Schlagwort: House

Toddla T – Watch Me Dance

So schnell kann’s gehen: Noch vor vier Jahren arbeitete Tom Bell in einem Schuhladen in seiner Heimatstadt Sheffield. Heute veröffentlicht er als Toddla T nach „Skanky Skanky“ sein zweites Album. In der Zwischenzeit hat er sich als Produzent, DJ und Remixer einen Namen gemacht, arbeitete mit Tinchy Stryder, Roots Manuva und Drummer Matt Helders von den Arctic Monkeys und ist mit seiner Electro- / HipHop- / Garage-Melange auf Ninja Tune gelandet. Nun steht „Watch Me Dance“ in den Läden, das nicht nur mit einer ellenlangen Gästeliste, sondern mit einer Mischung aus hypnotisierenden Clubhymnen und entspannten Soul- und Reggae-Tracks aufwarten kann.

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Nightcrawlers feat. Taio Cruz – Cryin‘ Over You

Hitkünstler von heute trifft auf Stars von gestern. Während Taio Cruz derzeit wohl nahezu jedem bekannt sein dürfte, sind die Nightcrawlers längst in Vergessenheit geraten. Mitte der 90er Jahre waren sie dagegen ziemlich angesagt und schwammen damals auf der House-Welle mit. Mit Songs wie „Push The Feeling On“ und „Surrender Your Love“ war das Duo 1995 insbesondere in Großbrittanien extrem erfolgreich, doch schon ein Jahr später ließ der Erfolg spürbar nach. Erst jetzt, 16 Jahre später, melden sich die Nightcrawlers, gemeinsam mit erwähnter prominenter Verstärkung, wieder zurück.

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Yuksek – On A Train

Wie Yuksek die Promo-Kampagne zur ersten Single aus seinem im Juni erscheinenden neuen Album „Living On The Edge Of Time“ aufgezogen hat, war schon clever. So wurde eine eigene ‚Mega Mystery Band‘ ins Leben gerufen – ein musikalisches Mysterium mit dem fantastischen „On A Train“ als stark gehyptes Video. Was in der Indie-Online-Welt hohe Wellen geschlagen hat, erscheint nun auch endlich als Download-EP. Dabei stellt sich eine Frage: Funktioniert der Song auch ohne mysteriöse, gewogen abgehobene Hintergrundgeschichte?

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Hugh Laurie – Let Them Talk

Denkt man an musizierende Schauspieler, so laufen einem kalte Schauer über den Rücken, gerade wenn Russell Crowe und Kevin Costner vor seinem geistigen Auge sieht. Lobenswerte Ausnahmen wie Juliette Lewis und Jared Leto bekommen nun Hugh Laurie an die Seite gestellt, der als zynischer TV-Arzt House ein komplettes Genre revolutioniert hat. Nur wenige wissen jedoch von seinen beachtlichen Fähigkeiten als Gitarrist, Sänger und Pianist, die er auf seinem ersten Soloalbum „Let Them Talk“ zur Schau stellt. Dabei geht es aber keineswegs um zeitgenössischen Pop/Rock, sondern um eine Reise durch die Blues-Welten der US-amerikanischen Südstaaten mit starkem New Orleans-Einschlag.

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Beth Ditto – EP

Eigentlich war es ja eine einfache Rechnung: Nachdem Gossip mit dem Chart-Dauerbrenner „Heavy Cross“ den Durchbruch in Deutschland geschafft hatten, sollte die Kollaboration „Cruel Intentions“ von Sängerin Beth Ditto und dem britischen Electro-Duo Simian Mobile Disco durch die Decke gehen. Tat sie aus unerfindlichen Gründen aber nicht. Dennoch haben die beiden Parteien für Beth Dittos ersten Solo-Output erneut zusammengearbeitet. Vier dezent angehouste Songs für den (Pop-)Dancefloor gibt es unter dem schlichten Banner „EP“.

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Example – Kickstarts

Während man in den USA mit Sample-Wars hinterher hetzt, schreiben britischer Rapper weiterhin elektronsiche Kapitel. Nach Dizzee Rascal, Lethal Bizzle und Wiley kommt nun Example hinterher, dessen hervorragender Zweitling „Won’t Go Quietly“ hierzulande weitestgehend ignoriert wurde. In Form von „Kickstarts“ steht nun allerdings ein potentieller Charthit in den Startlöchern, der definitiv Crossover-Potential besitzt.

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The Disco Boys – Volume 11

Raphael und Gordon von den Disco Boys würden sehr gut in die Community von beatblogger.de passen. Wieso? Auch die beiden haben Spaß daran mit ein paar kurzen Zeilen ihre Lieblingssongs der breiten Masse vorzustellen. So findet sich auch bei der neuen Volume 11 ihrer legendären Disco-Boys Compilation-Reihe im Bookelt wieder zu jedem Titel eine kurze Beschreibung, wieso gerade dieser Song auf die Tracklist musste. Natürlich – und für viele noch wichtiger – gibt es diese Songs auch auf den beiliegenden CDs zu hören.

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House Guide – Dezember 2010

Rechtzeitig vor Weihnachten werfen die Plattenfirmen wieder frische Club-Compilations auf den Markt, damit die Wunschzettel der Clubber ja nicht leer bleiben. Beatblogger.de vergleicht die drei führenden Compilation-Reihen „Kontor – Top Of The Clubs Vol. 49“, Ministry Of Sounds „The Annual 2011“ und „Big City Beats Vol. 13“.  Welche landet auf deiner Geschenke-Liste?

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Jamiroquai – Rock Dust Light Star

Lange fünf Jahre ist es her, dass Jamiroquai ein neues Studioalbum veröffentlicht haben. Mit einem Labelwechsel, einer Werkschau und diversen Nebenprojekten wurde die Zeit nur sehr dürftig genutzt. Das Comeback in Form von „Rock Dust Light Star“ wird daher umso gespannter erwartet. Können Jay Kay und Konsorten nach etwas schwächeren Platten an die Glanzzeiten der 90er Jahre anknüpfen?

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Swedish House Mafia – Until One

Der Begriff „Mafia“ steht seit dem 19ten Jahrhundert für den Zusammenschluss mehrerer Personen zu einem Geheimbund, der mit gemeinsamen Kräften seine Macht und seinen Einfluss zu festigen und auszubauen versucht. Vor einiger Zeit ernteten einige skandinavische DJs scherzhaft den Namen „schwedische House-Mafia“, da sie gemeinsam die Charts eroberten, sich untereinander supporteten und so zu weltweiten Ruhm kamen. 2010 schlossen sich mit Steve Angello, Sebastian Ingrosso und Axwell drei der größten Strippenzieher zusammen, machten sich den Kosenamen zu Eigen und landeten mit „One (Your Name)“ einen der Dance-Hits des Jahres. Doch das soll noch lange nicht alles gewesen sein, denn nun stehen ein Album und sogar ein Film der musikalischen Mafia ins House.

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