Schlagwort: Indie Pop/Rock

Fai Baba – Sad And Horny

Fai Baba ist ein Mysterium. Der Künstler hat viele Namen, unter denen er sich und Schaffen präsentiert. Pläne hat der Schweizer sowieso immer, so auch für seinen neuesten Streich. Eigentlich wollte er gemeinsam mit einem Filmemacher den Soundtrack für einen Streifen zwischen Road Movie und Film Noir schreiben. Die Idee scheiterte zwar, die Inspiration blieb jedoch. Unterstützt von Zürichs stets beschäftigtem Drummer Domi Chansorn, steht nun „Sad And Horny“ in den Läden.

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Anders Enda Barnet – I Was Quiet

Anders Göransson tourt regelmäßig um die Welt. Der schwedische Singer/Songwriter durfte unter anderem bereits Kristoffer And The Harbour und Daniel Johnston begleiten. Grund genug, die gesammelten Erfahrungen in ein Soloprojekt zu stecken. Als Anders Erna Barnet verarbeitet er Themen aus dem Alltag und vermengt diese mit melodischen Indie-Songs, welche den Bogen von den 80ern bis heute spannen. Bei „I Was Quiet“ ist das Präteritum Programm.

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Broken Hands – Turbulence

In Großbritannien ist man scheinbar laufend auf der Suche nach der nächsten großen Rockband. Aktuell soll dies Broken Hand sein, ein junges Quintett, das durch Kleinformate und Live-Auftritte auf sich aufmerksam konnte. Mit einem breitbeinigen Sound, der auch schon mal mit Pop, Elektronik und Post-Grunge-Gitarren kokettiert, flehend-suchendem Gesang und geschickt gestrickten Ohrwürmern wollen die Jungspunde auch den Rest der Welt erobern. „Turbulence“ ist ihr erster Anlauf.

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The Courteeners – Mapping The Rendezvous

In ihrer britischen Heimat stürmen The Courteeners mit ihren Alben regelmäßig die Top 10, erreichten 2014 mit „Concrete Love“ sogar erstmals Platz 3 und liefern einen schmissigen Indie-Hit nach dem anderen. Hierzulande bleiben die erst kürzlich wieder zum Quartett angewachsenen Herren aus Greater Manchester weiterhin ein Geheimtipp. Ob sich das mit einem Labelwechsel und dem nunmehr fünften Studioalbum ändern wird? An Eingängigkeit mangelt es „Mapping The Rendezvous“ jedenfalls nicht.

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The Boys You Know – Elephant Terrible

In ihrer österreichischen Heimat erspielten sich The Boys You Know mit ihren ersten beiden Alben in ebenso vielen Jahren einen beachtlichen Ruf als treibende Indie-Kraft mit einem Auge für gute Popsongs. Für den Drittling ließ man sich erstmals ein wenig Zeit und baute die Band ein wenig um – neben einem neuen Bassisten wurde das ursprüngliche Quartett um einen Keyboarder und einen Trompeter erweitert. „Elephant Terrible“ spannt nun den Bogen von Dinosaur Jr. über die Manic Street Preachers bis zu den emotionaleren Momenten der Smashing Pumpkins.

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The Rifles – Big Life

Bei allem Potential haben The Rifles den Sprung ein klein wenig verpasst. Für den großen The-Band-Hype kamen sie ein wenig zu spät, gute Songs hin und her. Mit ihrem letzten Album „None The Wiser“ klopften sie erstmals an der Tür zu den UK-Top-20. Edelförderer Paul Weller schenkte dem Quartett aus Chingford Studiozeit plus Produzent, sodass in Ruhe an einem Nachfolger geschraubt werden konnte. Herausgekommen ist „Big Life“, das erste Doppelalbum der Rifles.

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Haley Bonar – Impossible Dream

Dass Haley Bonar einst halbwegs im Low-Fahrwasser unterwegs war, hört man heute kaum. Mittlerweile vermischt die US-Amerikanerin Pop/Rock mit Indie- und Alternative-Klängen, dazu gesellen sich kleinere Überreste ihrer früheren Karriere. „Last War“, ihr Einstand für Memphis Industries, trumpfte vor knapp zwei Jahren mit einer Reihe richtig guter, kleiner Songperlen auf. Bonar baut mit „Impossible Dream“ darauf auf und öffnet sich endgültig.

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Darlingside – Birds Say

Bands mit mehr als einem Sänger sind eher selten, aber gleich vier Stimmen? Tatsächlich singt bei Darlingside jeder – in eigenen Passagen, in eigenen Tracks, aber gerne auch gemeinsam. Das US-Quartett vermischt Folk mit Chamber-Pop und sympathischem Indie-Flair, gemütlich fließenden Arrangements und leicht nachdenklicher Emotionalität. Süßlich und doch erdig: „Birds Say“, das zweite Album, ist eine Grenzerfahrung im positiven Sinn.

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Travis – Everything At Once

Die Urväter der britischen Glum-Pop-Welle sind wieder da. Ohne Travis gäbe es wohl kein Coldplay und auch kein Keane. Die Schotten um Wahl-Berliner Fran Healy hatten zwar vergleichsweise weniger Mainstream-Präsenz in den vergangenen Jahren, erreichten dennoch mit ihrem letzten Album „Where You Stand“ 2013 die zweithöchste Chart-Platzierung ihrer Karriere in Deutschland. Auch knapp zwei Jahrzehnte nach Veröffentlichung ihres Debüts darf man das Quartett nicht abschreiben. „Everything At Once“ liefert zehn weitere gute Gründe dafür.

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Into It. Over It. – Standards

Was passiert, wenn der Geo-Graf vom Dienst erstmals in seiner Solokarriere auf ortsspezifische Referenzen verzichtet? Ob einzelne Songs oder ganze Alben, Orte haben bei Evan Weiss immer eine ganz wichtige Rolle gespielt, doch auf dem dritten Album seines Projekts Into It. Over It. sind keinerlei solcher Referenzen zu finden. Nicht nur das, auf „Standards“ wagt er sich noch dazu an musikalische Entschlackung und versucht sich an einer kleinen Neuausrichtung. Mehr Indie, mehr Pop, mehr Experimente – geht das gut?

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