Schlagwort: Heavy Metal

Metallica

Metallica And San Francisco Symphony – S&M2

Im April 1999 führten Metallica und das San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung des mittlerweile verstorbenen Michael Kamen zwei Welten zusammen: Klassik und Metal. „S&M“ heimste Top-Platzierung und Edelmetall weltweit ein. Zum 20. Geburtstag setzte es im vergangenen Jahr eine Neuauflage, damals auch in den Kinos zu sehen. Mit ordentlich Verspätung landet nun das Bild- und Tondokument als „S&M2“, wobei die Symphonie dieses Mal gleichberechtigt neben den Metal-Titanen im Titel steht. Und das aus gutem Grund.

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Axel Rudi Pell

Axel Rudi Pell – Sign Of The Times

Die Zeit der Experimente ist bei Axel Rudi Pell, dem Wattenscheider Gitarrenvirtuosen, schon lange vorbei. Waren auf seinen Alben in den 90ern immer auch mal wieder ungewöhnliche Songs enthalten, liefert er seit den 2000ern stets genau das ab, was sich seine Fans von ihm und seiner Band um Sänger Johnny Gioeli wünschen. Das soll nicht heißen, dass sich seitdem alle Alben der Band gleich anhören, aber gerade die letzte Scheibe „Knights Call“ fiel insgesamt etwas zu unkreativ aus. Umso schöner, dass Axel mit „Sign Of The Times“ dieses Mal ein richtig gutes und glücklicherweise auch richtig abwechslungsreiches Album abliefert.

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Rage

Rage – Wings Of Rage

36 Jahre Bandgeschichte – And The Rage Goes On: „Wings Of Rage“ ist tatsächlich schon das vierundzwanzigste Werk des Herner Trios (die Refuge- und LMO-Werke nicht mal mitgerechnet). Nach bewegten Zeiten und einer kompletten Neuaufstellung der Band im Jahr 2015 geht es seitdem deutlich konstanter im Hause Rage zu. Die neue Scheibe ist bereits das dritte Album im aktuellen Line-Up mit Urmitglied Peavy Wagner und den beiden Jungspunden Marcos Rodriguez und Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos – und – so viel sei vorweggenommen – auch das abwechslungsreichste und beste seit mindestens 15 Jahren.

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Mystic Prophecy

Mystic Prophecy – Metal Division

Doppeltes Jubiläum im Hause Mystic Prophecy: Die Allgäuer Power Metal-Institution existiert anno 2020 nicht nur volle 20 Jahre, sie veröffentlicht auch ihr reguläres zehntes Studioalbum (das Coveralbum „Monuments Uncovered“ nicht mitgerechnet). Dass sich das Quintett unter diesen Umständen ordentlich ins Zeug legen würde, sollte somit keinen überraschen und so ist „Metal Division“ auch ein beinahe rundum gelungenes Werk geworden.

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Vug

Vug – Onyx

Nach ellenlanger Anlaufzeit erschien im Frühjahr 2018 schließlich das selbstbetitelte Debütalbum von Vug, geraume Zeit zuvor aufgenommen. Der ewige Geheimtipp bestätigte seine eindrucksvolle Form zwischen bluesigem Hard Rock und druckvoll-metallischen Klängen. Drummer Nick DiSalvo ging in der Zwischenzeit von Bord, um sich seiner Hauptband Elder zu widmen, man ist sich aber nach wie vor freundschaftlich verbunden. Leonard Vaessen von den aufgelösten White Dukes übernahm den Posten hinter der Schießbude und brauchte auch gleich ein eigenes Studio mit. Schon war der Nachfolger „Onyx“ fertig.

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Freternia

Freternia – The Gathering

Erinnert sich noch Jemand an Freternia? 1998 gegründet, standen die Schweden mit ihren beiden durchweg gutklassigen Alben „Warchants & Fairytales“ (2000) und „A Nightmare Story“ (2002) stets im Schatten von angesagteren skandinavischen Bands wie Hammerfall, Nocturnal Rites, Stratovarius oder Sonata Arctica. Danach wurde es für ganze 17 Jahre ruhig um die Band, ehe sie sich nun, wie Phönix aus der Asche, mit ihrem Drittwerk „The Gathering“ zurückmeldet. Und damit liefert das Quartett gleich mal, soviel sei vorweg genommen, das beste Album seiner Geschichte ab.

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Zig Zags

Zig Zags – They’ll Never Take Us Alive

Jahrelang auf Tour, viel Blut, Schweiß und Bier, dazu mehrfache Line-up-Wechsel – und doch sind die Zig Zags aus Los Angeles hierzulande bestenfalls ein Randnotiz. In ihrer neuesten Inkarnation übernimmt Toningenieur Sean Hoffman den Bass, während Alkohol und Tabak gegen Sport und Fitness eingetauscht wurden. Ihre bissige Gefährlichkeit haben die US-Amerikaner deswegen aber noch lange nicht verloren. „They’ll Never Take Us Alive“ serviert den bewährten Cocktail aus Proto-Punk, Heavy Metal und Garage Rock.

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Spidergawd – V

Der überaus faszinierende Werdegang Spidergawds setzt sich fort und erreicht einen weiteren kleinen Gipfel. Nach den experimentellen ersten beiden Alben hielt auf den letzten beiden Platten eine deutliche Portion Heavyness Einzug. Längst ist das Baritonsax keine Kuriosität mehr, sondern essenzieller Bestandteil des muskulösen, angenehm vertrauten und doch ungewöhnlichen Bandsounds. Tatsächlich werden die Norweger auf „V“ sogar zur Hit-Schleuder und liegen ihr vielleicht bestes Album bis dato vor.

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Vug – Vug

Eine Band wie Vug endlich auf die große Bühne zu bewegen, war alles andere als einfach. Das international besetzte Quartett beschäftigte sich immer wieder mit seiner Vielzahl an Nebenschauplätzen (Schlagzeuger Nick DiSalvo ist, zum Bleistift, eigentlich Frontmann bei den Edel-Doomern Elder). Seit Jahren als Newcomer-Tipp gehandelt, steht das Ende 2016 aufgenommene Debütalbum nun endlich in den Läden. „Vug“ heißt es, so wie die Band, und wildert gekonnt zwischen Proto-Metal, Blues Rock und 70s-Heavyness.

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Axel Rudi Pell – Knights Call

Fiktives Gespräch in der U-Bahn: „Der Axel Rudi Pell hat wieder ’ne neue Scheibe veröffentlicht““ „Na und, die gleichen sich doch eh wie ein Ei dem anderen.“ Tatsächlich entspricht dieses oft gehörte Vorurteil aber nicht komplett der Wahrheit, denn waren die ersten Scheiben noch klassische 80er Jahre-Heavy Metal-Alben im Stil von Axels alter Band Steeler, enthielten die Alben mit Jeff Scott Soto und „Oceans Of Time“ deutliche Power Metal-Anleihen. Erst seit dem Meisterwerk „The Masquerade Ball“ frönen Axel und seine Mannen voll und ganz dem klassischen Hard Rock der Rainbow’schen Schule. „Knights Call“, das neueste Werk aus dem Hause Pell, ist dann auch ein ganz typisches Album der neueren Machart geworden.

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