Schlagwort: Indie Pop/Rock

Turin Brakes – Invisible Storm

Zwei Stimmen und eine Band für feinsinnigen Pop/Rock-Sound mit Indie-Flair – längst sind Turin Brakes aus ihrer ursprünglichen Acoustic-Formel ausgebrochen und loten ihre einstmals engen musikalischen Grenzen immer weiter aus. Nach dem soliden „Lost Property“ wollte man eigentlich etwas kürzer treten, auf Tour sprudelten die Idee dann förmlich aus Olly Knights und Gale Paridjanian heraus. „Invisible Storm“ nimmt den Aufwind mit.

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Get Cape. Wear Cape. Fly – Young Adult

Eigentlich hatte Sam Duckworth seinen Künstlernamen Get Cape. Wear Cape. Fly begraben, nur um zuletzt als Recreations mit elektronischen Klängen positiv zu überraschen. Und jetzt? Ist plötzlich wieder alles anders. Duckworth kramt sein Cape aus der Mottenkiste hervor und wagt den Sprung zwischen den musikalischen Welten. Zwischen dem fragilen Singer/Songwriter-Sound der Anfangstage und jüngeren, etwas moderneren Elementen sucht „Young Adult“ nach musikalischer Identität.

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Typhoon – Offerings

Wer auch immer gesagt hat, dass zu viele Köche den Brei verderben, hat die Rechnung ohne Typhoon gemacht. Bei den Damen und Herren aus Portland, Oregon stehen zeitweise bis zu elf Musiker auf der Bühne, von Chaos oder Überladenheit ist dennoch nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die US-Amerikaner setzen auf bewegenden wie schlichten Indie Rock, der große Gefühle mit feiner Folk- und Americana-Note begleitet. „Offerings“ ist ihr mittlerweile fünftes Studioalbum.

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Inheaven – Inheaven

Inheaven beantworten die ungestellte Frage, wie eine Supergroup bestehend aus Mitgliedern von My Bloody Valentine und The Subways klingen würde. Shoegaze-Power auf der einen Seite, eingängige Indie-Arschtritte auf der anderen – das Quartett aus Brighton macht aktuell ordentlich Wellen, und das vollkommen verdient. Nach diversen Klein-Releases und Festival-Auftritten steht nun das schlicht „Inheaven“ betitelte Debütalbum in den Startlöchern.

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Grizzly Bear – Painted Ruins

Ein bisschen Psychedelic hier, clevere Indie-Magie da: Grizzly Bear melden sich endlich wieder mit neuem Material zurück. Nach zwei US-Top-10-Alben („Shields“ erreichte immerhin die deutschen Top 40) nahm sich das Quartett aus Brooklyn erst einmal eine längere Auszeit, beschäftigte sich mit Reisen, Solo- und Soundtrack-Projekten. Die Arbeiten an einer neuen Platte gingen nur sehr langsam voran, bis man sich nach ersten Online-Gehversuchen schließlich doch im Studio traf. „Painted Ruins“ ist nun das erste Album seit knapp fünf Jahren.

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The Duke Spirit – Sky Is Mine

Die überaus umtriebigen The Duke Spirit haben neue Musik am Start. Angesichts der überaus hohen Release-Frequenz – erst im vergangenen Jahr erschienen ein neues Album und eine neue EP – ist das, für sich genommen, keine große Sensation. Im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen setzen die Londoner allerdings auf Quantität plus Qualität. Abermals zwischen Indie, Psych und einem Hauch Folk angesiedelt, unterhält auch das fünfte Studioalbum „Sky Is Mine“.

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Helgen – Halb oder gar nicht

Im Norden der Republik, unweit und doch getrennt voneinander, geboren, mussten Helge, Niklas und Timon erst nach Hannover gehen, um sich beim Studiengang der Popmusik kennenzulernen. Gemeinsam ging es zurück nach Hamburg, wo Helge gegründet und prompt auf die Bühne gebracht wurden. Der musikalische Hintergrund der drei Herren könnte unterschiedlicher kaum sein, und doch einigte man sich auf gitarrengesteuerten Pop – Hallo, Studium! – mit cleveren deutschen Texten. „Halb oder gar nicht“ sprüht, gerade für ein Debütalbum, vor Kreativität und Spielfreude.

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Declan McKenna – What Do You Think About The Car?

Seit einem Jahr fällt sein Name immer wieder im Zusammenhang mit den größten musikalischen Nachwuchstalenten der Gegenwart. Declan McKenna ist erst 18 Jahre alt und wird bereits zur Stimme einer neuen Generation aufgebaut. Seine sozialkritischen und doch partytauglichen Songs kombinieren die alte Singer/Songwriter-Schule mit vorwitzigen Indie-Elementen und großer musikalischer Bandbreite. Nach einigen Singles steht nun das erste Album „What Do You Think About The Car?“ in den Läden.

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Waxahatchee – Out In The Storm

Raus aus der Unzufriedenheit, rein in die Selbstreflexion. Katie Crutchfield hatte an „Ivy Tripp“, ihrem Waxahatchee-Debüt für Merge Records, ordentlich zu knabbern. In den Überresten einer ungesunden Beziehung gefangen, fehlte der nötige Tiefgang. Die folgende Tour gestaltete sich entsprechend emotional und gab der US-Amerikanerin die nötige Kraft, um sich endlich freizuschwimmen. „Out In The Storm“ präsentiert nun eine starke Frau zwischen ungeschönter Ehrlichkeit und melancholischer Verletzlichkeit.

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Broken Social Scene – Hug Of Thunder

Seit mittlerweile 18 Jahren gilt die Broken Social Scene als zweite künstlerische Heimat für Kanadas Indie-Crème-de-la-Crème. 1999 von Kevin Drew ins Leben gerufen, fluktuliert die Liste der Mitwirkenden seit jeher ebenso wie die Teilnehmerzahl. Sieben Jahre nach „Forgiveness Rock Record“ erscheint nun endlich ein neues Lebenszeichen. An „Hug Of Thunder“ wirkten gleich 15 Musikerinnen und Musiker, darunter die Rückkehrer Leslie Feist und Emily Haines, mit. Das Ergebnis ist, wie nicht anders zu erwarten war, kunterbunt und unheimlich unterhaltsam geworden.

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