Schlagwort: Indie Pop/Rock

Inheaven – Inheaven

Inheaven beantworten die ungestellte Frage, wie eine Supergroup bestehend aus Mitgliedern von My Bloody Valentine und The Subways klingen würde. Shoegaze-Power auf der einen Seite, eingängige Indie-Arschtritte auf der anderen – das Quartett aus Brighton macht aktuell ordentlich Wellen, und das vollkommen verdient. Nach diversen Klein-Releases und Festival-Auftritten steht nun das schlicht „Inheaven“ betitelte Debütalbum in den Startlöchern.

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Grizzly Bear – Painted Ruins

Ein bisschen Psychedelic hier, clevere Indie-Magie da: Grizzly Bear melden sich endlich wieder mit neuem Material zurück. Nach zwei US-Top-10-Alben („Shields“ erreichte immerhin die deutschen Top 40) nahm sich das Quartett aus Brooklyn erst einmal eine längere Auszeit, beschäftigte sich mit Reisen, Solo- und Soundtrack-Projekten. Die Arbeiten an einer neuen Platte gingen nur sehr langsam voran, bis man sich nach ersten Online-Gehversuchen schließlich doch im Studio traf. „Painted Ruins“ ist nun das erste Album seit knapp fünf Jahren.

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The Duke Spirit – Sky Is Mine

Die überaus umtriebigen The Duke Spirit haben neue Musik am Start. Angesichts der überaus hohen Release-Frequenz – erst im vergangenen Jahr erschienen ein neues Album und eine neue EP – ist das, für sich genommen, keine große Sensation. Im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen setzen die Londoner allerdings auf Quantität plus Qualität. Abermals zwischen Indie, Psych und einem Hauch Folk angesiedelt, unterhält auch das fünfte Studioalbum „Sky Is Mine“.

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Helgen – Halb oder gar nicht

Im Norden der Republik, unweit und doch getrennt voneinander, geboren, mussten Helge, Niklas und Timon erst nach Hannover gehen, um sich beim Studiengang der Popmusik kennenzulernen. Gemeinsam ging es zurück nach Hamburg, wo Helge gegründet und prompt auf die Bühne gebracht wurden. Der musikalische Hintergrund der drei Herren könnte unterschiedlicher kaum sein, und doch einigte man sich auf gitarrengesteuerten Pop – Hallo, Studium! – mit cleveren deutschen Texten. „Halb oder gar nicht“ sprüht, gerade für ein Debütalbum, vor Kreativität und Spielfreude.

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Declan McKenna – What Do You Think About The Car?

Seit einem Jahr fällt sein Name immer wieder im Zusammenhang mit den größten musikalischen Nachwuchstalenten der Gegenwart. Declan McKenna ist erst 18 Jahre alt und wird bereits zur Stimme einer neuen Generation aufgebaut. Seine sozialkritischen und doch partytauglichen Songs kombinieren die alte Singer/Songwriter-Schule mit vorwitzigen Indie-Elementen und großer musikalischer Bandbreite. Nach einigen Singles steht nun das erste Album „What Do You Think About The Car?“ in den Läden.

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Waxahatchee – Out In The Storm

Raus aus der Unzufriedenheit, rein in die Selbstreflexion. Katie Crutchfield hatte an „Ivy Tripp“, ihrem Waxahatchee-Debüt für Merge Records, ordentlich zu knabbern. In den Überresten einer ungesunden Beziehung gefangen, fehlte der nötige Tiefgang. Die folgende Tour gestaltete sich entsprechend emotional und gab der US-Amerikanerin die nötige Kraft, um sich endlich freizuschwimmen. „Out In The Storm“ präsentiert nun eine starke Frau zwischen ungeschönter Ehrlichkeit und melancholischer Verletzlichkeit.

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Broken Social Scene – Hug Of Thunder

Seit mittlerweile 18 Jahren gilt die Broken Social Scene als zweite künstlerische Heimat für Kanadas Indie-Crème-de-la-Crème. 1999 von Kevin Drew ins Leben gerufen, fluktuliert die Liste der Mitwirkenden seit jeher ebenso wie die Teilnehmerzahl. Sieben Jahre nach „Forgiveness Rock Record“ erscheint nun endlich ein neues Lebenszeichen. An „Hug Of Thunder“ wirkten gleich 15 Musikerinnen und Musiker, darunter die Rückkehrer Leslie Feist und Emily Haines, mit. Das Ergebnis ist, wie nicht anders zu erwarten war, kunterbunt und unheimlich unterhaltsam geworden.

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The Ruby Suns – Sprite Fountain

Ryan McPhun reist gerne, vor allem der Musik wegen. 2004 gründete der US-Amerikaner mit ein paar Freunden The Ruby Suns in Neuseeland, mittlerweile ist aus der Band ein globales Solo-Projekt geworden. Zuletzt schlug der gebürtige Kalifornier seine Zelte in Norwegen auf. Inspiriert von seiner temporären Heimat, politischen Umwälzungen und einer Jugend zwischen den Fronten des ‚War on Drugs‘, entstand das Indie-Pop-Kaleidoskop „Sprite Fountain“.

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Hans Maria Richter – Die Welt zu Gast beim Feind

Aktuell verzichtet Knut Stenert auf Samba und widmet sich viel lieber großer Solo-Kunst unter neuem Namen. Während Zeitgenossen mit alten Großtaten durch die Lande touren, startet der Veteran der deutschen Indie-Szene als Hans Maria Richter neu durch. Auf „Die Welt zu Gast beim Feind“ geht musikalische Entschlackung mit nüchternen bis zynischen Alltagsbeobachtungen einher, die Versöhnlichkeit mit Fatalismus kollidieren lassen.

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All We Are – Sunny Hills

Pop war früher mehr als nur Hintergrundmusik – markige Worte, die das neue Album von All We Are begleiten. Das Trio aus Liverpool debütierte vor zwei Jahren mit einer mal funkigen, dann wieder leicht psychedelischen Platte, einem Sammelsurium aus fünf Jahrzehnten Genre-Geschichte mit kuriosen Ohrwürmern und unorthodoxem Ansatz. Nun steht „Sunny Hills“ in den Startlöchern, die Zuwendung zu organischeren Klängen, Technicolour und Avantgarde, ohne dabei auf unverschämt eingängige Melodien zu verzichten.

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