Schlagwort: Progressive Rock

Motorpsycho

Motorpsycho – The Crucible

Nach dem hochgradig spannenden wie überaus abwechslungsreichen „The Tower“ legten sich Motorpsycho keinesfalls auf die faule Haut. Nicht umsonsten gelten die Norweger als wohl aktivste, am härtesten arbeitende Band im Prog- und Psych-Bereich. Eben jenen decken sie nun auch auf „The Crucible“ ab. Als eine Art Fortsetzung des zuvor erwähnten Doppelalbums zu verstehen, geht das Trio in diesen 40 Minuten unheimlich konzentriert zu Werke und erreicht zugleich einen neuen Songwriting-Level.

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Monza

Monza – Der Tag an dem Berge aus dem Himmel wuchsen

Monza liegt neuerdings in Bayern. Oder liegen in Bayern, wobei die drei Herren hinter diesem Pseudonym alles andere als auf der faulen Haut liegen. Vor sieben Jahren in München gegründet, befinden sie sich meilenweit entfernt von jeglichem Szenedenken und stellen sich geschickt quer, wenn es darum geht, ihre Musik in irgendeiner Form zu kategorisieren. Auf ihrem Debütalbum „Der Tag an dem Berge aus dem Himmel wuchsen“ – neben dem Digital-Release nur auf Vinyl erhältlich – treffen Alternative, Post-Something, ein wenig Prog und bärbeißige Riffs aufeinander.

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Atlas : Empire – The Stratosphere Beneath Our Feet

Nach extensiver Vorarbeit in Form von mehreren Kleinformaten breiten Atlas : Empire nun endlich den Landeanflug vor. Das Trio setzt die schottische Alternative Rock-Tradition fort, spielt aber ebenso mit Post Rock und gelegentlichen Prog-Ausflügen. Wie komplex und dennoch eingängig Musik sein kann, stellt nun das erste Studioalbum unter Beweis. Auf „The Stratosphere Beneath Our Feet“ findet sich gleich eine volle Stunde Musik – teils bereits bekannt, überwiegend angenehm neu und frisch.

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Motion Picture – Far Wild Quest

Energischen Schrittes marschieren Motion Picture nach nirgendwo, ihre Identität verborgen. Wer genau hinter diesem jungen kanadischen Trio steckt, erfährt man erst, wenn man tiefer gräbt. Mit anderen Worten: Eigentlich soll die Musik für sich sprechen, und das ist bei der erst 2014 gegründeten Band auch richtig so. Stolze drei Jahre investierten sie in die Arbeiten an ihrem Debütalbum „Far Wild Quest“, welches progressiven Alternative Rock mit einem hörbaren Faible für cineastische Soundtracks kombiniert.

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Orango – Evergreens

Orango spielen sich abermals in einen Rausch. Das norwegische Trio veröffenlicht neues Material in kurzer Abfolge und weiß immer wieder zu überraschen. „Evergreens“ markiert überhaupt den Aufbruch in eine neue Ära. Südstaaten-Klänge bleiben wichtiger Eckpfeiler des Sounds, werden nun aber auf deutlich trockenere Hard-Rock- und Blues-Arrangements heruntergebrochen. Außerdem halten deutlich proggigere Elemente Einzug.

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Samavayo – Vatan

Samavayo verbreitern sich gekonnt. Die Berliner Stoner-Veteranen wollen musikalisch wesentlich mehr. Zu den vertrauten Psychedelic- und Desert-Einflüssen gesellen sich nun handfester Prog und überraschender Alternative Rock, begleitet von gewohnt politischen, aufwühlenden Texten. Somit bietet „Vatan“, das Debüt für Noisolution, zugleich vertraute Kost und beschreitet dennoch komplett neue Wege.

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Rotor – Sechs

Gesang wird überbewertet – immer noch! – wenn Rotor die Bühne betreten. Und das seit mittlerweile 1998. 20 Jahre gibt es die Berliner Stoner- und Instrumental-Institution also schon, begleitet von spannendem Output, endlosen Jams und kreativer, leicht verschrobener Heavyness. „Sechs“ ist der Titel ihres mittlerweile sechsten regulären Studioalbums, und das packt abermals alle leicht proggigen, psychedelischen und krautigen Vorzüge der Band auf Vinyl-Ideallänge.

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White Denim – Performance

White Denim, so das Befinden der Band, hört ausschließlich die besten Platten aller Zeiten, nur um leicht dümmliche Songs zu schreiben. Das mag eine Sicht der Dinge sein, tatsächlich weiß die Mischung aus Psychedelic, Garage und Progressive aber seit Jahren zu unterhalten. Sänger und Gitarrist James Petralli hörte zuletzt viel Radio. Er weiß die verzerrte Power der 50s ebenso zu schätzen wie die klare Präzision von 80s-Pop. „Performance“ ist nun nicht etwa die Schnittmenge zweier grundverschiedener Welten, platziert sich aber dennoch gewohnt geschickt zwischen den Stühlen.

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Black Moon Circle – Psychedelic Spacelord

Wenn Black Moon Circle etwas beherrschen, dann sind es Jam-Sessions, und das gleich mit wachsender Begeisterung. Neben ihren regulären Alben und Kleinformaten veröffentlichten die überaus produktiven Space-Rock-Norweger in den letzten Jahren gleich drei Studio-Jams. Für die Arbeiten an „Psychedelic Spacelord“ expandierte man im Studio nun kurzfristig auf sechs Musiker – und jammte einfach darauf los. Herausgekommen ist dieser 47minütige Mammutsong.

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Lonely Kamel – Death’s-Head Hawkmoth

In schöner Regelmäßigkeit packen Lonely Kamel eine gesunde Portion Rock aus. Natürlich fiele es leicht, den Sound der Norweger in die Retro-Ecke zu verfrachten, doch der bluesige Mix aus Stoner-Riffs und psychedelisch-proggigen Exkursen ist viel mehr als das. Dreieinhalb Jahre nach „Shit City“ debütiert das Quintett nun für seine neue Heimat Stickman Records mit dem deutlich ausladender gestalteten „Death’s-Head Hawkmoth“.

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