Schlagwort: Heavy Metal

Primal Fear – Bad Guys Wear Black

Primal Fear – was 1997 noch nach einer Art Allstar-Metal-Projekt aussah, hatte sich schnell zu einer festen Institution im Bereich der härteren Klänge entwickelt. Von den deutschen Judas Priest war dann die Rede und so ganz verkehrt ist dieser Vergleich sicher nie gewesen, zumal Sänger Ralf Scheepers damals auch kurzzeitig als Rob Halford-Ersatz im Gespräch war und auch der erdige Metal-Sound der Band immer wieder frappierend an die großen britischen Vorbilder erinnert. Doch 2011 sollten derartige Vergleiche nicht mehr nötig sein, denn Primal Fear besitzen spätestens seit solchen Kracheralben wie „Nuclear Fire“ (2001), „Seven Seals“ (2005) oder „New Religion“ (2007) selbst einen großen, international bekannten Namen.

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Axel Rudi Pell – The Ballads IV

Sollte mal die Frage aufkommen, welcher deutsche Musiker seit über 30 Jahren ein Garant für erdige Rockmusik in der Schnittmenge aus Hard Rock und Heavy Metal ist und darüber hinaus auch noch als der deutsche Ritchie Blackmore durchgeht, dann kann die Antwort darauf nur ‚Axel Rudi Pell‘ lauten. Nachdem der aus dem Bochumer Stadtteil Wattenscheid stammende Saitenhexer schon in den 80ern bei der Band Steeler mit seinem expressiven Gitarrenspiel für Aufsehen sorgte, gründete er 1989 seine eigene, nach ihm benannte Band, mit der er inzwischen schon 14 Studioalben, zwei Best Of-Scheiben, zwei Live-Alben und drei Balladen-Sampler veröffentlicht hat. Und anno 2011 erscheint mit „The Ballads IV“ nun die vierte Zusammenstellung ausschließlich ruhiger und melancholischer Songs der Band.

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Trivium – In Waves

Wenn man von Bands spricht, die über die nächsten Jahre im Metalbereich den Status von Top-Draws einnehmen könnten, der mit Metallica, Slayer und Iron Maiden auch nur annähernd vergleichbar ist, fällt mittlerweile auch der Name Trivium immer häufiger. Das Quartett um das einzige verbliebene Gründungsmitglied Matt Heafy – Drummer Travis Smith wurde im vergangenen Jahr gegangen hat sich über vier Alben hinweg in die Modern Metal-Speerspitze gespielt. „In Waves“ setzt nun den auf dem Vorgänger „Shogun“ eingeschlagenen Weg konsequent fort.

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Sabaton – Screaming Eagles

Manchmal muss man nur seine eigene Nische finden, um so richtig erfolgreich zu werden. Bei Sabaton ist diese Rechnung jedenfalls aufgegangen, denn nachdem sich die Band thematisch auf das Besingen von Kriegen des 20. Jahrhunderts spezialisiert hat, stellte sich bei ihnen auch der Erfolg ein. In Schweden konnte man gar einen Nummer 1-Hit mit der Single „Cliffs Of Gallipoli“ erzielen und das letzte Album „Coat Of Arms“ bescherte Sabaton dann auch den ersten Top 20-Erfolg in den deutschen Albumcharts.

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Interview mit Helloween-Bassist Markus Grosskopf

Mit ihrem neuen Album „7 Sinners“ haben Helloween nach 25 zumeist sehr erfolgreichen Jahren Presse und Fans noch einmal absolut überrascht. So frisch, so energiegeladen klang die Band schon lange nicht mehr. Zeit also, der Band – vertreten durch Bassist Markus Grosskopf – mal auf den Zahn zu fühlen, wie es zu dieser genialen neuen Scheibe gekommen ist.

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The Big Four – The Big Four Live From Sofia

Revolutionäre Riffs, Platin-Alben und über die Öffentlichkeit ausgetragene Privatfehden – die Geschichte von Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax (als Erfinder und Wegbereiter des Thrash Metal auch gemeinhin als ‚The Big Four‘ bekannt) könnte kurioser und spektakulärer kaum sein. Entsprechend ungläubig und begeistert fielen im Dezember 2009 die Reaktionen auf die Bekanntgabe von gemeinsamen Shows im Rahmen der ‚Sonisphere Festivals‘ aus. Die gemeinsame Show aus der bulgarischen Hauptstadt von Sofia vom 22. Juni 2010 wurde nicht nur in Kinosääle weltweit übertragen, sondern nun auch auf ein eindrucksvolle DVD-Paket in bester Soundqualität und mit zahlreichen Gänsehautmomenten gepackt. Centerpiece: vier Bands, vier Shows, ein gemeinsames Highlight.

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Helloween – 7 Sinners

Das letzte Helloween-Album „Gambling With The Devil“ vor drei Jahren war gelinde gesagt eine Enttäuschung auf hohem Niveau. Gewiss, alles andere als ein schlechtes Album, aber wenn man bedenkt, dass eine Band wie Helloween in den 80ern Klassiker wie die beiden ersten „Keeper“-Alben aufgenommen und auch in den 90ern, nach einer etwas kommerzielleren Zwischenphase, überaus geniale Platten wie „The Time Of The Oath“ veröffentlicht hat, dann konnte man schon mehr erwarten. Heute stehen die Zeichen auf Sturm. Das neue Album trägt den Namen „7 Sinners“ und ist nicht nur eine der härtesten und schnellsten, sondern auch eine der besten Platten der Band.

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Lordi – Babez For Breakfast

„Babez For Breakfast and Bitches For Brunch“ klingt eindeutig – nach ‚Mahlzeit‘ in der Monster-WG. Und sind derartige Kreaturen einmal hungrig, hört der Spaß auf. Wobei, nicht ganz, denn für die monströs bis kitschig inszenierten Hard-Rocker Lordi fängt selbiger ja jetzt erst an. Ihr fünftes Studioalbum soll das zeigen, allerdings mit dem Schritt zurück zu den bodenständigen Wurzeln zugleich für frischen Wind sorgen. Dieser scheint bitter nötig, verließ man sich zuletzt doch fast ausschließlich auf die eigene Show.

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Sahg – III

Was Grand Magus für Schweden ist, ist Sahg für Norwegen – die lang erwartete antworten auf die doomigen Klänge der großen, unantastbaren Pioniere Black Sabbath. Düsternis liegt den Skandinaviern offensichtlich, durften sie doch bereits herausragende Kritiken zu ihren ersten beiden Alben einfahren und gemeinsam mit Celtic Frost und Trouble rund um den Erdball touren. Kaum zu glauben, dass „III“ all das locker toppen kann.

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