte im Stil der ersten beiden Werke hin. Während in UK das gitarrenlastige „Hips And Lips“ ausgekoppelt wurde, erscheint in Deutschland „Write This Down“ als erste Single.

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Turbonegro – You Give Me Worms

Turbonegro mustn’t be destroyed: Nach dem Ausstieg von Frontmann Hank Von Helvete 2010 nahmen sich Turbonegro eine kleine Auszeit. Während Helvete wenig später die Supergroup Doctor Midnight & The Mercy Cult um Tim Skold (Marilyn Manson, KMFDM) sowie ehemalige Mitglieder von Satyricon, Celtic Frost, Apoptygma Berzerk und Extol gründete, meldeten sich die Hobbit Motherfuckers vergangenen Sommer mit Neo-Frontmann Tony Sylvester (aka The Duke Of Nothing), Präsident der Londoner Turbojugend, zurück. Nun geht es Schlag auf Schlag: Im Juni erscheint das neue Album „Sexual Harassment“, die erste Single „You Give Me Worms“ – unter anderem mit Tommy Manboy hinter der Schießbude und Rückkehrer Rune Rebellion – ist ab sofort erhältlich.

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Donots – Wake The Dogs

Die zweite Karriere der Donots nimmt mehr und mehr Fahrt auf. Ihre erfolgreiche Pop-Punk-Zeit und der lähmende Bruch mit dem damaligen Label gehören endgültig der Vergangenheit an, der Neustart über das eigene Label Solitary Man Records war überaus erfolgreich. Auf neuen musikalischen Wegen begeisterten „Coma Chameleon“ und „The Long Way Home“, mittlerweile hat man sogar wieder einen Major-Deal am Haken. Verbiegen lassen sich die Ibbenbürener auf „Wake The Dogs“ jedoch nicht, ganz im Gegenteil: es geht sogar noch eine Spur abwechslungsreicher zur Sache, man befindet sich hörbar auf der Suche.

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Kraftklub – Songs für Liam

Mit K(aracho) und einer gesunden Mischung aus Deutschrap und Indie-Rock schafften es die fünf Chemnitzer – Pardon, Karl-Marx-Städter – von Kraftklub an die Spitze der deutschen Album-Charts. Genau wie bei Jennifer Rostock anno 2008 war das Sprungbrett für die Band Kraftklub eine erfolgreiche Teilnahme beim letztjährigen Bundesvision Song Contest (Platz 5 für Sachsen). Aber damit nicht genug: Es wird mit „Songs für Liam“ die nunmehr vierte Single aus dem Hitalbum „Mit K“ ausgekoppelt. Dabei überrascht die Plattenfirma mit einem äußerst großzügigen Download-Bundle.

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Kraftklub – Mit K

29. September 2011: Aus dem Nichts tauchen Kraftklub beim Bundesvision Song Contest auf, holen Platz 5 für Sachsen, steigen in die Top 50 der Single-Charts ein und verschwinden vorläufig wieder. So plötzlich dieser kometenhafte Einschlag auch wirkt, hinter dem Erfolg – mittlerweile muss man beinahe von einem kleinen Hype sprechen – steckt harte Arbeit, den sich der Fünfer aus Chemnitz (die Band nennt ihre Heimat immer noch Karl-Marx-Stadt) durch unnachgiebiges Touren mit Casper, Fettes Brot und den Beatsteaks erkämpft hat. Ihr Debütalbum „Mit K“ soll nun im Vorbeigehen das Blut der Indie-Generation in Wallung versetzen. Musikalisch wie inhaltlich sollte das problemlos gelingen.

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The Ting Tings – Hang It Up

Während die britische BBC kürzlich ihre Hoffnungsträger für 2012 präsentierte, lohnt sich ein Blick zurück auf das Jahr 2008 mit so illustren Künstlern wie Adele, Duffy, MGMT und den Foals. Auf Platz 3 landeten The Ting Tings, die in Großbritannien sowohl die Spitze der Single- als auch der Albumcharts erklommen und hierzulande „That ’s Not My Name“ und „Shut Up And Let Me Go“ in Top 40-Nähe brachten. „Hands“ sollte 2010 ein neues Album ankündigen, lief aber eher durchschnittlich, woraufhin die gesamte Platte verworfen und neu geschrieben wurde. Am 24. Februar soll es nun endlich so weit sein, wenn „Sounds From Nowheresville“ in den Läden steht. Die Vorab-Single „Hang It Up“ riecht nach gepflegtem Arschtritt.

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The Black Keys – El Camino

Im Vorfeld der Veröffentlichung von „El Camino“ dominierte eine große Frage erwartungsfrohe Fans und die gewogene Journaille: Hat der große Durchbruch die Black Keys weichgekocht? Während man hierzulande immer noch weitestgehend ein Feinschmecker-Phänomen ist – das im Mai 2010 veröffentlichte Album „Brothers“ schaffte es gerade mal auf die #96 – ging es in der US-amerikanischen Heimat direkt in die Top 3, Gold-Auszeichnung für Album und die Single „Tighten Up“ hinterher, dazu gleich drei Grammys – eine Veranstaltung die man konsequent nach 15 Minuten verließ, weil sie dem Power-Duo Patrick Carney und Dan Auerbach schlicht und ergreifend zu langweilig war. Auf besagtem „El Camino“ haben sich die beiden erneut mit Brian Burton aka Danger Mouse (u.a. Gnarls Barkley, Broken Bells) zusammengetan, ohne sich auch nur im Geringsten zu verbiegen.

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Band Of Skulls – The Devil Takes Care Of His Own

Bereits seit 2004 sind Band Of Skulls – bis 2008 unter dem Namen Fleeing New York – bereits gemeinsam unterwegs, doch wirklich auf sich aufmerksam machen konnte das gemischte Trio aus dem britischen Southampton erst 2009, als man mit „Friends“ auf dem Soundtrack zum „Twilight“-Streifen „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ landete. Das Debütalbum „Baby Darling Doll Face Honey“ war ein verruchter Rock’n’Roll-Leckerbissen mit schwermütiger Blues-Schlagseite, das jedoch ziemlich untergegangen ist. Als erster Teaser aus dem für Februar 2012 angekündigten Nachfolger „Sweet Sour“ erscheint nun die Download-Single „The Devil Takes Care Of His Own“.

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