Schlagwort: Indie Pop/Rock

Declan McKenna – Isombard

Gerade erst 18 Jahre alt geworden, blickt der Brite Declan McKenna wohl dem spannendsten Jahr seiner noch jungen Karriere entgegen. Bereits seit geraumer Zeit schreibt der Teenager hochgradig intelligente und sozialkritische Songs, darunter „Brazil“, eine kritische Auseinandersetzung mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 zwischen Unruhen und sozialer Ungerechtigkeit. Nun steht er auf der BBC-Longlist für die illustre „Sound of 2017“-Auswahl. Grund genug, auf seine aktuelle Single „Isombard“ zu blicken.

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Highs – Dazzle Camouflage

„Täuschen statt tarnen“ – Camouflage ist nicht gleich Camouflage. So oder so ähnlich haben sich das auch Highs aus Kanada gedacht, die 2013 ihre erste EP veröffentlichten und seither ihre Vision von Indie-Sound verfolgen. Filigrane, beinahe tropische Pop-Klänge und ein Hauch von Scams-artigen Math-Gehversuchen verbindet Tanzbarkeit mit viel Gefühl. In der kanadischen Heimat bereits im April erschienen, schafft es „Dazzle Camouflage“ nun endlich auch nach Deutschland.

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Mondo Fumatore – The Yeah, The Yeah And The Yeah

Noch nie von Mondo Fumatore gehört? Das ist einerseits jammerschade, andererseits aber zumindest ein klein wenig nachvollziehbar. Schließlich ist das letzte Album der heimischen Rock’n’Roll-Grenzgänger bereits acht Jahre alt. Zwischenzeitlich, so heißt es, war man anderweitig beschäftigt, doch zum 20jährigen Bandjubiläum gibt es endlich wieder Nachschub. Auf „The Yeah, The Yeah And The Yeah“ konzentriert sich das ewige Duo Gwendolin und Mondomarc (aktuell durch Drummer Endai Hüdl unterstützt) nun wieder auf die Musik.

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Fai Baba – Sad And Horny

Fai Baba ist ein Mysterium. Der Künstler hat viele Namen, unter denen er sich und Schaffen präsentiert. Pläne hat der Schweizer sowieso immer, so auch für seinen neuesten Streich. Eigentlich wollte er gemeinsam mit einem Filmemacher den Soundtrack für einen Streifen zwischen Road Movie und Film Noir schreiben. Die Idee scheiterte zwar, die Inspiration blieb jedoch. Unterstützt von Zürichs stets beschäftigtem Drummer Domi Chansorn, steht nun „Sad And Horny“ in den Läden.

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Anders Enda Barnet – I Was Quiet

Anders Göransson tourt regelmäßig um die Welt. Der schwedische Singer/Songwriter durfte unter anderem bereits Kristoffer And The Harbour und Daniel Johnston begleiten. Grund genug, die gesammelten Erfahrungen in ein Soloprojekt zu stecken. Als Anders Erna Barnet verarbeitet er Themen aus dem Alltag und vermengt diese mit melodischen Indie-Songs, welche den Bogen von den 80ern bis heute spannen. Bei „I Was Quiet“ ist das Präteritum Programm.

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Broken Hands – Turbulence

In Großbritannien ist man scheinbar laufend auf der Suche nach der nächsten großen Rockband. Aktuell soll dies Broken Hand sein, ein junges Quintett, das durch Kleinformate und Live-Auftritte auf sich aufmerksam konnte. Mit einem breitbeinigen Sound, der auch schon mal mit Pop, Elektronik und Post-Grunge-Gitarren kokettiert, flehend-suchendem Gesang und geschickt gestrickten Ohrwürmern wollen die Jungspunde auch den Rest der Welt erobern. „Turbulence“ ist ihr erster Anlauf.

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The Courteeners – Mapping The Rendezvous

In ihrer britischen Heimat stürmen The Courteeners mit ihren Alben regelmäßig die Top 10, erreichten 2014 mit „Concrete Love“ sogar erstmals Platz 3 und liefern einen schmissigen Indie-Hit nach dem anderen. Hierzulande bleiben die erst kürzlich wieder zum Quartett angewachsenen Herren aus Greater Manchester weiterhin ein Geheimtipp. Ob sich das mit einem Labelwechsel und dem nunmehr fünften Studioalbum ändern wird? An Eingängigkeit mangelt es „Mapping The Rendezvous“ jedenfalls nicht.

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The Boys You Know – Elephant Terrible

In ihrer österreichischen Heimat erspielten sich The Boys You Know mit ihren ersten beiden Alben in ebenso vielen Jahren einen beachtlichen Ruf als treibende Indie-Kraft mit einem Auge für gute Popsongs. Für den Drittling ließ man sich erstmals ein wenig Zeit und baute die Band ein wenig um – neben einem neuen Bassisten wurde das ursprüngliche Quartett um einen Keyboarder und einen Trompeter erweitert. „Elephant Terrible“ spannt nun den Bogen von Dinosaur Jr. über die Manic Street Preachers bis zu den emotionaleren Momenten der Smashing Pumpkins.

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The Rifles – Big Life

Bei allem Potential haben The Rifles den Sprung ein klein wenig verpasst. Für den großen The-Band-Hype kamen sie ein wenig zu spät, gute Songs hin und her. Mit ihrem letzten Album „None The Wiser“ klopften sie erstmals an der Tür zu den UK-Top-20. Edelförderer Paul Weller schenkte dem Quartett aus Chingford Studiozeit plus Produzent, sodass in Ruhe an einem Nachfolger geschraubt werden konnte. Herausgekommen ist „Big Life“, das erste Doppelalbum der Rifles.

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Haley Bonar – Impossible Dream

Dass Haley Bonar einst halbwegs im Low-Fahrwasser unterwegs war, hört man heute kaum. Mittlerweile vermischt die US-Amerikanerin Pop/Rock mit Indie- und Alternative-Klängen, dazu gesellen sich kleinere Überreste ihrer früheren Karriere. „Last War“, ihr Einstand für Memphis Industries, trumpfte vor knapp zwei Jahren mit einer Reihe richtig guter, kleiner Songperlen auf. Bonar baut mit „Impossible Dream“ darauf auf und öffnet sich endgültig.

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