Schlagwort: Indie-Punk

Dream Wife

Dream Wife – So When You Gonna…

Ihr vor zwei Jahren erschienenes Debütalbum war ein Volltreffer, nun bauen Dream Wife auf dem Achtungserfolg auf. Das in London ansässige, britisch-isländische Gitarrentrio traft mit seinem punkigen und doch eingängigen Sound sowie weiblichen, queeren und non-binären Themen den Nerv der Zeit. Support-Slots für Garbage und The Kills, eigene Headliner-Slots und die Verwendung ihrer Songs in diversen Serien, unter anderem „Orange Is the New Black“, sollten folgen. Der Nachfolger „So When You Gonna…“ klingt insgesamt ein wenig eingängiger, ohne sich auch nur im Geringsten ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

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The Deadnotes

The Deadnotes – Courage

In Freiburg am Breisgau freut man sich nicht nur über eine der sympathischsten Profimannschaften des deutschen Fußballs. Hier kommen drei Herren her, gerade mal 23 Jahre jung, und ganz heiße Hoffnungsträger der heimischen Rockszene. Tatsächlich gibt es The Deadnotes bereits seit knapp neun Jahren, 2016 mit dem ansprechenden „I’ll Kiss All Fears Out Of Your Face“ erstmals in Erscheinung getreten. Seither konnte der Mix aus Alternative Rock, Emo und Indie-Punk in allen Belangen kräftig reifen, und so darf sich „Courage“ zu Recht zu Größerem berufen fühlen. Zehn Songs beleuchten das Thema ‚Mut‘ aus den verschiedensten Blickwinkeln.

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Hi! Spencer

Hi! Spencer – Nicht raus, aber weiter

Bloß nichts überstürzen, dachten sich wohl Hi! Spencer, und schraubten gleich mehrere Jahre an ihrem zweiten Album. Die sympathischen Indie-Punks befassen sich mit Ängsten, inneren Konflikten, Resignation und Aufbruch, und kleiden diese Zerrissenheit in kraftvolle, mitunter peitschende und schon mal angenehm schroffe Arrangements. In „Nicht raus, aber weiter“ steckt hörbares Herzblut, Liebe zum Detail und Mut zur Introspektive.

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The Fairweather Band – Meow

Wie lange dauert eigentlich der perfekte Song? Ob wenige Sekunden oder über zehn Minuten, jeder hat wohl eine andere Theorie. The Fairweather Band suchen das Heil in der Kürze und bewegen sich vornehmlich rund um die Zwei-Minuten-Marke. Punkiger Indie Rock mit Pop- und Math-Einflüssen, ja sogar ein wenig Folk – die musikalische Gangart des britischen Trios aus Exeter ist breit gefächert. Nach einer ersten EP vor zwei Jahren erscheint nun das Debütalbum „Meow“.

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Gossip – Love Long Distance

Wesentlich schneller und plötzlicher als erwartet ist der Durchbruch für Gossip gekommen. „Heavy Cross“ schafft es bis auf Platz 2 der deutschen Single-Charts, das dazugehörige Album „Music For Men“ in die Top 20. Beachtlich, beachtlich. Beth Ditto und Mannschaft turnen seither fleißig durch die nationale Medienlandschaft und werden als Retter der Subkultur feiert – erinnert frappant an die britischen Medienberichte vor nicht allzulanger Zeit.

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Gossip – Music For Men

Denkt man an Gossip – den Rock-Artikel sind sie mittlerweile los – denkt man unweigerlich an die Urgewalt Beth Ditto, die sich mit all ihren Rundungen nackt ablichten lässt, zu ihrer Homosexualität steht und von Modedesignern längst für sich beansprucht wurde. Viel zu oft tritt die Musik in den Hintergrund, und dabei spricht man speziell vom größten Gossip-Hit „Standing In The Way Of Control“. Zwölf neue Perlen sind auf „Music For Men“ zu finden.

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Gossip – Heavy Cross

Nehmt eure Füße und lasst sie stampfen. So machen es uns Gossip vor. Das verehrte Trio aus Washington beherrscht dabei jede Stimmung des Indie-Punk. Beth Dittos klagende Stimme zwischen Pop- und Rockröhre brilliert ähnlich, wie Gossips Gitarren von Dischord bis Motown. Alltäglich ist nichts. Gewöhnlich wird nichts. Auch wenn „Standing In The Way Of Control“ zum ewigen Tanz auf Erden taugt, so zünden die nächsten Vibes und Beats vorerst in „Heavy Cross“.

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